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Behringer VCS3

Behringer VCS3  ·  Quelle: Behringer

Behringer VCS3 kein EMS

Behringer VCS3 kein EMS  ·  Quelle: Behringer / FB

EMS Behringer

EMS Behringer  ·  Quelle: Behringer

Behringer fragt noch immer, ob sie ihn bauen sollen und was er kosten dürfe? Der EMS-Clone mit Vorbild VCS3. Es gibt Fortschritte. Und die zeigt Behringer gern. Seitdem zeigen sie in gewisser Regelmäßigkeit neue Fertigungsstände, die jedoch noch lange nicht im Laden stehen.

VCS3

Ganz neu ist das Pultgehäuse mit der Original-Bezeichnung und dem Original Namen: VCS 3. Nur der Firmenname EMS wurde nicht verwendet. Behringer hält eine Menge Warenzeichen und deshalb ist so etwas auch rechtlich möglich. Aber – sie haben es nun endlich geschafft ihn optisch zu finalisieren:

Behringer VCS3

Behringer VCS3

EMS-Clone

Gerade „gestern“ (Oktober 2020) zeigte Behringer ein Rendering von jenem länger angekündigten EMS-Clone. Dabei haben sie die drei Basisplatinen komplett geändert und sie als eine große Hauptplatine umgearbeitet. Das Original besteht im Wesentlichen aus drei Platinen. Als weitere Elemente sind die Schalt-Matrix und der Joystick mit eigener Platine vorgesehen. Alle Buchsen sind auf einer dritten kleinen Anschlussplatine ausgeführt. Das Format kann damit auch eher ähnlich sein wie das Original aber trotzdem wird er anders aussehen und vermutlich etwas kleiner ausfallen.

EMS Behringer

EMS Behringer

EMS-Clone Gehäuse?

Bei der Betrachtung des Renderings wird klar, dass die bisherigen klassischen Behringer-Gehäuseangebote hier nicht passen werden, deshalb kann man keines der bisherigen „Standard-Cases“ mitbenutzen. Das würde die Herstellung günstiger machen. Genau und unter anderem deshalb fragt die Firma noch immer, was so ein Gerät kosten dürfte und gibt klar an, dass dies keine Aussage sei, ob das Instrument überhaupt gebaut würde. Aber eine Entwicklung wird dennoch klar weiter betrieben. Wie auch immer wird er dem VCS3 mehr ähneln als der Koffervariante, denn lediglich erstere wurde gezeigt. Technisch sind beide allerdings gleich.

Was soll er kosten?

Der Hintergrund mag sein, dass so ein Synthesizer wie der Behringer EMS-Clone eher für den musikalischen Spezialisten oder Nerd funktionieren wird. Es ist ganz sicher kein massenkompatibler Synthesizer wie es ein Minimoog oder ein ARP Odyssey ist. Damit kann man nicht unbedingt melodische Standards erfüllen, sondern es ist ein Spezialist für Kenner und Liebhaber. Das Original war primär eine Noise-Maschine und ist und war als ProcessingEinheit beliebt. Besondere „Magie“ geht (unter anderem) von der leider nur einfach vorhandenen Loop-Hüllkurve aus und der FM zwischen den Oszillatoren. Der dritte Oszillator reicht bis 500 Hertz und ist primär als Modulationsoszillator gedacht. Genau genommen ist auch das ein LFO. Würde doch jeder Hersteller seine LFOs nicht so stark begrenzen.

Der zu erwartende Preis dürfte höher sein als der der anderen Synths. Das liegt an den herzustellenden Mengen und dem speziellen Konzept und Herstellungsprozess sowie an den besonderen Bauteilen wie Endlospotis und Matrix. Diese sind jedoch immer mehr vorliegend und machbar für eine Firma wie Behringer, die auch elektronische Grundbauteile selbst herstellt (als „Cool Audio“).

Was würdest du bezahlen? Ein aktueller Clone, wie der von PIN Electronics kostet noch immer mindestens 6300 Euro. Ein Selbstbau mit viel Selbstaufopferung kann günstiger sein, dennoch muss man als Einzelperson die Pins und Matrix, die Potis und einige Kleinigkeiten besorgen. Viele tendieren auch zum Einbau in den Koffer wie man ihn vom Synthi A her kennt. Auch eine Art Mini-EMS mit einem Oszillator und digitaler Matrix wurde schon gesichtet. Ein realistischer Preis darf daher eher in die Tausender gehen und zwischen dem für den 2600 und der magischen 999 Euro liegen. Oder? Andere Ansichten?

Stay tuned.

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22 Antworten zu “Behringers EMS-Clone Synthi B endlich erstmals als echtes Gerät gezeigt.”

  1. Schubidu sagt:

    Es wird ein Putney mit Holzgehäuse und kein Billig-koffer aus dem Baumarkt. Auf alle Fälle das ende von den komischen Pilzen und OG für über 10k

  2. Schubidu sagt:

    was es auch verrät sind die Anschlüsse hinten unten, hat der Koffer nicht.

    • moogulator sagt:

      sehe das auch so, es wird sich am VCS3 orientieren. Ich habe nicht den Eindruck, dass die sehr mobile Variante verwendet wird. Übrigens ist die durchaus „besser“ für Liveperformances. Geradezu ideal. Allerdings habe ich keinen Zweifel, dass es ein Pultgehäuse wird. Daher der Gehäuse-Teil des Artikels.

      Was aber interessant wäre – hast du Lust auf sowas?

      Ich bin selbst EMS User und ich finde allein wegen der überhöhten Preise wäre das richtig gut. Es ist immer gut, mit rein finanziellen Blockaden zu brechen. Synthesizer für das Volk.

      B hat ja meist genau diese Message. Wir erfinden nichts neu, aber wir machen vieles für Leute zugänglich. Bei kaum einem Synth ist das berechtigter als bei diesem.

      • Schubidu sagt:

        Das mit dsem „nichts neu“ würde ich mit Vorbehalt erwähnen.
        Arbeiten seit neusten mit Siemens zusammen, ja die AMS/Neve und Siemens Synthesizer aus den 60igern Grossfirma. Die neue Fabrik2.0 in Indonesien ist eine ZusammenaRBEIT
        Neu ist auch das die Abzocke wesentlich kleiner ist ;)

  3. Alien Sound sagt:

    Das alte Format und das gesamte Design des VCS3 finde ich ausgesprochen attraktiv. Bin mal gespannt, ob der Nachbau ebenso aussehen soll.
    Da es sich hier eher um eine obskure Effekt- oder Noise-Maschine handelt, die doch eher aufgrund des hohen Originalpreises und seines Rufes wegen J-M Jarre sehr begehrt ist, als dass der Sound die Masse Mensch anspricht (unterstelle ich mal vorsichtig), hoffe ich inständig, dass auch weitere rare und wunderbar klingende Vintage Geräte, wie Logan Vocalist und Maxi-Korg, noch folgen werden.
    Ich persönlich bevorzuge übrigens die VCS3 Version.
    Ich habe leider keine Ahnung, wieviele Leute das Teil kaufen werden, und wieviel die Produktion demnach kosten könnte, würde ab 800 Euro aber wohl das Interesse verlieren. Toll wäre es, wenn man das Ding für 500-600 Euro bekommen könnte. Die Maschine würde dann erst recht wie Semmeln weggehen, wetten!
    Interessant fände ich die Frage, was man am alten Gerät zum Positiven noch verändern könnte. Ich selbst habe es nie in den Händen gehalten und kann nichts dazu sagen.
    Lust auf die Kiste habe ich aber auf jeden Fall. Bis zu einer gewissen Preishöhe.

  4. Green Dino sagt:

    Ist tatsächlich der einzige B-Klon an dem ich Interesse habe.

    Wie gut der sich verkaufen wird, entscheidet wahrscheinlich auch der Preis.

  5. TimeActor sagt:

    Definitives Interesse in der The Putney Version. Bin gespannt ob sie die Multiturn Pots einbauen werden!

  6. |1|
    VCS3 vs. AKS (Kofferversion)?
    IMMER das mobilere, sonst sind die ohnehin gleich.
    |2|
    Diese EMS-Serie sind reine Soundmaschinen, die obscure Klänge bis vollendete Harmonieen erzeugen können. Aufgrund ihrer freie Matrix aber zum „Sounden“ von unvorhersehbarem einladen. Somuit eine GEWALTIGE bandbreite. Hier liegt auch die Stärke dieser Synthis.
    |3|
    Verbessern würde ich die Matrix; weg von den leidigen Pins mit unterschiedlichen Widerstandswerten, hin zu 3fach-Schaltern oder einer Digi-Tasten-Matrix ala Erica Syntrx. 100 Matrix-Speicherplätze wären (m)ein Traum.
    |4|
    Preis … hmmm … 500€ wäre ein Traum, aber unrealistisch. Bis 1000Teuros müsste ich einiges vorab verkaufen – Bsp. Neutron+Cat
    |5|
    Aber mal richtig Durchträumen mach ja auch Spaß ;-)

  7. Raydel Castro sagt:

    „Aufgrund ihrer freie Matrix aber zum „Sounden“ von unvorhersehbarem einladen.“
    Moogulator, bist Du das?

  8. beFREItER fRANK sagt:

    WANN KOMMT DAS DING?

    PS:
    Wenn der AKS-Clone dann noch eine 2*16Pin-Steckerbuchse hat… welch Dimensionen eröffnen sich da…

    ZB.1
    eine externe Poty-Matrix mit 16*16Potys (~1kR(muss vorab ausgemessen werden)/Lin, kleine Bauform, ebay für <1€/Stk).

    oder Bsp.2
    Matrix mit 16*16 Mini-Schalter 1-3fach (4 Schaltzustände). Einfache Mini-Schiebeschalter (2 Zustände) schon für 50Stk=7€
    https://www.ebay.de/itm/50x-3-Pin-2-Position-MINI-Size-SPDT-Slide-Switches-On-Off-PCB-24VDC-1-5A-Switch/123180318387?hash=item1cae1e7eb3:g:7lsAAOSws3dcZBlr

    • moogulator sagt:

      Noch immer weiss niemand, wann das wirklich sein wird.
      Wie immmer – es ist bei Behringer so, dass sie das immer nach gleichem Muster tun – Bilder von verschiedenen Stati und wenn es kommt gibt’s auch dazu Bilder, so weit sind wir nicht, zumal es noch kein finales Bild eines existierenden Gerätes gibt. Ich würde erst ab dann sowas wie „in ein paar Monaten kommt es“ ausgeben. Bis dahin ist es Rauschen im Walde

  9. Man Fred sagt:

    „242“ Nette Anspielung :)

  10. superweb sagt:

    Ich hätte den VCS3 lieber in einem 6-8 HE 19“ Rack. Kompakt und praktisch. Zusätzlich einige wichtige Patchpoint Ins/Outs gerne auch als zusätzliche, separate Miniklinke.

  11. Prodmzzo sagt:

    Mir ist der Ems zu kompliziert, da passe ich. Die halbe Behringer Mannschaft steht hier bei mir im Studio und macht einen 1a Job! Da haben VSTs oder modeller keine Chance, sie klingen einfach anders. Der Spaß kommt zuerst, dann folgt erstmal ernsthaftes Arbeiten und dann gibt es musikalische Ergebnisse die sich hören lassen. Ich bin Komponist und Produzent, für mich zählt die Musik nicht die Technik. Ulli Behringer spielt mir genau in die Hände. Danke Ulli!

  12. Philipp sagt:

    Ein Synthi Nachbau macht für mich nur Sinn wenn er klanglich ebenbürtig zum Original ist; das dürfte nur diskret analog erreichbar sein. Wenn er hochwertig gefertigt wäre und diskret analog aufgebaut ist würde ich für den Behringer Clone 2500€ als angemessen sehen. Der Pin Electronics ist sicher ein sehr cooles Teil aber der Preis halt auch heftig.

  13. moogulator sagt:

    immerhin jetzt mal irgendwas vorzeigbares – alles andere vorher hätte man sich sparen können. Angesichts der Preise von Clones ist aber gerade der EMS-Clone nicht die schlechteste Idee. Er wird bestimmt in div. Nuancen anders klingen. Das ist nahezu sicher – so viele verschiedene Varianten wie EMS gebaut hat wird man auch nicht haben – und vieles mehr. Er wird mehr EMS sein als Ericas Syntrx (der kein Clone ist) aber auch das nächste was man haben kann als jemand der keine 5-6k€ ausgeben kann und will – und mehr.

    Kofferversion wäre vielleicht praktischer gewesen, aber…

  14. Kugelschreiber sagt:

    Hallo! Ja, bitte und mit schönem Holzgehäuse für 599€. Auch wenn die Kiste nicht viel mehr kann als Sittich Simulationen(Piep,Zwitscher), so wäre es doch eine hübsche Deko fürs Studio. Und wenn man zwei nimmt kann man sogar „Schiffe versenken“ spielen. Die älteren Semester werden das Spiel noch kennen. ;)
    Gruß

  15. Oswald sagt:

    Must Have, her damit, kauf ich sofort

  16. T. Streng sagt:

    na, ihr unverwüstl. Mitstreiter );
    der Kampf geht weiter…

  17. Thomas Martin sagt:

    Ich lass das mal da, weil es so schön zusammenfasst, was ich von B. halte:

    https://youtu.be/p5RSIWbZ6Vc

  18. Thomas Martin sagt:

    Mit dem Keystep-„Clone“ hat B. sich doch endgültig disqualifiziert. Keine Ahnung, welche seltsamen Intentionen im Hirn von B. zirkulieren. Ich mag den Laden halt nicht mit meinem Geld supporten.

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