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Best-of Bass News 2021

Best-of Bass News 2021  ·  Quelle: Fender, Dunlop, Zoom, EHX

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Nachdem mein Kollege in der vergangen Woche bereits seine E-Gitarren-Favoriten präsentiert hat, folgen nun die komplett subjektiven Best-of Bass-News 2021. Das sind zusammengefasst meine Tiefton-Favoriten des Jahres.

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Best-of Bass News 2021: Pedals

Dedizierte Basspedale gibt es nicht allzu oft. Um so mehr habe ich mich über das Dunlop Justin Chancellor Cry Baby Wah gefreut. Für mich das Pedal des Jahres! Warum eigentlich? Vielleicht weil ich schon als 15-jähriger Novize unbedingt eine Kombination aus Fuzz und Wah Wah besitzen wollte, um Cliff Burtons Meisterwerk „Anesthesia (Pulling Teeth)“ authentischer klingen lassen zu können.

Davon abgesehen bin ich großer Fan des TOOL-Bassisten Justin Chancellor, der durch sein zurückhaltendes Auftreten in der Tieftöner-Szene leider eher zu den „unsung Heroes“ gehört. Was für ein guter Bassist und toll, dass er seinen Input für dieses Pedal einfließen ließ. Ich werde es auf jeden Fall anspielen, sobald es in die Läden kommt.

Zoom B6 Multi-Effects Bass Processor

Im Oktober wurde ein neues Multi-Effekt-Flaggschiff für Bassisten vorgestellt, das Zoom B6 (dürfte dieser Tage in den Shops landen). In Zeiten von Helix und Co. muss die Konkurrenz schon einiges bieten. Und das tut der Hersteller glücklicherweise auch:

4,3- Zoll-Farb-Touchscreen, 9 Fußtaster, zwei Eingänge mit variabler Impedanz und A/B-Umschaltfunktion, DI-Ausgang mit einer Auswahl emulierter begehrter Röhren- und Transistor-DI-Boxen, Looper mit bis zu 2 Stunden Aufnahmezeit, integrierte USB-Audiointerface und einiges mehr. Definitiv ein spannendes Gerät, das wir hoffentlich bald in unserem Angecheckt-Format präsentieren dürfen.

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Angecheckt: Tech 21 – Teil 2/2 – SansAmp für Bass

Wo wir gerade beim Thema sind. Ich habe mich sehr gefreut, in diesem Jahr etliche Pedale von Tech 21 anchecken zu dürfen. Auslöser war die Neuvorstellung des Bass Fly Rig in der zweiten Version. Für diesen Artikel standen mir fünf SansAmps zur Verfügung.

Das hat richtig Laune gemacht und brachte für eine große Überraschung mit sich. Denn der vor vielen Jahren mit gerümpfter Nase verkaufte Bass Driver hat mich plötzlich komplett in seinen Bann gezogen, sodass ich ihn mir direkt wieder zulegen musste. Tja, Geschmäcker ändern sich eben.

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Line6 HX Stomp XL

Auch wenn ich selbst mein HX Stomp verkauft habe, so beobachte ich stets die Software-Updates und Neuvorstellungen des Herstellers und bin immer wieder in Versuchung, doch noch einmal zuzuschlagen. Zuletzt bei der Einführung des HX Stomp XL.

Ich finde es klasse, dass Line6 auf die Wünsche seiner Kunden eingegangen ist und ihnen ein Modell mit mehr Fußtastern spendiert hat. Der Prozessor könnte für meinen Geschmack etwas größer sein, aber dann würde das Gerät bestimmt zu sehr in Konkurrenz zu den größeren Familienmitgliedern stehen. Mal sehen, was die Zukunft mit sich bringt.

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SolidGoldFX Imperial MKII

Zum Abschluss noch zwei kleine analoge Treter. Das SolidGoldFX Imperial MKII hatte ich mir direkt im März vorbestellt und angetestet. Wer auf der Suche nach einem erstklassigen Fuzz für Bass ist, sollte sich dieses Gerät definitiv genauer ansehen, denn es klingt nicht nur hervorragend, es bietet auch ein wertvolles Gate. Das sorgt für Ruhe auch bei höchstem Fuzz-Einstellungen.

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EHX Nano Q-Tron Envelope Filter

Den Abschluss in der Pedal-Abteilung macht das jüngste Gerät, der EHX Nano Q-Tron Envelope Filter. Bewährtes wurde erhalten, in ein kleines, platzsparendes Gehäuse gesteckt und endlich mit einem Lautstärkeregler versehen. Warum nicht gleich so?

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Best-of Bass News 2021: Bässe

Wer es nicht mitbekommen hat: In diesem Jahr hat Fender erstaunlich viele Sondermodelle exklusiv für den japanischen Markt produziert. Darunter den **Hama Okamoto Fender Katana Bass** , der auf eine ungewöhnliche Art eine absolute Augenweide ist. Ich habe keinen blassen Schimmer, zu welcher Band ich dieses Instrument mitnehmen könnte. Doch eins steht fest: Würde es dieses fast vergessene Modell, das ursprünglich von 1985 bis 1986 gebaut wurde, in der Version in Shell-Pink auf dem deutschen Markt geben, hätte ich ein ernstes Problem… :oP

Music Man: Tim Commerford, Joe Dart, Cliff Williams und mehr

Hersteller Music Man hat in 2021 richtig rangeklotzt. Zu meinen Favoriten gehören einerseits die beiden Signature-Bässe von meinen Heroes Tim Commerford (Rage Against The Machine) und Joe Dart (Vulfpeck). Die Modelle könnten nicht unterschiedlicher sein. Da seht ihr mal, wie unterschiedlich die Bedürfnisse der Spieler sein können.

Ebenfalls sehr spannend fand ich auch die Zusammenarbeit mit Effektpedal-Hersteller Darkglass. Für das Modell „Darkray“ ging man neue Wege und integrierte Preamp mit zwei verschiedenen Verzerrern.

Übrigens dürfte Music Man auch den teuersten Bass des Jahres vorgestellt haben. Die Rede ist vom Cliff Williams Icon Series StingRay Bass. Der AC/DC-Bass kostete schlappe 7000 US-Dollar und dürfte inzwischen längst vergeben sein. Wir berichten darüber im Zuge unserer immer Donnerstags erscheinenden Gitarren-Boutique.

Sandberg 35th Anniversary Racing Car Edition

Echte Unikate sind die Bässe der Sandberg 35th Anniversary Racing Car Edition. Zur Feier seines 35-jährigen Bestehens hat das deutsche Unternehmen die Chance genutzt und ist in die Welt des Rennwagendesigns eingetaucht, um vier ganz besondere Instrumente zu erschaffen.

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Ibanez EHB1000S-PMM

Zu guter Letzt noch ein besonderes neues Modell von Ibanez. Der japanische Hersteller hatte zur Winter NAMM neue Modelle präsentiert, darunter ein Headless-Shortscale-Modell mit 30 Zoll. Das sieht nicht nur total cool aus, sondern dürfte sich hervorragend als Reisebass, Backup oder zum Daddeln auf dem Sofa eignen. Gibt’s übrigens auch mit fünfseitig mit Multiscale.

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Diverses

Den Fail des Jahres lieferte für mich BOSS. Bei den Waza-Air Bass Kopfhörern werden wir Bassisten extra zur Kasse gebeten, währen die Gitarren-Version deutlich über 100 Euro weniger kostet. Eine Frechheit ist das!

Ich selbst nutze da viel lieber den Fender Mustang Micro Headphone Amp, der sich für mich als Anschaffung des Jahres erwiesen hat.

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Knapp auf dem zweiten Platz landet Ashdown. Wie so oft hatte der Hersteller spannende Produkte zur Winter NAMM vorgestellt, die seitdem auf sich warten lassen. Schade, denn den CTM-Tube-Pre hätte ich sehr gern unter die Lupe genommen.

Vielleicht sollte ich stattdessen einen Blick auf die Laney Digbeth Series werfen. Diese verfügt über eine spannende Kombination aus FET- und Röhrenvorstufe sowie einen TILT-EQ.

Was waren eure Favoriten?

So, genug von mir. Was waren eure Favoriten des Jahres 2021? Haben wir einige Neuvorstellungen übersehen? Welche Geräte habe ihr euch zugelegt, welche davon sind geblieben und welche gingen gar nicht? Lasst uns in den Kommentaren abnerden. Ich wünsche schon jetzt allen Tieftönern einen entspannten Jahresabschluss und freue mich auf neue News in 2022!

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6 Antworten zu “Best-of Bass News 2021: Unsere Favoriten des Jahres!”

  1. Thomas sagt:

    Vielen Dank für die Liste und ich kann mich auch nur wiederholen – lasst uns in Deutschland den Katana-Bass kaufen dürfen, ich hätte da keine Probleme :)

  2. Thomas sagt:

    Liebe Gear-News, ihr seit doch nahe an Thomann angesiedelt – habt ihr nicht die Möglichkeit, um Fender mal dezent darauf hinzuweisen, der der Katana Bass hierzulande sehnsüchtig erwartet wird?

  3. marek sagt:

    ich stehe ja total auf das Headless-Konzept und finde die EHBs sehr gelungen. Doch meine Partnerin entfernt meinen Kopf, wenn ich mit so einem Ding nach Hause käme. Und zu meiner Band (70s Funk) passt der wohl rein optisch auch nicht unbedingt…

  4. Marco sagt:

    Ich muss jetzt mal dagegen halten und sagen, der hässlichste Bass den Fender je gebaut hat ist dieses fürchterliche dreieckige Schweinchenrosa Ding da…. 🐷Nee ich mag lieber Steaks zum essen, aber zum dudeln muss es ein richtiger Bass sein!

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