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Behringer Cat

Behringer Cat  ·  Quelle: Behringer FB

Gern dementiert, besonders während der ersten großen Leak-Phase, war die Option, dass es einen Clone des Synthesizers Cat von Octave gäbe. Jetzt ist er offiziell und natürlich direkt mit einem Video belegt worden. Hier kommt der Behringer Cat.

Der Octave Cat sah optisch dem ARP Odyssey sehr sehr ähnlich und war auch strukturell vergleichbar. Dennoch hat er einige Features, die anders sind.

Behringer Cat – ein weiterer Clone zum Jahresende

Neben der leicht anderen Anordnung der Bedienelemente selbst ist der primäre Unterschied die Anwesenheit eines Suboszillators pro VCO. Davon hat der Cat zwei und so dürfte der Behringer Cat in der letzten Ausbaustufe (SRM genannt) des Originals vorliegen. Die „Hülle“ ist selbstverständlich jene mit MIDI, USB-MIDI und dem Eurorack-Gehäuse mit Netzteil, welches man in ein passendes Eurorack-Case umbauen kann.

Wer den Odyssey oder Cat nicht kennt, für den haben wir hier ein paar Eckdaten. Der Cat besteht aus zwei Oszillatoren, die im Gegensatz zum ARP-Vorbild jeweils Misch-Stufen haben um jeweils drei Schwingungsformen pro VCO mischen zu können. Der vierte Fader ist für die Lautstärke des Rechteck-Suboszillators zuständig. Das sorgt für jede Menge Breite und ist auch „fetter“ als der ARP Odyssey. Es folgt ein 24 dB/Oktave-Tiefpassfilter, welches weitgehend eine Abwandlung des Moog-Filters ist, ähnlich wie beim letzten Modell des Odyssey in oranger Farbe.

Es kann Sync, FM und Ringmodulation zwischen den beiden Oszillatoren liefern und war auch zu Duophonie in der Lage. Die Hüllkurven kann man VCA oder VCF zuweisen. Sie sind in ADSR– und AR-Charakteristik ausgeführt. Man kann diese Hüllkurven auf Auto-Repeat stellen für Loops, und der LFO bietet eine Sample&Hold-Option für Treppenspannung und „getakteten Zufall“.

Weitere Information

Wie so oft erfolgen die ersten Informationen bei Behringer direkt in Facebook und ohne viele Worte durch Bilder oder Videos. Der Preis wird aber vermutlich sehr in der Nähe der anderen Desktop-Synths liegen, also bei 299 Euro und bei Einführung vermutlich auch mal leicht darüber.

Video

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SicarionTomstoneMüller Recent comment authors
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Müller
Gast

Total geil! Ulli you are the best! Dankeschön für das Silvester Geschenk!

Tomstone
Gast

Hi!
Klar ist das Original selten, denn den brauchte schon damals niemand. :)
Und ob ich heute einen monophonen Synth benötige….aber dazu habe ich mir schon zu oft die Feder verbrannt.

Also, ein frohes, neues Jahr und viel Gesundheit!!
wünscht Tom

Sicarion
Gast

I luv cats xD