von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
SSL Big SiX

SSL Big SiX  ·  Quelle: Solid State Logic

SSL Big SiX

SSL Big SiX  ·  Quelle: Solid State Logic

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UPDATE: Solid State Logic – kurz SSL – nimmt sich mit Big SiX das Erfolgskonzept des SiX Mischpults vor und legt in jeder Beziehung einen drauf. Herausgekommen ist ein analoger 12-Kanal-Mischer mit integriertem USB-Interface, der auf eine üppige Funktionsvielfalt setzt. Zum Anbeißen!

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SSL Big SiX

Solid State Logic setzt bei Big SiX auf 12 Kanäle mit durchgängig symmetrischer Signalführung und bis zu +27 dBU Headroom (Kopfhörer ausgenommen). Ihr bekommt hiermit vier Monokanäle und nochmal die gleiche Anzahl an Stereokanälen. Die vier Monoeingänge bieten euch die von SSL entwickelten SuperAnalogue Mic Preamps, die mit Phantpomspeisung und einem 75 Hz Hochpassfilter bestückt sind. Außerdem erwarten euch hier 3-Band-EQs mit schaltbarer HF/LF Charakteristik und jeweils einem SSL-Kompressor. Zusätzlich gibt es einen symmetrischen Insert.

Die vier Stereokanäle verfügen über Hi-Z Impedanzschalter und bieten ebenfalls 3-Band-Equalizer, allerdings ohne die Shelving-Filter.

SSL Big SiX

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Auf allen Kanälen liefert euch der britische Hersteller 100 mm Fader und LED Anzeigen. Ein USB-Interface (USB C) mit 16-Kanal AD/DA Wandler steckt ebenfalls in diesem Mischpult. Darüber lässt sich auch eine 18-Kanal Stereo-Summierung realisieren. Der Summenbus verfügt über einen symmetrischen Insertweg und einen vereinfachten SSL Bus Kompressor. Das Kaskadieren von mehreren Mischpulten ist vorgesehen.

Zu den weiteren Features gehören zwei Stereo Cue Sends, eine Abhörsektion mit Talkback. Der Listen Mic Kompressor lässt sich darüber hinaus flexibel routen und so auch für besondere Kompressions-Effekte verwenden. Die zwei Kopfhörerausgänge erlauben eine separate Wahl der Quellen. Die variable B-BusMute Schaltung ermöglicht hingegen einfache Overdubs.

SSL Big SiX sieht nach einem Mischpult aus, das hervorragend in kleine Studios passt und ganz besonders bei hybriden Setups Sinn macht. Also genau da, wo viel im Rechner passiert, trotzdem aber auch Aufnahmen gemacht werden oder die Spuren aus der DAW etwas analogen „Mojo“ brauchen. Finde ich wirklich sehr attraktiv, SiX empfand ich immer als ein bisschen zu klein.

SSL Big SiX

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Big SiX Features

  • durchgängig symmetrische Signalführung mit +27dBu Headroom (ausgenommen Kopfhörer)
  • 12 Kanäle (4 Mono, 4 Stereo)
  • 4 SuperAnalogue Mic Preamps mit +48V/75Hz HPF
  • 4 Stereokanäle mit Hi-Z Impedanzschalter (1MOhm)
  • Monokanäle: 3-Band EQ mit schaltbarer HF/LF Charakteristik, SSL Compressor, symm. Insert
  • Stereokanäle: SSL 3-Band EQ
  • Peak Response LED Anzeigen
  • 16-Kanal AD/DA Wandler mit USB-C Interface für Recording
  • 18-Kanal Stereo SuperAnalogue Summierung
  • Summenbus mit symmetrischem Insertweg
  • SSL Bus Compressor (vereinfachte Version)
  • 100 mm Fader
  • Stereo Mix Bus Summierung zur Kaskadierung von Mischpulten
  • zwei Stereo Cue Sends
  • Abhörsektion mit Talkback, Local Monitoring, 2 Stereo Cue Feeds
  • 2 Kopfhörerausgänge mit separater Quellenwahl
  • variable B-Bus/Mute Schaltung für simple Overdubs
  • “Listen Mic Compressor” mit flexiblem Routing
  • Abmessungen: 489,4 x 390,2 x 141,2 mm
  • Gewicht: 6,8 kg
SSL Big SiX

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Verfügbarkeit und Preis

2999 Euro müsst ihr bezahlen. Bereits in sechs bis acht Wochen wird geliefert. Hier bei Thomann vorbestellen*.

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14 Antworten zu “SSL Big SiX: Analoger 12-Kanal Studiomischer mit Kompressor und Interface”

    Larifari sagt:
    0

    Hört sich gut an…
    Wäre cool wenn es was die Anzahl der Kanäle betrifft in Richtung x Desk geht. Aber warum sollte das Teil dann noch „Six“ im Namen tragen. Volle Kontrolle über den Compressor wäre cool.

    Neville sagt:
    0

    Hm, viel Spekulation hier. Ich denke auch, dass es komisch wäre, wenn es die doppelte Kanalzahl hat und trotzdem noch SiX im Namen trägt. Mehr Parameter bei den Kompressoren und EQs wären jedenfalls wünschenswert, vielleicht auch einfach mehr Behelfs- Stereo Eingänge, eben zum summieren. Bei dem Preis ist vielleicht auch etwas Voodoo aus dem SSL Fusion drin oder eben tatsächlich eine Soundkarte, das wäre schon fein.
    Generell ist mir das SiX aber zu verkopft. Kann sich noch wer an den TL Audio Fat Track erinnern? Der war ja seiner Zeit geradezu voraus, wenn es den heute gäbe, würde ich sofort zuschlagen. Ja, hat keine Fader und keinen Kompressor, war aber dennoch m.E. die perfekte Vereinigung von Channelstrips, Summierer und Monitorcontroller, optional eben auch mit Firewire Soundkarte. Wenn das Big SiX auch konsequenter in diese Richtung gehen würde, wäre ich an Bord.

    Vodooman🧔🏿 sagt:
    0

    😖Oh mann, zuerst mal eine müde Mark mit der Musik verdienen, dann wäre es ok, 3000 öcken für eine Kiste die es bei Behringer für 125€ gibt. Okay, vielleicht ein bisschen klingt das anders, aber ich denke da ist zu viel Voodoo Zauber drin.

      Larifari sagt:
      0

      …dann hau mal rein.

      Hagbard Celine sagt:
      0

      ..manchmal reichen eine Snare, das billigste Casio Keyboard und eine gute Idee für den einen Hit!
      Hat jemand Infos wie sich das ausgehen kann:
      1) SSL BusComp 19″_____4000 €
      2) SSL BusComp 500_____2000 €
      3) Six inkl. BusComp______1200€
      Wenn die Rede von „“dem BusComp“ ist, meint man damit ausschließlich 1)??

        Hagbard Celine sagt:
        0

        Anhang:
        Wie viele Musiker die Hits produzierten, hatten tatsächlich eine professionelle Karriere angestrebt?
        Ich denke bei den meisten ergab es sich einfach.
        Manche assoziieren Erfolg mit Qualität wie zB SSL, doch es gibt eines das alle erfolgreichen Produzenten verbindet und zwar die Liebe zur Musik und eine gehörige Portion Ehrgeiz, gepaart mit ein bischen Glück bzw. wenig Pech im Leben.

    Hagbard Celine sagt:
    0

    Beim Xone96 sind die Mst.-Ins nur im analogen Signalweg eingebunden. Zwar bitter für die, die das 96er als Main Interface benützen, aber verzeihbar, da es sich hier um einen Club-Mixer handelt.
    Wie sieht dies beim Big6 aus?

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