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Rein analoge Synthesizer Top 5 Best of

Rein analoge Synthesizer Top 5 Best of  ·  Quelle: Moogulator

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Rein analoge Synthesizer sind heute nicht nur eine Technik und auch nicht nur eine Frage des Klangs. Genauer gesagt: Die neuesten hybriden und digitalen Synthesizer haben gewaltig aufgeholt. Einige Konzepte sind mittlerweile so gut umgesetzt, dass sie nicht nur weniger Nachteile besitzen, sondern vielen klassischen Analogen in wichtigen Punkten sogar überlegen sind. Gerade Oszillatoren werden heute zunehmend digital realisiert. Trotzdem gibt es noch immer rein analoge Synthesizer, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Genau diese Instrumente stehen hier im Fokus. Sie sind hochaktuell, auf zahlreichen Bühnen zu sehen und setzen konsequent auf analoge Technik. Dadurch geraten allerdings auch einige Instrumente in den Hintergrund, die zwar als „analog“ vermarktet werden, tatsächlich aber immer stärker auf hybride Konzepte setzen. Wer gezielt nach rein analogen Synthesizern sucht, muss deshalb genauer hinschauen als noch vor einigen Jahren.

Was ist heute wirklich rein analog?

Das gilt beispielsweise für einen der klanglich beeindruckendsten Synthesizer der Gegenwart, den UDO Dmno. Genau genommen ist er ein hybrider Synthesizer. Viele seiner zentralen Baugruppen arbeiten digital, sodass man ihn technisch nicht mehr als einen der rein analogen Synthesizer bezeichnen kann. Genau hier beginnt die Schwierigkeit: Die Grenze zwischen rein analogen Synthesizern, hybriden Konzepten und digitalen Instrumenten verschwimmt zunehmend. Klanglich ist das ohnehin längst kein Qualitätsmerkmal mehr.

Früher war die Einordnung deutlich einfacher. Ein Synthesizer mit analogen Oszillatoren, analogen Filtern und analogen VCAs galt als analog. Digitale Hüllkurven oder LFOs wurden dabei oft toleriert. Heute sieht die Realität anders aus. Viele moderne Instrumente arbeiten nur noch teilweise analog. Deshalb fällt es zunehmend schwer, Listen über rein analoge Synthesizer technisch sauber und klanglich nachvollziehbar zu definieren. Möglicherweise ist dies sogar die letzte Generation, bei der eine solche Einteilung noch sinnvoll erscheint.

Der UDO Dmno zeigt sehr deutlich, dass hervorragender Klang nicht zwingend vollständig analoge Baugruppen voraussetzt. Schon viele klassische Vintage-Synthesizer der Achtziger nutzten digital erzeugte Hüllkurven oder Modulationen. Heute werden sogar die Oszillatoren häufig digital umgesetzt, während Steuerung und Modulation fast immer digital erfolgen. Das gilt sowohl für moderne Klone von Behringer als auch für hochpreisige Instrumente wie den Moog Muse oder den Oberheim OB-X8. Selbst viele monophone Synthesizer mit analogem Kern folgen diesem Ansatz.

Ein ehrlicher Vertreter der klassischen Schule bleibt der Moog Matriarch. Er orientiert sich stark an traditionellen Konzepten und setzt konsequent auf analoge Signalverarbeitung. Gleichzeitig ist auch er längst kein Neuling mehr und bereits seit mehreren Jahren am Markt. Unsere Liste konzentriert sich jedoch bewusst auf aktuelle Instrumente.

Während günstige Synthesizer von Behringer oft digitale Hüllkurven mit einem analogen Kern kombinieren, gehen Instrumente wie der Novation Summit oder der UDO Dmno einen anderen Weg. Dort arbeiten große Teile der Klangerzeugung digital, während lediglich die Filter und Teile des Signalwegs analog ausgeführt sind. Die spannende Frage lautet daher: Sucht ihr wirklich rein analoge Synthesizer, oder sucht ihr einfach die bestmöglichen Instrumente?

Rein analoge Synthesizer: Unklarer denn je

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Die Einordnung als rein analoger Synthesizer war noch nie schwieriger als heute. Und sie wird künftig vermutlich noch schwieriger werden. Gleichzeitig verliert diese Unterscheidung klanglich zunehmend an Bedeutung und beschränkt sich immer häufiger auf FilterVCAs oder einzelne Teile des Signalwegs. Bereits in den Achtzigern arbeiteten viele Synthesizer mit digitalen Hüllkurven und LFOs. Auch die Aussage, dass die Oszillatoren analog sein müssen, lässt sich heute nicht mehr so eindeutig treffen, wenn man hört, wie überzeugend Instrumente wie der Novation Summit oder der UDO Dmno mit digitalen Oszillatoren klingen. Ob Simulation, FPGA oder andere technische Ansätze spielt dabei oft eine untergeordnete Rolle.

Auch die Korg logue-Serie oder der Sequential Pro 3 zeigten bereits um 2020, wie selbstverständlich analoge und digitale Elemente miteinander kombiniert werden können und trotzdem noch als „analog genug“ gelten.

Hier folgt also meine persönliche Hitliste der rein analogen Synthesizer. Proteste, Zustimmung und der Vergleich mit der Liste der digitalen Synthesizer oder der polyphonen Synthesizer sind ausdrücklich erwünscht. Am besten mit einer Begründung. Diese Liste orientiert sich nicht an Verkaufszahlen. Sie versucht vielmehr, besonders interessante und außergewöhnliche Synthesizer zu finden.

Top Anwärter: rein analoge Synthesizer

Ganz sicher wird der polyphone Elta Polivoks mit seinen zwei analogen Filtern in Kürze in dieser Liste der rein analogen Synthesizer stehen. Da er aktuell jedoch noch nicht auf dem Markt ist, gibt es hier zunächst ein Video des Prototyps.

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Top 5 rein analoge Synthesizer

Platz 1: Frap Tools Magnolia

Der Frap Tools Magnolia klingt ausgesprochen edel und ist technisch sehr ausgefeilt. Gleichzeitig gehört er zu den wenigen modernen Instrumenten, die in einer Liste der rein analogen Synthesizer durchaus ihren Platz verdienen. Sein Signalweg bleibt konsequent analog, während Thru-Zero-Technik, analoge FM in den Oszillatoren und die beiden analogen Filter für ein ungewöhnlich breites Klangspektrum sorgen. Auch die Hüllkurven reagieren musikalisch, allerdings auf eine etwas andere Art als viele klassische Synthesizer. Modulationen und Stimmenvariationen sind direkt integriert und lassen sich über die Matrix programmieren.

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Dazu kombiniert der Magnolia Elemente der Westcoast-Synthese im Stil von Buchla mit einem eher klassischen Oszillatorkonzept. Die FM wird zusätzlich durch einen Harmonics-Regler erweitert. Der Magnolia ist kein DX7. Er arbeitet mit zwei Oszillatoren, nutzt seine beiden Filter sehr musikalisch und besitzt eine ausgesprochen kräftige Overdrive-Sektion. Außerdem lassen sich Klänge innerhalb eines Presets morphen. All das hört man sehr deutlich.

Frap Tools Magnolia rein analog
Frap Tools Magnolia · Quelle: Frap Tools

Besonders spannend ist, wie sauber die FM über den gesamten Tonumfang hinweg arbeitet. Selbst über mehrere Oktaven bleibt sie tonal kontrollierbar. Genau solche Eigenschaften machen moderne rein analoge Synthesizer heute interessant. Nicht weil sie nostalgisch wirken, sondern weil sie technische Konzepte bieten, die früher kaum oder gar nicht realisierbar waren. Klanglich wie technisch gehört der Magnolia deshalb zu den spannendsten Instrumenten seiner Klasse.

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Frap Tools Magnolia
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Platz 2: Moog Muse

Dieser Moog Muse ist so ziemlich eine der besten Ideen, die Moog in den letzten Jahren umgesetzt hat. Zwar erreicht seine FM nicht den vollen Umfang eines Magnolia, dafür arbeiten die LFOs mit bis zu 1 kHz ungewöhnlich schnell. Sie lassen sich sowohl global als auch pro Stimme einsetzen, wodurch sich ihre Möglichkeiten praktisch verdoppeln. Das Gleiche gilt für die Hüllkurven.

Seine drei Oszillatoren bestehen aus zwei klassischen Klangerzeugern und einem zusätzlichen Modulationsoszillator. Dazu kommen Stereo-Filter und zwei integrierte Effekte, die das Instrument hörbar in die Gegenwart holen. Gerade deshalb gehört der Muse für viele zu den interessantesten modernen rein analogen Synthesizern, weil er klassische Moog-Tugenden mit zeitgemäßen Möglichkeiten verbindet.

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Der Modulationsoszillator kann praktisch alles ansteuern, was man sich wünschen kann. Dazu gehören die Pulsbreite, die Filterfrequenzen, die VCAs und zahlreiche weitere Ziele. Die wichtigsten Wellenformen lassen sich direkt über die Puls- und Sägezahn-Fader erreichen. Das ist so durchdacht umgesetzt, dass man den musikalischen Hintergrund der Entwicklung an vielen Stellen sofort erkennt.

Auch der Sequencer greift die unterschiedlichen Klangebenen direkt auf. Dadurch ersetzt der Muse problemlos ältere Synthesizer, die oft gerade wegen ihrer umfangreichen Modulationsmöglichkeiten angeschafft wurden. Für moderne rein analoge Synthesizer ist das ein bemerkenswert umfassender Ansatz.

Moog Muse Analogsynthesizer- rein analog
Moog Muse · Quelle: Moog

Bei mir persönlich landete er deshalb auf Platz 2. Nicht, weil andere Instrumente schlechter wären, sondern weil man nicht alles kaufen kann, was spannend ist. Heute müsste ich mich nicht mehr zwischen einem klassischen Schönklinger und einem Synthesizer mit besonders schnellen und tiefgehenden Modulationsmöglichkeiten entscheiden. Der Muse vereint beides erstaunlich überzeugend.

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Moog Muse
Moog Muse
Kundenbewertung:
(25)

Platz 3: Sequential Fourm

Der Oberheim Fourm ist technisch betrachtet ein Klassiker. Seine moderne Umsetzung, der kompakte Formfaktor und vor allem sein ausgesprochen druckvoller Klang machen ihn jedoch zu einem sehr universellen Vertreter unter den rein analogen Synthesizern.

Nicht ohne Grund wurden Instrumente wie der Sequential Pro-One und der Sequential Prophet-5 über Jahrzehnte hinweg in unzähligen Produktionen eingesetzt. Genau an diese Tradition knüpft der Fourm an. Seine sehr schnellen und präzisen Hüllkurven, die klangliche Vielfalt und vor allem der enorme Druck im Grundsound sprechen für sich.

Das macht ihn zu einem Synthesizer, der sich nicht auf ein bestimmtes Genre festlegen lässt. Ob elektronische Musik, Pop, Soundtracks oder experimentelle Klänge – seine Stärken liegen in der Direktheit und Präsenz, die man bereits bei den ersten gespielten Tönen wahrnimmt.

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Diese neue Version besitzt ungefähr die Größe eines microKORG, klingt fantastisch und lässt sich überall dort einsetzen, wo rein analoge Synthesizer ihre Stärken ausspielen. Gerade im Live-Einsatz punktet er zusätzlich mit Aftertouch und Anschlagdynamik, Eigenschaften, die längst nicht selbstverständlich sind.

Seine Modulationsmatrix, besser bekannt als Poly Mod, wurde modernisiert und ist speicherbar. Gleichzeitig bleibt die Bedienung erfreulich direkt. Genau das macht ihn so interessant: Klänge entstehen schnell, ohne dass man sich durch komplexe Menüs arbeiten muss. Der eigentliche Trick liegt in der intelligenten Vereinfachung der Pegel- und Modulationsstruktur. Das war bereits beim Original eine der größten Stärken und funktioniert auch heute noch hervorragend.

Sequential Fourm - rein analog
sequential fourm · Quelle: Sequential

Dass dieser Synthesizer auf eine beeindruckende Liste legendärer Produktionen zurückblicken kann, kommt nicht von ungefähr. Ein wichtiger Grund dafür ist die Geschwindigkeit, mit der sich charakterstarke Sounds erstellen lassen. Genau diese Mischung aus Direktheit, Klangqualität und Flexibilität macht ihn auch heute noch zu einem der spannendsten rein analogen Synthesizer seiner Klasse.

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Sequential Fourm
Sequential Fourm
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(5)

Bei den Klassikern und den klanglich herausragenden rein analogen Synthesizern fallen Namen wie der Oberheim Four-Voice, der Oberheim Xpander, der Oberheim Matrix-12 oder der RSF Kobol. Gerade der Kobol genießt bis heute einen fast legendären Ruf.

Dazu kommen einige französische Neuinterpretationen im Stil der klassischen SEM-Synthesizer, die man durchaus weit vorne einordnen darf. Dazu gehört auch der NRSynth Quatuor, der viele der ursprünglichen Ideen in ein modernes Instrument überträgt.

Ein weiteres klangliches Monster bleibt der ARP 2600, unabhängig davon, ob er von KorgBehringer oder Antonus stammt. Sein Einfluss auf die Geschichte der Synthesizer ist bis heute spürbar.

Doch auch unter den aktuellen Instrumenten gibt es mindestens einen Kandidaten, der sich einen Platz unter den besten rein analogen Synthesizern unserer Zeit verdient hat…

Platz 4: Buchla Ziggy

Der Ziggy bringt die Welt der Westcoast-Synthese in Form eines speicherbaren Desktop-Synthesizers auf den Tisch. Gerade unter den modernen rein analogen Synthesizern nimmt er damit eine besondere Stellung ein. Viele seiner Ideen erinnern an die Konzepte von Buchla, bleiben dabei aber deutlich zugänglicher und vor allem bezahlbarer.

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Bekannt ist der Ziggy vor allem für seine knackigen, direkten Sounds. Darüber hinaus bietet er einige interessante Funktionen, die weit über den integrierten Quantizer und die einfache Fader-Steuerung hinausgehen. Genau diese Mischung aus klassischem Westcoast-Denken und moderner Bedienbarkeit macht ihn so spannend.

Man kann ihn durchaus als eine Art modernen Nachfahren des Music Easel betrachten. Dabei kostet er nur einen Bruchteil dessen, was für einen Easel oder ein System der 200e-Serie fällig wird. Dadurch eröffnet er vielen Musikern den Zugang zu einer Klangwelt, die bislang oft nur einem kleinen Kreis vorbehalten war.

Buchla Ziggy - rein analog synthesizer
Buchla Ziggy · Quelle: Thomann

Wer sich bisher weder einen Easel leisten konnte noch den Einstieg in die modulare Tiptop-Buchla-Welt wagen wollte, findet hier einen sehr interessanten und vor allem eigenständigen Vertreter unter den aktuellen rein analogen Synthesizern.

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Buchla Ziggy
Buchla Ziggy Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Platz 5: Future Sound Systems CRIC

Diesen Synthesizer von Finlay Shakespeare konnte man auch auf der aktuellen Tour von Cabaret Voltaire im Jahr 2026 sehen. Das macht ihn zusätzlich interessant, denn hier steht nicht nur ein Entwickler hinter dem Instrument, sondern auch ein aktiver Musiker, der seine eigenen Konzepte auf die Bühne bringt.

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Gemeinsam mit Benge gehört Finlay Shakespeare inzwischen zu den bekannten Persönlichkeiten der Synthesizer-Szene. Umso spannender ist der Einsatz seines Instruments bei einer Band, die als einer der wichtigsten Vorreiter von IndustrialSynthpop und elektronischer Experimentalmusik gilt.

Future Sound Systems Cric rein analog synthesizer
Future Sound Systems Cric · Quelle: Future Sound Systems

Für mich war das durchaus eine Überraschung. Während Benge vor allem durch Projekte wie Wrangler sowie weitere Aktivitäten rund um Creep Show und das Umfeld von Stephen Mallinder bekannt ist, zeigt dieser Einsatz, dass moderne rein analoge Synthesizer auch in etablierten elektronischen Projekten weiterhin ihren Platz finden.

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Future Sound Systems Cric
Future Sound Systems Cric Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

Gibt es noch mehr Synthesizer in rein analog?

Weitere Plätze auf der Liste der rein analogen Synthesizer könnten der Morphor Echon 6 belegen. Sein Konzept basiert auf analogen Delay-Linien und ermöglicht dennoch polyphone Klänge. Allein dieser Ansatz macht ihn zu einem der ungewöhnlichsten aktuellen Synthesizer.

Wer dagegen etwas Puristisches und gleichzeitig Innovatives sucht, sollte sich den Moog Messenger genauer ansehen. Dieser monophone Synthesizer besitzt einen der spontansten duotimbralen Sequencer, die aktuell erhältlich sind. Gerade die direkte Bedienung und die unmittelbare Umsetzung von Ideen gehören zu seinen größten Stärken.

Der Messenger wird häufig unterschätzt. Dabei verkörpert er wie kaum ein anderer die moderne Interpretation eines klassischen Moog. Kompakt, direkt und auf das Wesentliche konzentriert. Wer einen rein analogen Synthesizer sucht, der spontan zum Experimentieren einlädt und nicht zwingend polyphon arbeiten muss, findet hier einen ausgesprochen interessanten Kandidaten.

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FAQ: Rein analoge Synthesizer

Was ist ein rein analoger Synthesizer?

Ein rein analoger Synthesizer erzeugt und verarbeitet sein Audiosignal vollständig analog. In der Praxis wird die Abgrenzung allerdings immer schwieriger, da viele moderne Instrumente digitale Hüllkurven, LFOs oder Steuerungen nutzen.

Klingen rein analoge Synthesizer automatisch besser?

Nein. Moderne digitale und hybride Synthesizer haben klanglich enorm aufgeholt. Ein rein analoger Signalweg garantiert keinen besseren Sound, kann aber ein anderes Spielgefühl und Verhalten bei Modulationen bieten.

Warum werden rein analoge Synthesizer seltener?

Viele Hersteller setzen heute auf hybride Konzepte. Digitale Oszillatoren, Modulationssysteme und Effekte bieten mehr Flexibilität bei geringeren Kosten und höherer Stabilität.

Sind Vintage-Synthesizer analoger als moderne Geräte?

Nicht unbedingt. Schon viele Klassiker der Achtziger arbeiteten mit digitalen Hüllkurven, LFOs oder Speicherfunktionen. Die Vorstellung eines vollständig analogen Synthesizers trifft nur auf einen Teil der historischen Instrumente zu.

Welcher rein analoge Synthesizer eignet sich 2026 am besten?

Das hängt stark vom Einsatzzweck ab. Wer maximale Modulationsmöglichkeiten sucht, landet eher beim Moog Muse oder Frap Tools Magnolia. Wer Westcoast-Konzepte bevorzugt, sollte sich den Ziggy ansehen.

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16 Kommentare zu “Die besten rein analogen Synthesizer 2026: Unsere Favoriten”

    synthfreak sagt:
    -1

    Schön, dass ihr Balorans Synth hier berücksichtigt. Es gibt ein/zwei echt schöne neue Demovideos, die darauf echt lust machen…

    threecordsandyoureintojazz sagt:
    -2

    Was ist mit dem Schmidt? Eigentlich gebührt ihm doch der Thron, da kommt lange Zeit erstmal nichts.
    Zudem würde ich den Voyager (XL) dem Minimoog jederzeit vorziehen.

      Max sagt:
      -2

      Der Schmidt? Der ist doch eigentlich vor allem eines: teuer. Was ich bisher gehört habe hat mich irgendwie nicht überzeugt – oder hab ich was verpasst? Der Minimoog hat weniger Möglichkeiten, aber die Anzahl der Regler machen den Moog ja auch nicht aus. Es ist dieser Sound der…
      naja dieser Sound halt :-)

      moogulator sagt:
      -1

      Schmidt ist nicht mehr neu – und – der Schmidt hat viele LFOs und keiner davon geht in die Audio-Zone, das ist schon etwas speziell – trauen sich immer weniger – zu Recht. Ein Moog One hat so hohe Modulationsfrequenzen, dass man ein S&H machen kann, welches in Richtung Rauschen gehen kann und alles dazwischen. Innovation kann natürlich auch für Ambient und Co sein – aber wir listen hier ja nur die neueren und ältere nur wenn sie wirklich Herausragend sind. Diesmal etwas mehr Monophone …

      Die Polyphonen rein analogen sind nicht so zahlreich – puristisch zumindest wäre dann noch immer der River und gerade noch SCI zu nennen, aber dann eigentlich nicht mal der Pro3, weil der wie der Prologue ja digitale Elemente hat. Deshalb dieser Weg..

      Wir schauen wie es sich entwickelt.

    Jeremy Rice sagt:
    -1

    Pro 3 über dem Rev 2?!

      moogulator sagt:
      -1

      Bezüglich Innovation auf jeden Fall – Ich warte gerade auf das neue große Teil – also den P12 Ersatz – eigentlich ja auch ein Hybride, genau wie der Pro2 (ein spannendes Teil wegen seiner Quad-Paraphonie) und natürlich genau so hybrid. Der Rev 2 ist eigentlich das Sparprogramm seitens der Synthese – es fehlt eigentlich ein neuer Großer – bis dahin müssen OB6 und P6 herhalten. Da muss man dann wieder mit einem LFO leben. Aber machen viel Spaß. Der Grund dieser aktuellen Liste ist natürlich das Releasedatum, wir möchten die aktuellsten Synths listen und da ist der Pro3 sicher vorn und in Sachen Machbarkeiten auch. Und ja – ich mag privat Polyphone am liebsten. Aber das hier ist keine Liste für mich persönlich oder aus meiner Sicht. Das ginge aber auch noch – vielleicht irgendwie drunter oder so – falls das spannend ist – und subjektiv ist das natürlich trotzdem. Total.

      Was wäre deine Liste?

    jajaja sagt:
    -2

    die 5 besten analogen synths … ersterplatz Summit, unteranderm weil beim Summit FM besser funktioniert als beim peak. ? wie war das mit dem analog nochmal ? dann zählt der microfreak ja auch schon fast, hat doch auch einen analogen filter oder ?
    es gibt so viele interessante und gute analogen synths…

      moogulator sagt:
      -2

      fast – ja, der Microfreak ist noch analoger und ich denke das Feedback sagt – mein Experiment mit dem Hybridtrend kann man überdenken und nochmal ein Puristen-Analog-Set machen. Das nächste kommt vielleicht so in 2-3 Jahren, weil so schnell gibts ja keine neuen Synths – oder eine echte analogliste dazu. Ohne Mischsynths .. Geht auch. Hab mich bewusst für diesen Weg entschieden – siehe Intro-Text.

    horst kamerun sagt:
    -2

    TOP 5 ANALOG SYNTHESIZER
    PLATZ 1 – digital synthesizer.

    mit „analogem _look_ und _feel_“
    mein gott ich hoff ich merk mir eure URL um diese seite in zukunft zu vermeiden.

      moogulator sagt:
      -2

      Im Intro steht, was und wie das hier gemeint ist und es steht sogar im Text an div. Stellen. In den 80ern waren viele Synths bereits mit digitalen Hüllkurven bestückt (P600, Jupiter 6 etc.) – und der Signalweg war analog. Die Synths, die wir hier vorstellen sind meist nur noch um das Filter herum „analog“ und besonders bei den Oszillatoren gibt es hybride Mischtechnik – Das betrifft Peak/Summit und Pro3 zB. gleichermaßen. Von SCI gibt es ja nun auch Synths, die „analoger“ sind als der P3. Wirklich analog wäre Baloran „the River“ und auch einige andere. Wir machen das bewusst, ähnlich wie bei den Live-Synths und möchten bewusst hier mal diskutieren drüber.

      Du kannst aber genau wie deine Kontaktdaten anonym sein und natürlich entsprechend dir diese URL „merken“. Wir sind uns absolut bewusst, dass die analoge Technik sehr viel ersetzt – auch bei den Modulen – vielleicht sogar noch mehr dort. Sie sind nicht selten digital oder ein kleiner Prozessor oder Microcontroller macht den Job. Oszillatoren sind nicht erst seid dem Microwave I schonmal digital.

      Daher – darf hier auch gern eine „Gegenliste“ stehen.
      Viel Spaß dabei – oder auch bei der Kontroverse. Wir wissen, dass eigentlich auch schon die Liste speziell ist – und das noch ohne Behringer-Gerät, welche zB wegen „billig“ oder Seller-Position hier sicher auch Platz finden könnten. Ebenso könnte man eine Puristen-Liste machen. Ich bin selbst eher einer derer, die einen digitalen Oszillator bereits als Ausschluss sehen würde um einen Synth analog zu nennen. Wir könnten auch Hybrid-Synths listen, dann würde der analoge Teil noch kleiner sein. Warum? Wir versuchen Innovation und eine gewisse Pflege und einiges mehr hier einzuarbeiten.

      Also du kannst die URL löschen oder diskutieren oder beides :)
      digitale Grüße.

      PS: Schau dir mal die Live-Synth Liste an, die wird dich ggf. auch eher schocken. Die Kriterien stehen idR oben im Text.
      Eine Puristische Liste – könnte ich aber auch noch machen.

        horst nochmal sagt:
        -2

        ja ey sorry für den aggressiven ton ich komm natürlich trotzdem wieder aber auf so eine Liste synths ohne analoge oszillatoren zu packen halte ich weiterhin fuer unsinn. denke das ist (war?) bisher die anerkannte messlatte, die klangerzeugung. DCOs oder digitale huellkurven sind ja eine voellig andere dimension. der signalweg VCO/VCF/VCA muss analog sein, sonst ist ja ja wirklich alles analog, weil hinten n analoges signal rauskommt.

          moogulator sagt:
          -2

          Hab kein Problem damit – da du in Teilen Recht hast wenn man puristisch denkt – Ich mach gern noch eine Liste, wo das berücksichtigt ist. Mir ist das nicht unwichtig, daher – naja – ich mach ein Forum namens Sequencer.de – da reden wir seid 18 Jahren über sowas und natürlich kennen die alle die Evolution von Hybrid bis Signalweg/Audioweg-Dingen. Unsinn – naja, also digitale Oszillatoren waren schon zur Umstellung von VCO auf DCO ein Weg – da sind die OSCs selbst technisch analog – und dann kamen erste Modelle – wie zB der Waldorf Pulse der auch die OSCs digital erzeugt und den Rest analog lässt – und Mischformen wie OSCar, der ja auch schon digitale OSCs hat – und das stört nicht wirklich viele Leute – genau genommen sind die aber auch nicht analog. Analog wird es auch schon durch Teile – und es spielt auch eine große Rolle welches Modul an welcher Stelle platziert wird – ZB kann auch ein analoges Filter oder LPG oder VCA schon den Sound massiv dominieren oder prägen oder mit auch nur einem einzigen anderen Modul total untergehen – ich habe das mit EMS, Moog und MS20 mal rotieren lassen – und bei den Moogs V’ger und Moog Modular – und mal OSCs, Filter und VCAs genutzt und – es sind sehr große Unterschiede – aber vieles davon einfach wegen der Eigenschaften der Einzelbaugruppen – Ein EMS klingt schon nicht mehr nach EMS, wenn irgendwas anderes dahinter ist – und die Pegel spielen eine große Rolle – wie viel Signal geht rein und raus – und und und .. Ich hab mich mit dem Thema also sicher befasst. Ich würde sagen – diese heutigen Komponenten lassen es fließen. Es ist nicht unbedingt „Unsinn“ aber ich kann total verstehen, wieso man das tut. Wir haben buchstäblich jeden Monat so eine Diskussion mit neuen Aspekten im Forum und unter uns und so weiter. Ich kann mir aber auch einfach vorstellen, dass wir einfach 3 Listen machen -Digital, Hybrid, Analog – pur. Dann hätten wir das auch – es gibt natürlich auch Reinanaloges und aktuell gibt es aber wirklich einen massiven Hybrid-Trend, den ich hiermit einfangen wollte – ich mache so alle 2-3 Jahre eine neue Liste – ich hätte aber nichts dagegen wenn du deine persönliche Liste nennen würdest mit Gründen. Ich finds super, dass du dich damit auseinander setzt und ich hoffe ich kann das hier vermitteln, was und wieso es so ist. Und – vielleicht dann wieder nach dem klassischen Schema. 3 Listen – und Hybrid wird verdammt lang sein.

          Bei Moog ist allerdings noch alles analog, Dreadbox ebenso und vielen anderen.

    hspnn sagt:
    1

    Was macht den Arturia Polybrute 12 so uninteressant, dass er nicht Erwähnt wird?

    michael sagt:
    0

    Was macht einen analogen Klang analog? Am Ende wabert Luft am Lautsprecher. Wabert es instabil und leicht unruhig, klingt es natürlicher als ein digitaler Oszillator der 90er. Genau dieses natürlich instabile wirkt angenehm. Mittlerweile erledigen das aber digitale Modelle perfekt. Was bleibt, ist allerdings die Inspiration, die von analoger Technik ausgeht. Das musikalische Gefühl. Und das ist nicht zu unterschätzen.

      Moogulator sagt:
      0

      Fast alle Synths haben so eine „ungenauigkeit“ eingebaut – Beim System 8 zB gab es das. Und auch eine gute Frage – analog ist hier in meiner aktuellen neuen Liste wirklich bewusst im Kern umgesetzt. Etwas weiter oben wird bemängelt, dass ein Summit dabei sein durfte, den Dmno darf man hier auch eher nicht einbauen, denn er hat viel mehr digitale Elemente – nur – klingt der so, wie man das sonst analogen Synths nachsagt. Es hat sich viel verändert. Daher ist das schon ein puristisches Unterfangen. Deshalb ist es auch eher schwierig „vintage“ oder „analog“ als einen Sound zu verwenden. Sehr gerne mehr und auch kontroverse Meinungen dürfen hier gern geschrieben werden, auch diese, die so gar nicht mit meinen übereinstimmen hier im Artikel.

      Das einige eine Reihe von anderen analogen Synths vermissen – natürlich – das kann sein – die Auswahl versucht sehr neue Synths zu listen, was ein wenig künstlich ist. ZB der Magnolia und Muse sind schlicht neuer. Es gibt auch ältere analoge Synths, etliche, die hier eine Erwähnung wert wären. Das ist natürlich richtig. Daher – posted gern dazu, wenn das so ist.

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