von Lasse Eilers | 1,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Behringer CS Mini

Behringer CS Mini  ·  Quelle: Behringer

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Bringt Behringer nun auch den CS-80 als analogen Mini-Synthesizer heraus? Der Hersteller hat eine Designstudie veröffentlicht, die eine Stimme des CS-80/DS-80 im Mini-Format mit Touch-Tastatur zeigt. Bisher ist es nur eine Idee, aber laut Behringer könnte sie Wirklichkeit werden – für 99 Dollar.

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Behringer CS Mini

Anders als die bisher vorgestellten Synthesizer der Mini-Serie (PRO-VS, Saturn, D Mini und Hiro Tribe) ist der CS Mini bisher nur eine Computergrafik. Noch hat Behringer also keinen Prototypen gebaut. Der Hersteller meint jedoch, dass es möglich sein müsste, eine Stimme des kommenden DS-80 in dieses Format zu quetschen – mit MIDI, Sequencer und Touch-Tastatur.

Der CS Mini soll analog sein und über die wichtigsten Elemente einer Stimme des legendären Polysynths von Yamaha verfügen: Suboszillator/LFO, VCO mit Sägezahn, Rechteck und PWM, Noise, VCF und VCA mit Hüllkurve). Das Hochpassfilter scheint allerdings zu fehlen, ebenso wie eine separate Filterhüllkurve.

Eventuell lässt sich laut Behringer sogar eine 3-stimmige Polyphonie bzw. Paraphonie realisieren. Auch der Wahlschalter, mit dem man aus den Modi Poly, Uni, Octave, 5th, Ring und Ring Poly wählen kann, legt zumindest eine eingeschränkte Polyphonie nahe, ebenso wie einen Ringmodulator.

Der Sequencer, der ebenfalls über das Touch-Keyboard mit 27 Tasten gesteuert wird, soll über Motion Sequencing verfügen und somit die Aufzeichnung von Reglerbewegungen ermöglichen. Auch eine Speicherfunktion scheint der Hersteller integrieren zu wollen.

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Neben MIDI-In und USB-C bietet der CS Mini in der Designstudie einen Kopfhörerausgang und analoge Sync-Buchsen.

Was meint ihr – ist ein CS-80 im Mini-Format eine gute Idee? Oder lebt der Yamaha-Klassiker zu sehr von der Polyphonie, die er in diesem Format – wenn überhaupt – nur sehr eingeschränkt bieten dürfte?

Preis und Verfügbarkeit

Da es sich noch um eine Studie handelt, macht Behringer zum Erscheinungstermin noch keine Angaben. Auch der Verweis auf die Chipkrise bleibt diesmal aus – schließlich müsste bei genügend Interesse ja zunächst ein Prototyp gebaut werden. Aber Behringer ist zuversichtlich, dass auch der CS Mini für 99 Dollar gebaut werden kann.

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14 Antworten zu “Neue Designstudie: Behringer CS Mini – der CS-80 im Mini-Format”

    Marco sagt:
    0

    Das ist schon cool, aber ein cs80 lebt ja doch von seiner polyphonie und daher ist das hier eher ein Spielzeug dem der berühmte Namen nicht so richtig steht. Aber für alle diejenigen die es sich nicht anderes vorstellen können, haben zumindest einen Tipp, nach was der kleine klingen könnte und in welche Richtung der Sound gehen soll. Aber es ist ehrlich gesagt wie ein Kettcar anstatt einem Mercedes slk500. Wer das nicht gleich erkennt sollte nicht enttäuscht sein. Als Kind wäre ich jedoch froh gewesen so ein Teil in meinen Händen zu halten!

    ich_hätt_gern_frieden_bitte_danke sagt:
    0

    Ich finde diese Kasterln interessant!
    Vor allem wenn man daran denkt dass es so manche VST’s gibt die sicher mieser klingen und dafür mehr kosten. Ich bin sicher viele Leute werden ihren Spaß daran haben, und ganz ehrlich: das ist besser als sie gebens für das als für Drogen aus.

    Ragnar sagt:
    0

    Ich bringe es für mich auf einen Punkt: wenn es nachher nicht wie Vangelis klingt, ist es nicht nötig.

    SlapBummPop sagt:
    0

    Dann schon lieber Plugins. Ist auch deutlich nachhaltiger, also solche Wegwerfartikel aus China.

    Synthesizer kaufe ich von SEQUENTIAL.

    Gruß
    SlapBummPop

    SlapBummPop sagt:
    0

    Die Plugins die ich kenne, brauchen schon mal selbst keine eigenen Bauteile und müssen auch nicht von China mit einem Containerschiff verschifft werden. Auch die Entsorgung gestaltet sich äußert einfach. Ich ging davon aus, dass sei allen bekannt, bitte um Entschuldigung, mein Fehler.

    Gruß
    SlapBummPop

      Greta sagt:
      0

      hast du das auf deinen i-phone von foxcoon geschrieben, was denkst du woher das kommt ? wenn du asiatische elektronik nicht magst so geh doch offline. ist besser für alle. kotz würg doof.

        SlapBummPop sagt:
        0

        Also ein IPhone lässt sich viele Jahre nutzen. Jüngere IPhones werden aufbereitet, wenn noch wirtschaftlich sinnvoll. Altgeräte werden von Apple zurückgenommen, recycelt.
        Mein letztes IPhone war 8 Jahre alt.
        Apple hat längst erkannt, dass Kreislauf – Wirtschaft das Ziel des 21 Jahrhundert sein muss.
        Vergleichen sollte man auch besser immer nur gleiches und Gleiche miteinander.

        Gruß
        SlapBummPop

    Steve J sagt:
    0

    Apple lässt ihre alten Geräte absichtlich sterben, ist sogar bewiesen. Spannend sind auch die Arbeitsbedingungen bei Foxcoon,all die Selbstmorde sind wohl nur die Spitze des Eisbergs.

      SlapBummPop sagt:
      0

      Mir wäre es wirklich lieber, Apple würde seine Produkte in Europa, USA fertigen. (ich würde den Aufpreis akzeptieren.)
      Viele Firmen kehren China inzwischen den Rücken, da China u.a. auch geistigem Eigentum wenig Beachtung schenkt. Das ist vermutlich auch das einzig gute am Klimawandel, dass Transporte, allein schon weil sie
      immer unwirtschaftlicher werden, Hersteller zum Umdenken ihrer Produktionsstandorte zwingt.
      Ein Unternehmen wie Apple kann sich schlechte Arbeitsbedingungen, bei seinen Lieferanten eigentlich gar nicht erlauben, bei seiner, doch eher anspruchsvollen Kundschaft.
      Ich versuche seit Jahren auch nur noch Firmen zu unterstützen, die überdurchschnittliche Standards haben. (Ich kaufe viel Made in USA, und Germany. Ich weiß, dass da immer auch Bauteile aus China verbaut werden .)
      Zurück zu Apple, ich nutze seit Jahrzehnten Produkte von Apple, ich bin mit der Qualität bisher sehr zufrieden.

      Gruß
      SlapBummPop

    Brüno sagt:
    0

    Brüno meint in or out, heute ist es voll out

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