von Julian Schmauch | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
OBS 28 Beta: Native Apple Silicon Unterstützung, HDR und neue Features

OBS 28 Beta: Native Apple Silicon Unterstützung, HDR und neue Features  ·  Quelle: Gearnews / OBS

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Die wichtigste Live-Streaming-Software erhält ein gigantisches Update! In der ersten OBS 28 Beta ist unter anderem native Unterstützung der ARM-CPUs Apple Silicon dabei. Auch hat man HDR-Rendering implementiert. Dazu könnt ihr nun direkt in OBS im YouTube-Chat interagieren, unter Windows die Nvidia-Hintergrundentfernung nutzen und ohne Plug-in Audio aus anderen laufenden Apps in OBS routen. 

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OBS 28 Beta 1: Application Audio Capture und mehr

OBS 28 Beta: Native Apple Silicon Unterstützung, HDR und neue Features

Diesen generierten QR-Code scannt man auf dem Smartphone ein, dann kann man OBS fernsteuern · Quelle: Gearnews / OBS

Keine andere Software ist so verbreitet im Live-Streaming wie die Freeware OBS. Und da die App im Open-Source-Format angeboten wird, ist die Anzahl der Erweiterungen und Plug-ins besonders hoch. Denn alle, die eine Idee haben für eine neue Funktion oder fehlende Einbindung eines Streaming-Dienstes, können den Quellcode einsehen und so die passende Erweiterung programmieren. Ob man nun OBS über das Smartphone steuern möchte, Audio aus anderen laufenden Programmen einbinden will oder zusätzliche Überblendungen braucht – die Community hat da was parat.

In der neuen Beta 1 von OBS 28 sind nun einige dieser Funktionen nativ eingebunden, ein separates Plug-in braucht es nicht mehr. So könnt ihr nun OBS-Websocket, das Tool zum Fernsteuern der Software, direkt im Programm laden. Auch ist es (bisher nur ab Windows 10, in der Mac-Beta noch nicht) nun möglich Audio direkt aus allen anderen laufenden Progammen einzubinden – sehr praktisch für das nächste DAW-Tutorial!

HDR, Apple Silicon und viele neue Features

OBS 28 Beta: Native Apple Silicon Unterstützung, HDR und neue Features

Hier stellt man die Dateigröße an, ab der gesplittet werden soll · Quelle: Gearnews / OBS

Dazu gibt es nun eine auf Apples M1- und M2-CPUs zugeschnittene Version von OBS. Live-Streaming stellt durch gleichzeitiges Video und Audio encoden, aufzeichnen und weitere laufende Programme einbinden hohe Ansprüche an den Rechner. Mit dieser Version kann die Software nun das Leistungspotential der ARM-CPUs von Apple voll ausschöpfen. Allerdings sind viele Plug-ins für OBS noch nicht auf die neue Architektur umgestellt, hier sollte man vor dem Umstieg recherchieren, ob die genutzten Plug-ins bereits für OBS 28 Apple Silicon verfügbar sind. Dazu können nun in Echtzeit HDR-Effekte in den Stream gerechnet werden – bisher allerdings nur im YouTube-Stream.

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Außerdem kommen Neuerungen wie ein neues Farbschema, die Möglichkeit, Streaming-Aufzeichnungen automatisch beim Erreichen einer festgelegten Dateigröße oder Dauer zu splitten, ein verbesserter AMD-Encoder und Qt6. Zudem ist nun die automatische Entfernung des Bildhintergrundes auf Nvidia-Systemen implementiert. Auch ist nun die KI-gestützte Entfernung von Hintergrundgeräuschen und Echo durch Nvidia-Chips mit dabei (SDK von Nvidia und eine Nvidia Grafikkarte vorausgesetzt). Wie immer gilt: Bei einer Beta läuft noch nicht alles rund!

Infos über OBS und Live-Streaming

Videos über OBS 28 Beta

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