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Der Infinity Kompressor bekommt ein sauberes und klassisches Class-A Design.  ·  Quelle: Youtube / Frederick Alonso

Kostenlose Plugins gibt es wie Sand am Meer. Soundtechnisch können die schon lange mit den kommerziellen Alternativen mithalten. Oft ist das Design dann aber leider nicht so pralle. Beim Infinity von Stab Recordings scheint aber alles zu stimmen. Und er bringt noch mehr mit:

Neben den üblichen Kompressor-Reglern Attack, Release, Ratio, Gain-Reduction, In-und Output-Volume wurden dem Infinity noch mehr Einstellungsmöglichkeiten spendiert, die ihn zu einem echt interessanten Plugin für den Master-Channel machen. Ein Dry-Wet-Regler gehört heutzutage ja fast schon zum guten Ton, wenn dann aber noch ein Drive-Regler und eine Röhren-Sättigung (nur bei Mitten und Höhen aktiv) dazukommen, werden viele zurecht hellhörig.

Die kleinen unbeschrifteten Potis unter den VU-Metern ändern eine Frequenz und die Lautstärke, die den internen Sidechain ansteuern. Daneben der ominöse Sweetness-Regler ist einfach nur ein Boost für „alle“ tiefen oder hohen Frequenzen im Endsignal. Zum Schluss gibt es noch einen On/Off-Schalter, der für DAWs gedacht ist, die im 21. Jahrhundert das immer noch nicht von Haus aus anbieten.

Der Stab Recordings Infinity ist kostenlos auf dieser Seite erhältlich. Man muss sich dazu allerdings in den E-Mail Verteiler eintragen. Darüber bekommt man auch den Link und zukünftig Infos über Updates. Aktuell existiert nur eine 32 Bit VST für Windows. Ein AU für die Logic User ist bereits in der Mache, ebenso wie eine 64 Bit VST.

Ich würde hier gern ein Youtube Video verlinken, damit man mal reinhören kann. Die drei vorhandenen sind allerdings so dürftig, da diese nichts vom Plugin zeigen. Wer die Videos trotzdem sehen möchte, kann sie auf der Herstellerseite ganz unten ansehen – lohnt sich aber echt nicht. Holt euch lieber gleich das Plugin.

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