von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Von außen kann man die MK II Version nur durch die roten Bügel erkennen.  ·  Quelle: tascam.com

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Seit 2010 ist das Tascam DR-680 auf dem Markt und erfreut sich vor allem bei weniger betuchten Location-Recordern großer Beliebtheit, weil man damit ein solides Gerät mit sehr guter Audioqualität zum kleinen Preis bekommt. Tascam hat nun zur NAMM dem Gerät ein Update verpasst. Heraus kam (surprise!) das DR-680 MK II. Einziges äußeres Merkmal sind die roten Tragbügel.

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Die Aufzeichnung geschieht weiterhin in maximal 24 Bit und 192 kHz – dann aber nur zwei Tracks gleichzeitig. Acht Tracks gleichzeitig geht weiterhin bei bis zu 24 Bit / 96 kHz, das reicht aber für die meisten Anwendungsgebiete. Weggefallen hingegen ist die 88,2 kHz Samplerate – warum? Dazu findet sich leider nichts in der Pressemitteilung von Tascam. Dafür werden ab sofort auch SDXC-Karten unterstützt, großen Karten steht endlich nichts mehr im Wege.

Die HDDA Premium Preamps wurden noch weiter verbessert und sind noch empfindlicher und rauscharmer. Wenn die Spuren 7 und 8 ab sofort nicht mehr vom digitalen Eingang ein Signal empfangen, dann kann man darauf einen zusätzlichen Stereo-Mix aufnehmen, dabei wird auf den internen Monitor-Mix zurückgegriffen. Das nenne ich mal eine gute Idee.

Ab Werk ist nun auch ein M/S-Decoder eingebaut, der in der alten Version erst durch ein Firmware-Update dazu kam. Auch der Track-Counter kann endlich (!!!) zurückgesetzt werden. Zudem wurden die Batterielaufzeit (inkl. Lithium Akkus Support) und die interne Clock verbessert.

Alles in allem ein gelungenes Update. Ich hätte mir noch ein Metallgehäuse gewünscht, da ich Kunststoff nicht so sehr vertraue. Gerade am Set kann durch einen unvorsichtigen Kollegen doch mal die eine oder andere Schramme passieren. Außerdem leitet Metall die Wärme besser ab. Dafür würde ich auch mehr bezahlen.

Mehr Informationen gibt es auf der Produktseite. Ein Termin zur Markteinführung, sowie eine UVP sind noch nicht genannt worden.

UPDATE 26.02.2015: Es gibt einen Preis für Deutschland: 739 Euro bei Thomann. Damit ist es deutlich günstiger als die erste Version bei Markteinführung.

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