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Für die GUI sollte man zur Eingewöhnung das Handbuch daneben legen.  ·  Quelle: neuron-synth.com

Im Jahr 2002 kam ein neuartiger Synthesizer mit neuartiger Synthesetechnik und PC-Hardware auf den Markt. Der Hartmann Neuron VS Synth hat sich aber aufgrund des hohen Preises nie durchgesetzt. 2005 folgte dann ein VST, das den Neuron VS sehr gut ersetzt hat – ab sofort gibt es ihn kostenlos. Aber nur für Mac.

Die Hardware hatte die Töne nicht auf herkömmliche Weise erzeugt, sondern hatte Audiosamples analysiert und ein Abbild für den internen Computer erstellt. Anstatt zweier Oszillatoren wurden sogenannte Resynatoren verbaut, die man mit den verbauten Joysticks modulieren konnte. Allerdings interessierte sich für die neuartige Technik kaum jemand, da der Anschaffungspreis bei 5000 USD lag.

Das Plugin bildet die Hardware aber sehr gut nach, lediglich der Surround-Support fehlt. Aber auch das war mit 900 USD so teuer, dass es nie richtig von den Nutzern angenommen wurde – ganz abgesehen von den Bugs. Am Ende ging die Firma dadurch zu Grunde und das Plugin verschwand wie auch sein Hardware-Bruder.

Nun ist das VST aber wieder erhältlich. Kostenlos! Allerdings mit dem Haken, dass es nur für Mac Computer als VST erhältlich ist. Damit schränkt sich der Nutzerkreis nicht nur auf einen kleinen Teil der Musikproduzenten ein, sondern schließt auch die Logic-Nutzer aus, die bräuchten das AU-Format. Natürlich gibt es auch VST-AU-Wrapper, allerdings laufen die nie so richtig rund. Schade, verschenktes Potential. Somit bleiben aber immerhin die Cubase, Studio One und Reaper Nutzer übrig.

Der Hersteller betont, dass es dafür keinen Support gibt. Auch möchten sie nicht mit Anfragen für eine Windows-Version belästigt werden. Es kommt so wie es ist auf die Festplatte und geht – oder auch nicht. Ihr braucht dazu mindestens OSX 10.6.8 oder neuer. Wer all das für seine Producing-Umgebung und sich bejahen kann, der kann es sich hier herunterladen. Denkt auch an die ganzen Presets – satte 1,6 Gigabyte!

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