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von Dirk Behrens | 5,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
GForce Software Oberheim SEM

GForce Software Oberheim SEM  ·  Quelle: GForce Software

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GForce Software hat bereits mit dem OB-E v2 eine offizielle Zusammenarbeit mit Tom Oberheim gestartet, da war es vielleicht nur eine Frage der Zeit für eine neue Koopreation. Und die heißt nun Oberheim SEM und natürlich handelt es sich dabei um eine Emulation des berühmten monophonen Analog-Synthesizers.

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GForce Software Oberheim SEM

Es ist nun nicht gerade so, dass es an Emulationen des SEM (steht für „Synthesizer Expander Modul“) mangelt. So gibt es den bx_oberhausen, den kostenlosen HY-Mono oder eine Version von Arturia (auch für das iPad). Warum sollte GForce Sofware nun ausgerechnet von diesem Synthesizer eine weitere Software-Version veröffentlichen?

Zunächst ist Oberheim SEM erneut in Zusammenarbeit mit dem geistigen Vater Tom Oberheim entstanden und außerdem geht es ja auch immer darum, den Sound noch authentischer als bisher nachzubilden. Wie gut das gelungen ist, werden zukünftige Tests, Vergleiche und Diskussionen lüften. Dies ist jedenfalls die neuste und „offiziellste“ Version. Und auch die bietet natürlich ein paar Erweiterungen, die über das Original hinausgehen.

Im Kern bleibt Oberheim SEM ein „simpler“ monophoner Synthesizer, mit dem du in Windeseile gutklingende Sounds erstellst. Falls du nach Inspirationen suchst, hilft dir GForce Software mit 400 frischen Presets auf die Sprünge.

GForce Software Oberheim SEM

Der Extended Mode des GForce Software Oberheim SEM

Klassische Features und neue Funktionen

Zu den Eigenschaften des Oberheim SEM gehören zwei Oszillatoren (mit Rechteck- und Sägezahn-Schwingungsformen), ein sehr besonderes Multimode-Filter, zwei einfache Hüllkurven (Attack, Decay, Sustain) und ein LFO. Die eigentlich recht überschaubaren Features ergeben aber nicht zuletzt wegen des Filters mehr als die Summe der Einzelteile.

GForce addiert trotzdem ein paar Extras. Dazu gehören ein Arpeggiator und Sequencer, Effekte wie Stereo-Delay und Reverb, weitere Möglichkeiten für die Modulation über Velocity oder Aftertouch und einen dritten Oszillator, der zusätzlich für die Modulation oder FM genutzt werden kann. Der LFO lässt sich nun auch zum Tempo synchronisieren. Um an diese Funktionen zu kommen, klappt bei Bedarf das Interface auf und es gibt Zugang zu dem „Rear Panel“.

Spezifikation und Preis

GForce Software Oberheim SEM läuft standalone und als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.15 oder neuer – auch Apple Silicon-Prozessoren werden nativ unterstützt) sowie Windows (7 oder neuer).

Zur Einführung liegt der Preis bei 41 Euro, der reguläre Preis liegt bei 69 Euro. Das Plug-in ist auch bei Thomann als Download erhältlich*.

GForce Oberheim SEM

Weitere Infos über GForce Software Oberheim SEM

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Bildquellen:
  • GForce Software Oberheim SEM: GForce Software
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4 Antworten zu “GForce Software Oberheim SEM: Synthesizer-Emulation mit neuen Extras”

    Lenap Raer sagt:
    0

    Rear Panel?
    Advanced Panel, Extra Panel, Additional Panel, Feature Panel, wie auch immer. Aber Rear Panel?

    Stony sagt:
    0

    Nett. Aber nur monophon. Was wohl mehr dem Schutz des teuren OB-E als der superrealistischen Nachbildung des Originals geschuldet ist. Schade.

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    0

    Gforce macht geile Teile, sie klingen exzellent. Würde ich sofort kaufen, aber wegen Vst Overkill lasse ich es bleiben. Zu viel Kram macht unkreativ.

      Specktorpedo sagt:
      0

      Hängt davon ab:

      Zuviel Equipment macht unkreativ.

      SW verkaufen? Am Arsch.
      HW verkaufen? Hängt vom Zyklus ab – aber ja: wenigstens kein Verlust.

      Win win :)

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