von claudius | 5,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Fender Japan Junior Collection

Kleine Gitarren, kleine Bilder von Japan (= sorry für's verpixelte Bild)  ·  Quelle: Fender

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Angenehme Neuigkeiten aus Fernost: In der Fender Japan Junior Collection kommen die Klassiker von Fender in zurückhaltenden Pastellfarben mit kürzerer Mensur auf den Markt. Ob die nur etwas für Anfänger/-innen ist?

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Fender Japan Junior Collection

Die Kassenschlager von Fender bekommen mit der Junior Collection aus Japan ein durchaus interessantes Update, denn die Mensur der Stratocaster, Telecaster, Jazzmaster und Jazz Bass Modelle beträgt nur mehr 24″ statt der üblichen Fender-Mensur mit 25,5″ – beim Bass natürlich 30″ statt 34″. Damit zählen alle zu den Shortscales und vor allem bei den Bässen gibt es doch eine nicht zu unterschätzende Fangemeinde.

Shorty-Gitarren werden meist für Menschen mit kleineren Händen oder kürzeren Armen empfohlen, da es sich darauf etwas leichter spielen und greifen lässt. Hier entscheidet sicherlich die Gewöhnung und der individuelle Geschmack. Auch den „Großhändern“ können solche Modelle viel Freude bereiten.

Gekammerter Body und neue Pickups

Zwei weitere Besonderheiten bringt Fender mit den Modellen auf den Markt: Der Body von Stratocaster und Jazz Bass im „Cavity-Design“ gebaut, sprich ähnlich dem Gibson Wight Relief gekammert bzw. ausgehölt. Das soll, zusammen mit dem auf 94 % der Originalmaße geschrumpften Maßen, weiteres Gewicht einsparen – und wenn es nicht zur Kopflastigkeit neigt oder den Klang signifikant verändert, möchte ich das Feature bitte bei allen E-Gitarren sehen. Das Body-Holz ist übrigens Basswood aka. Linde. Nicht gerade das beliebteste Klangholz unter Gitarrist/-innen, aber durchaus brauchbar, wie Fender seit Jahren mit verschiedenen Squier-Modellen beweist.

Außerdem neu sind die Fender Junior Collection Pickups. Wie genau die sich klanglich machen, ist leider nicht bekannt, da Fender bisher noch kein Video mit den neuen Modellen veröffentlicht hat.

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Made in Japan für Japan mit Japan-Preisen. FFS!

Aktuell wird alles teurer und teurer. Da machen auch E-Gitarren keine Ausnahme und seit Jahren steigen die Anschaffungskosten für die Modelle – auch die aus Japan. Die Gitarren starten bei umgerechnet 980 USD. (119900 Yen für Tele und Strat, 130900 Yen für Jazzmaster und Jazz Bass – der übliche Aufpreis für „Jazzer“.)

Und Fender tut es schon wieder: Die Modelle sind wieder einmal nur für den japanischen Markt. Warum zum F*ck hört Fender nicht auf den Markt? Europa und die USA und der Rest der Welt haben übelst Bock auf die japanischen Gitarren und Bässe und wollen nicht nur Gitarren aus USA oder Mexiko, auch wenn die sicherlich auch toll sind. Meine besten Fender-Erfahrungen habe ich mit japanischen Modellen gemacht. Wäre meine beste Gitarre nicht aus Mexiko, würde ich sehr wahrscheinlich wieder eine japanische Jazzmaster spielen.

Also Fender: Ihr lest hier mit. Macht doch bitte mal ein paar Container voll und schifft sie über den Teich. Danke! Das spart uns teure und langwierige Privatimporte.

Mehr Infos

Bildquellen:
  • Fender Japan Junior Collection Stratocaster: Fender
  • Fender Japan Junior Collection Telecaster: Fender
  • Fender Japan Junior Collection Jazzmaster: Fender
  • Fender Japan Junior Collection Jazz Bass: Fender
Fender Japan Junior Collection

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5 Antworten zu “Fender Japan Junior Collection: Kürzere Mensur und Satin-Lackierungen”

    Invictus sagt:
    0

    [… zum F*ck hört Fender …]
    [… übelst Bock auf die …]

    Anscheinend ist der Autor des Artikels immer noch nicht aus der Pubertät hinausgekommen. Die Verwendung der Fäkalsprache geht ein Stück des guten (Musik)-Journalismus verloren.

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