von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Polyend Play+

Polyend Play+  ·  Quelle: Polyend

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Polyend ist zur Zeit mit zwei Grooveboxen im weiteren Sinne im Markt vertreten. Der Polyend Play+ geht mit einem neuem starken Prozessor, Stereo-Samples, USB-Audio und neuen Funktionen im Bereich Synthesizer in eine zweite Runde.

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Polyend Play+

Der Polyend Play+ ist in Art, Weise und Idee nicht ganz neu und deshalb kannst du dir zunächst das Video unten ansehen, um die Idee zu bekommen, wie er funktioniert. Die Idee jedoch ist anders als bei anderen Grooveboxen konzipiert, die Hardware ist eher sparsam mit Stimmen und erinnert daher eher an Firmen wie Elektron.

Der Play+ ist gegenüber dem Vorgänger ein Prozessor-Upgrade und bietet wegen dieser neuen Kraft sehr viel mehr Möglichkeiten ohne die Konzeption zu zerstören. Das Gerät hat 2x 8 Spuren, jeweils in Audio und in MIDI, und hat die wohl beste Variationsverwaltung für Patterns, die ich je gesehen habe. Damit ist er für live eines der besten Sequencer mit 4-Takt-Logik und Performance-Effekten, die es aktuell gibt. Für das spontane Aufbauen kannst du einen Sound auswählen und in allen Spuren beliebig setzen.

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WTF(M) Neue Synthesizer

Bisher gab es keine interne Synthese, sondern „nur“ die Samples. Die vier Modelle versuchen die MIDI Spuren sinnvoll zu ergänzen, um externe Klangerzeuger nicht zwingend zu machen. Das sind keine sehr komplexen Engines, sondern eher eine Idee, Bässe und Lead-Sounds auch mal intern zur Verfügung zu haben. Von einer Art einfachen 303 mit Namen „ACD“ kann sich wohl jeder vorstellen, welche Klänge damit und dem Play+ möglich sind.

Ebenso ist das wohl mit dem Bass-Synthesizer mit Namen „FAT„, dessen „A“ für analog steht. Etwas komplexer wird es mit zwei Oszillatoren mit Namen „VAP“ und Modulationsmatrix. Als besondere Zugabe ist der FM-Synthesizer WTFM zu sehen. Er verwendet Wavetables und erlaubt drei Feedback Schleifen, was Rauschen und extrem geräuschvolle Klänge ermöglicht. Das klingt nach der wohl effizienten Noise-Klangquelle im Polyend Play+.

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Audio USB

Dank der neuen Prozessorstärke kann Audio auch über das USB-Kabel vom Play+ in den Rechner gekrochen kommen. 14 Stereospuren können über USB übertragen werden. Ganz nebenbei werden 5000 neue Samples mitgeliefert.

Mehr über Polyend Play+

Polend Play+ kostet hier bei Thomann.de (Affiliate) 799 Euro und ist damit genau so teuer wie sein Vorgänger. Ob das Upgrade durch Mangel an alten Prozessoren drin ist oder so etwas wie der Virus B auf den A einfach als nächste Generation ausgeliefert wird ist unbekannt. Es gibt auch ein Angebot an bisherige Nutzer des „alten“ Play+. Für die Hälfte des Neupreises (399 Euro) kann man die Fähigkeit des neuen Angebots erhalten. Dazu muss das Gerät eingeschickt werden und enthält die Versandkosten. Solche Angebote gab es früher nicht und ist eine Art Entschädigung für alle alten Nutzer.

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Videos zur neuen Hardware von Polyend

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