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Error Instruments Broken Tape

Error Instruments Broken Tape  ·  Quelle: Error Instruments

Mensch, wie habe ich das zur Zeit der Hochkonjunktur von Doppel-Tapedecks und Walkmen gehasst, wenn die mühevoll aufgenommenen Mixtapes  – beispielsweise Radio-Recordings von „Mal Sandocks Hitparade“ oder später eigene House/Techno-Mixe sich verabschiedeten, weil das gute Magnetband beschlossen hatte, sich irgendwo um die Mechanik des Tapes zu wickeln: Bandsalat. Kleber raus, weil Tape kaputt, wenn’s schlecht gelaufen ist.

Broken Tape, so heißt auch der neueste Streich von Error Instruments, (Moonphone, Olegtron), deren bezeichnender Firmen- und Produktname schon darauf schließen lässt, was einem hier klanglich serviert wird:  Distorsion, Bitcrush, Glitches, es klingt einfach schön kaputt.

Stellschrauben respektive Regler gibt es nicht so viele. Neben den obligatorischen Audio-I/Os hier in Miniklinke steuert der dicke Knopf die Geschwindigkeit des Tape-Loop-Feedbacks, ferner ist ein Timing-Regler verbaut, dazu kommt ein Distortion/Bitcrush-Taster und ein weiterer, der sich dazu berufen fühlt, das Eingangsignal zu zerhacken …

„Because sometimes we miss the sound of the unexpected errors“ sagt der Hersteller selbst über sein Produkt, was das nachstehende Video belegt …

 

Das Broken Tape kostet 120 Euro. Weitere Informationen hier

Website Error Instruments

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