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Virtual DJ

Virtual DJ  ·  Quelle: Atomix

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Momentan vergeht kaum ein Monat, in dem nicht eines der großen DJ-Softwarehäuser ein Update für sein Zugpferd verkündet. Diesmal ist Virtual DJ an der Reihe, das seine Anhänger erst vor kurzem mit dem Generations-Update V8, einhergehender Runderneuerung und einem erstarkten DVS-Fokus (wir berichteten) beglückte. Nun gehen Atomix einen Schritt weiter in Richtung professionelle DVS-Umgebung, indem sie offiziell Plug&Play-Support für Native Instruments Traktor Kontrol Z2 und die Rane Mixer Sixty-Two und Sixty-Four verkünden. Im gleichen Atemzug nehmen sie auch Akais AFX und AMX, Reloops Beatpad und Neon sowie Hercules Universal DJ in die Liste nativ unterstützter Hardware auf, die aktuell sage und schreibe 248 Modelle unterschiedlichster Güteklassen umfasst. Dies belegt nicht nur eindrucksvoll das Bestreben um Aktualität im Hause Atomix, die für Virtual DJ „the most powerful and extensive hardware support on the market“ ausgerufen haben. Vielmehr muss man ihnen tatsächlich auch zugutehalten, dass sie sich (bisher) nicht von älteren Kommandozentralen abwenden, sondern auch betagtere Geräte in ihre Softwareupdate-Politik miteinbeziehen.

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Die News ist meiner Meinung nach gleich aus mehreren Gründen interessant. Sehen wir uns beispielsweise mal aktuelle Preistendenzen in diesem Marktsegment an. Serato verlangt für seine soeben gelaunchte „DJ-Suite“ satte 299 Dollar. Den gleichen Preis verlangt Atomix für VDJ Infinity 8, nur dass dieses deutlich mehr Geräte unterstützt, als die Konkurrenz. Das könnte ein nicht unerheblicher Einflussfaktor der Kaufentscheidung sein, denn bei diesem Investitionsvolumen möchte man schon einigermaßen sicher sein, dass die Hardware (Gebrauchtkäufe ohne Lizenz inbegriffen) auch mit der nächsten Software-Generation kompatibel ist. Oder, falls man von einem Einsteiger-Controller kommt und zukünftig auf eine Profi-Hardware umsatteln will bzw. auch umgekehrt, nicht gleich eine neue Betriebsumgebung dazu gekauft werden muss. 248 Modelle, hier einzusehen, sprechen da wohl für sich.

Der nächste Punkt betrifft die frisch fokussierten DVS-Bemühen mit neuer Engine und eigenem Timecode-Set. Gerade hier ist es natürlich von immensem Vorteil einen Plug&Play-Betrieb mit amtlicher Profi-Hardware zu gewährleisten. Zudem kann Atomix auf diese Weise eventuell den einen oder anderen Anwender ohne großen Aufwand ermutigen, die VDJ 8 Demo einmal Probe zu fahren. Timecodes von Serato und Native Instruments werden ja laut Kompatibilitätsliste unterstützt. Entscheidend ist neben der „amtlichen“ Hardware, der Performance und dem Workflow allerdings auch der persönliche Geschmack, daher sollte man bei Interesse, sei es mit oder ohne angeschlossene Hardware, die 30 Tage lauffähige Demo einfach mal ausprobieren. Sie lässt sich hier herunterladen.

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