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Korg ARP2600M

Korg ARP2600M  ·  Quelle: Korg

Korg ARP2600M

Korg ARP2600M  ·  Quelle: Korg

Lange erwartet und im Bild-Teaser des SQ-64 bereits angedeutet, bringt Korg eine wunderbar kleinere Version des ARP 2600 mit dem Namen ARP 2600 M (für Module, ähnlich wie MS-20M).

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Korg ARP 2600 M

Korg hat bereits die große Version ausgeliefert und die war bereits vergriffen, als sie auch nur angekündigt wurde. Dabei handelte es sich um eine 1:1-Kopie mitsamt des Keyboards, in dem ein LFO verbaut ist, und dem eingebauten Sequencer.

Der neue ARP 2600 M ist quasi das Gegenteil davon und hat somit eher Behringers 2600 als Konkurrenz zu fürchten. Er ist klein und kompakt und hat ein umschaltbares Filter der frühen und späten Phase in oranger bzw. weißer Beschriftung. Das Gerät selbst gibt es „nur“ mit der weißen Beschriftung, die als die „gern genommene“ Version gilt.

Besonderes

Er hat an der Seite eine Reihe von Anschlüssen wie etwa ein Stereo-Klinkenpaar und per USB akzeptiert er auch Class-Compliant-fähige USB-Controller (Der SQ-64 bietet das, aber auch viele Tastaturen). Außerdem ist natürlich auch MIDI an Bord. Zusätzlich bietet Korgs Version den Luxus, sich zwischen den beiden wichtigsten Filter-Varianten, die es damals gab, zu entscheiden. Der Filterschalter erlaubt das 4012 oder das 4072 24-dB/Oktave-Filter zu nutzen. Außerdem ist der ARP 2600 M duophonisch spielbar, was interessante Ringmodulator- oder FM-Sounds wirklich getrennt spielbar macht.

Kleiner

Ja, der ARP 2600 M ist kleiner als das Original, also etwa 60% dessen, was das Original einnimmt. Die Maße in Zahlen lauten 520 × 129 × 311 mm, das ist deutlich übersichtlicher und kompakter. Das Original ist erschlagend riesig und das ist heute eigentlich nicht notwendig. Mit seinen knapp unter 6 Kilo wiegt er auch nicht übertrieben viel.

Der Hall wird als „Re-Engineered“ bezeichnet und damit ist nicht ganz klar, wie er wirklich erzeugt wird. Technisch ist damit auch ein digitaler Halltank denkbar, jedoch passt auch in das kleine Gehäuse ein Halltank mit ausreichender Leistung, die durch rütteln auch entsprechende authentische Hall-Schepper-Effekte ermöglicht.

Weitere Information

Mehr zum neuen und kleinen ARP 2600 M gibt es bei Korg auf der Website. Vermutlich wird er um die 1800 Dollar liegen.

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4 Antworten zu “NAMM 2021: Korg ARP 2600 M ist da! Der Kleine mit dem Filter-Schalter”

  1. Oliver Remscheid Tonstudio Weissenberg sagt:

    Mensch was für ein Pech aber auch, jetzt hat Jörg doch noch einen schönen Clone raus geballert und ich steh nun da mit meinem ollen Behringer 2600! Mal sehen ob ich den wieder verkaufen werde. Die Farbe und das Firmenlogo sind auf jeden Fall besser. Und das mit dem Schalter für den Filter, das ist doch mal eine feine Sache, mir ist es lieber wenn ich den korg im Studio stehen habe, weil bei Behringer ist das immer so eine Sache, wenn man mich damit sieht nimmt man mich ja kaum mehr ernst.

  2. Schubidu sagt:

    @Oliver Remscheid Tonstudio Weissenberg

    easy der Korg ist auf dem minderwertigen Niveau des MS20mini, die selben Fakeverschraubung Patchbuchsen, dazu noch crappy Minipots.
    Lies mal den Testbericht vom DSL-Man über den FS, Qualität ist was anderes. Den 2tein Teil durfte er nicht mehr veröffentlichen, zu niederschmetternd.

    • Henning sagt:

      Hat den 2600 M denn schon jemand in den Händen gehalten oder woher hast du deine Kenntnisse über die Qualität der Bauweise?

      Wer hat DSL-Man verboten den zweiten Teil zu veröffentlichen?

      • Schubidu sagt:

        Ich habe den FS in den Händen gehalten, direkt neben einem TTSH.
        Der Karp hatte das Nachsehen.
        Vergiss bitte nicht, das ist Korg, die sind nicht mal fähig ihren MS20 ordentlich nachzubauen!
        Zum DSL-Man. Keine Ahnung vielleicht er selber , hat diesbezüglich auch nichts auf seiner HP. Könnte sein das er keinen Ärger mit Fanatikern will.

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