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Dreadbox Medusa Synthesizer Front

Dreadbox Medusa  ·  Quelle: Dreadbox

Dreadbox sind absolut fleißig. Es gibt jetzt schon eine sehr große Zahl verschiedener analoge Synthesizer aus Griechenland, die sich inzwischen eine größere Fangemeinde erspielt hat. Der analoge Synthesizer Medusa ist der neuste Zugang. 

Mit 429 Euro liegt er nicht am unteren Preisende, ist für einen Synthesizer mit drei Oszillatoren und Rauschgenerator jedoch immer noch erschwinglich. Damit dürfte er einen saftigen Sound haben und mit dem zusätzlichen LFO ein weiterer Konkurrent für die vielen vom Minimoog inspirierten Synthesizer-Ankündigungen der letzten Zeit sein. Sein Preis ist dabei in guter Gesellschaft, unter ihm befindet sich der schon fast zu oft angesprochene D-Synth von Behringer mit einem schon bekannt gewordenen Preissturz und das Roland Gegenangebot, welcher teurer ist, dem SE02. Er hat Speicher, der Medusa und D-Synth jedoch nicht.

Aber anders als die Moog-Kopien geht Dreadbox einen eigenen Weg. Das wird deutlich, wenn man sich das Filter ansieht. Das ist offenbar stufenlos zwischen Tiefpass und Hochpass justierbar. Dadurch liegt eher nahe, dass es sich um 12 dB Filter handelt. Die ersten beiden Oszillatoren können synchronisiert werden Pulsbreitenmodulation gibt es im Gegensatz zum Minimoog ebenfalls. Dazu sieht man im VCO3 einen Morph-Knopf für die Wellenform. Vermutlich kann man das Rechteck damit in etwas anderes verwandeln.

Noch nicht klar oder offensichtlich ist jedoch eine denkbare Frequenzmodulation zwischen den VCOs. Diese ist für eine Vielzahl interessanter Klänge verantwortlich und hier ganz rechts als Ziel von VCO3 eindeutig zu entdecken. Irre ist, dass neben dem Arpeggiator auch ein Sequencer mit 64 Steps verbaut ist. Das ist ein großer Pluspunkt.

Das Gerät soll ab Dezember diesen Jahres verfügbar sein.

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