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von Dirk Behrens | 4,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Polyverse Supermodal

Polyverse Supermodal  ·  Quelle: Polyverse

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Es gibt bereits unzählige Filter-Plugins auf dem Markt, Polyverse zeigt mit Supermodal, dass es aber immer noch Platz für Überraschungen gibt. Auf dem ersten Blick erscheint dieses Plugin vielleicht wie ein recht gewöhnliches Tool für Filter-Effekte – die „Modal-Sektion“ erzeugt aber Klänge, die du so einem Filter gar nicht zutrauen würdest. Die Beta-Version kannst du bereits ausprobieren und bis zum offiziellen Release auch noch 50 Prozent sparen.

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Polyverse Supermodal

Das Plugin besteht im Kern aus zwei Sektionen. Der erste Teil widmet sich einem recht klassischen resonanzfähigen Multi-State-Filter mit 24 dB/Oktave Flankensteilheit. Dieses Filter „morpht“ fließend zwischen verschiedenen Typen (Tief-, Band- und Hochpass). Das klingt eigentlich schon recht interessant, ist aber nicht so ungewöhnlich. Ein zugehöriger Saturator mit zugehörigem Drive-Regler sorgt dafür, dass die Sounds aber schon einen fetten Anstrich bekommen – natürlich nur, wenn du das so willst.

Spannend wird es durch die zweite Sektion, die parallel dazu arbeitet. Hierbei handelt es sich nämlich um ein Modal-Filter, das mit Hunderten von sehr schmalen Filterbändern arbeitet und quasi das Resonanzverhalten unterschiedlichster Körper und Materialien emuliert. Dieser Resonator erinnert mit sehr plastischen Sounds an Physical Modeling. Die Ergebnisse klingen nicht nur wie Dinge aus der „echten“ Welt, sondern können auch so unwirklich wie von einem anderen Stern erscheinen. 27 verschiedene Algorithmen bietet Supermodal für diese Sektion an, mit Reglern für Damping und Partials verfeinerst du den Sound nach deinen Vorstellungen.

Mit dem Parameter Blend legst du genau fest, wie stark der Mix zwischen den beiden Sektionen ausfällt. Über Dry/Wet dosierst du das Verhältnis zwischen dem unbearbeiteten Signal und dem Ausgang des Effekts.

Die Resonanzmodelle bei Polyverse Supermodal

Die Resonanzmodelle bei Polyverse Supermodal

Performance und Modulation

Experimente und Performance schreibt Supermodal groß. So gibt es die an einen Trackball angelehnte „Modal XY“-Kontrolle für das Morphing zwischen den Filtermodellen. Dazu kommen Model- und Xform-Regler als Ergänzung.

Und auch Modulation spielt eine große Rolle. Auf vier Slots lassen sich insgesamt bis zu sechs Modulationsquellen zuweisen. Neben einem Hüllkurvenfolger findest du hier auch eine ADSR-Hüllkurve, einen Eingang für MIDI/CV, einen Sequencer und einen Zufallsgenerator. Der Meta Knob dient als Makro-Regler für verschiedene Parameter. Für verrückte Spielereien sind sogar Cross-Modulationen vorgesehen.

Supermodal geht weit über das hinaus, was „gewöhnliche“ Filter-Plugins anbieten und macht den Weg für aufregende Effekte frei. Aktuell befindet sich das Plugin noch in einer Beta-Phase, du kannst dich hier aber bereits ordentlich austoben. Über 200 Presets laden bereits zum Ausprobieren ein.

Spezifikation und Preis

Polyverse Supermodal läuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS (10.12 oder neuer) sowie Windows – ausschließlich in 64 Bit. Aktuell bekommst du die Beta-Version für 49 US-Dollar statt der regulären 99 US-Dollar. Sobald das Plugin offiziell erscheint, gibt es ein kostenloses Update.

Weitere Infos über Polyverse Supermodal

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Bildquellen:
  • Die Resonanzmodelle bei Polyverse Supermodal: Polyverse
Polyverse Supermodal

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Eine Antwort zu “Polyverse Supermodal: Ein Filter-Plugin wie schon lange nicht mehr”

    Thomas Körber sagt:
    0

    Das hört sich wirklich neu an. Bei der Pluginflut von heute, sticht es tatsächlich aus der Masse hervor.
    Werde ich kaufen.

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