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Dreadbox Medusa Firmware 4.0

Dreadbox Medusa Firmware 4.0  ·  Quelle: Polyend

Der ungewöhnliche Polyend und Dreadbox Synthesizer Medusa bekommt ein weiteres neues Firmware Update. Es ermöglicht neue Klangwelten und hat einige interessante Aufwertungen erhalten.

Medusa: Generelles

Die Medusa ist ein ungewöhnlicher Synthesizer, der aus der Allianz von Polyend und Dreadbox entstand. Polyend lieferte den Sequencer, Dreadbox den Synthesizer. Er ist mit seinen je drei digitalen und drei analogen Oszillatoren bereits ziemlich mächtig und mit 6 Oszillatoren mehr als nur „anders, als die anderen“ zu nennen. Dazu gibt es Wavetables für die digitalen Oszillatoren. Auch die fünf Hüllkurvengeneratoren und fünf LFOs stammen aus der digitalen Welt. Sie verbinden sich mit den analogen Oszillatoren.

Medusa 4.0 FM

Neu ist eine sechstimmige 3-OperatorFM-Engine, die klanglich an den DX-9 erinnert, da sie mit 12 Bit arbeitet. Es gibt sogar fünf Algorithmen. Diese Engine ist in Verbindung mit der analogen Sektion nutzbar. Das ist schon eine deutliche Aufwertung der Möglichkeiten und fast wie ein neuer Synthesizer. Diese Betriebsart ist als vierter „Spielmodus“ integriert worden, denn Medusa könnt ihr auch paraphon in verschiedenen Konstellationen spielen.

Medusa 4.0: Andere Aufwertungen

Es lassen sich über die Oszillatoren jeweils Paraphonie-Strukturen mit drei oder zwei Oszillatoren bilden, welche duophon oder mit drei gleichzeitigen Tönen aufwarten können. Natürlich ist auch ein Unisono-Modus mit allen sechs Oszillatoren vorgesehen.

Außerdem kann der Synthesizer in einem richtigen „Stimmen„-Modus betrieben werden. Bisher war die Aufteilung stets auf Basis der Oszillatoren für die Stimmverteilung. Die Paraphonie-Modi sind damit also nochmals überarbeitet worden. Es wird nicht genau erklärt, ob diese Betriebsarten die alten ersetzen oder ergänzen, da dies als „Verbesserung“ gelistet ist. Es böten sich auch interessante Rotationsmöglichkeiten an, wenn einzelne „Stimmen“ anders oder frei gruppiert werden können. Deshalb ist anzunehmen, dass der neue „Stimmen-Modus“ in diese Richtung geht.

Fixes in 4.0

Außerdem implementierte der Hersteller einige wichtige, aber „kleine“ Updates, wie Programmwechselbefehle. Dazu gab es Updates und Verbesserungen am Verhalten des Pitchbendings und des Glide sowie eine bessere Synchronisation der LFOs zur MIDI-Clock.

Weitere Information

Medusa gibt es aktuell hier für 699 €. Lange war 999 € der Basispreis. Das Update ist kostenlos für bisherige Besitzer und bei Polyend und Dreadbox herunterladbar.

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