/ | Einfache Bedienung, guter Klang. So muss das sein!

Ich gehe davon aus, dass alle irgendwo in der Sammlung ein kostenloses Plugin rumkullern haben. Entweder „von damals noch drauf“ oder einfach „weil geil“. Und da ist ja auch nichts Schlechtes dabei. Schließlich ist der Klang entscheidend und nicht der Preis. Das neue TAL Reverb 4 ist so ein „weil geil“ Kandidat.

Das Reverb 4 Plugin ist keine Neuentwicklung von Togu Audio Line, sondern ist aus dem recht neuen TAL Sampler entnommen. Der Algorithmus wurde allerdings für den Sampler neu entwickelt und klingt anders als die anderen beiden kostenlosen Reverb-Plugins Reverb-2 und Reverb-3 von TAL.

Die Bedienung ist nicht gerade kompliziert. TAL spendiert Regler für Wet, Dry, Delay, Size, Lo-Cut und Hi-Cut. Sollte alles ziemlich selbsterklärend sein. Klanglich geht das Plugin in die Plate-Room-Reverb Ecke, eignet sich aber eher für lange, wabernde Hall-Sounds. Vom Hersteller wird es als „vintage mit diffusem Klang“ beschrieben. Ein Haken hat die Sache allerdings: Es unterstützt nur für Stereo-Kanäle. Bei DAWs wie Reaper, die nur eine Art von Track kennen, ist es komplett egal, jedoch ist der Output immer nur stereo. Die Performance ist okay, eine Instanz braucht bei mir in Reaper 0,25% CPU und benötigt keine Delay-Kompensation. Da sind andere Reverb-Plugins etwas sparsamer.

Das Plugin steht kostenlos für Windows und OSX als VST, AU und AAX in 32 und 64 Bit bereit. Bei der Installation hatte ich mit der AU Version meine Probleme, diese wird nicht in den üblichen Ordner kopiert und liegt anscheinend wahllos auf der Festplatte herum. Ich finde es einfach nicht mehr. Die Mac-VST klappt hingegen ohne Probleme.

Mehr Infos und Download: TAL Reverb 4