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Universal Audio Arrow Thunderbolt Interface

Gut gestaltete Oberseite  ·  Quelle: Universal Audio

Universal Audio Arrow Thunderbolt Interface Slant

Schlichtes Design  ·  Quelle: Universal Audio

Das ist doch mal eine angenehme Überraschung so kurz vor der NAMM: Universal Audio plant ein neues „Budget“ Audiointerface mit Thunderbolt 3. Der Haken: Es hat nur einen DSP-Chip. Ist das für Einsteiger genug?

Arrow

Zwei XLR/Klinke-Inputs, zwei TRS-Outputs und einen Thunderbolt 3-Anschluss bietet das neue Interface. Mehr nicht. Intern wandelt es mit 24 Bit bei 192 kHz Samplerate. Das Display mit den beiden LED-Metern für Inputs und Monitor-Outs und die Schalter erinnern an die Apollo Twin Modelle, wenn auch die Anordnung anders ist.

Was ich bedenklich finde, ist der einsame SHARC DSP-Chip. Wenn ich überlege, wie schnell mein damaliges Apollo Twin Duo mit seinen 2 Chips am Limit war, dann läuft hier im schlechtesten Fall nur ein Plug-in drauf. Etwas knapp. Auch für Einsteiger.

Universal Audio Arrow Thunderbolt Interface Rueckseite

Dafür ist der Preis bei 499 Euro vergleichsweise moderat für Universal Audio Gefilde. Im Lieferumfang sind 14 Plug-ins. Das Design gefällt mir extrem gut. So könnte UA die Apollos auch gerne gestalten.

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5 Antworten zu “„Budget“ Thunderbolt Interface von Universal Audio: Arrow”

  1. Robert Greiner sagt:

    Laufen die UA Plugins eigentlich nur auf den DSPs oder kann ich die auch nativ nutzen wenn ich das Interface als „Dongle“ dran habe?

    So oder so ist das Interface sicher vor allem dafür da „Einsteiger“ in die teuere UAD Welt/Falle zu locken.

    • gearnews sagt:

      Die laufen nur auf den DSPs. Die müssen etwas anders angesprochen werden als CPUs.

      • Robert Greiner sagt:

        Wow, dann kann ich nur sehr schwer nachvollziehen warum man sich in dieses System reinkauft vor allem als Nicht-Profi. Die Plugins sind zwar gut aber nicht so viel besser als Waves, Slate Digital, Soundtoys etc.

      • Spankous sagt:

        Hmm. Das war mir nicht bewusst. Das ist dann ziemlich doof wenn man unterwegs ist , nicht das interface dabei hat und irgendwo mal spontan im Notfall was fertig kriegen will-muss und denkt „misst! ich hab mein Reverb, Compressor, Eq und Limiter samt ihrer Einstellungen in meinen interface zuhause vergessen ….“

  2. A.F. sagt:

    Also vom Manley Massive Passive EQ kann man laut DSP Chart auf der UAD Seite eine (!) Instanz für die Solo verwenden (Mono sogar zwei!)…
    Das ist dann schon sehr fragwürdig, vorallem da das UAD-2 System ja auch schon wieder bald 10 Jahre alt ist.

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