von Moogulator | 5,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Behringer AKS Mini

Behringer AKS Mini  ·  Quelle: Behringer

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Die Mini Serie von Behringer wächst. Aktuell sehen wir statt der fertigen Geräte allerdings ein Rendering. Die passende Frage hierzu: „wollt ihr das haben?“. Die übliche Vorgehensweise ist danach immer auch den ersten Prototypen zu zeigen. Das passiert meist einige Wochen später. 

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Behringer AKS Mini

Auch für diesen Mini soll man nur $99 Dollar zahlen müssen. Auch er wird eine Art Paraphonie aus bis zu drei VCOs haben und die ohne 10-Gang VernierPotis. Womöglich hat man hier einen Endlos-Encoder verwendet – vielleicht aber auch „nur“ einen Poti – das ist bisher noch nicht exakt zu erkennen. Ob diese Methode möglich macht unterschiedlich gestimmte VCOs zu nutzen, ob und wie sie wirklich arbeitet, ist noch nicht genau bekannt. Jedoch sind die anderen Angebote meist mit 3 Oszillatoren ausgestattet, die identisch eingestellt sind und durch ein Diodenfilter geleitet werden.

Das ist im Falle des EMS das bekannte 18 dB / Oktave Tiefpass mit Resonanz. Ob es sich um die frühere, kultigere und „schreiende“ Version oder eher das etwas sauberere spätere Filter handelt, wurde noch nicht kommuniziert. Behringer liefert in ihrem VCS3 Prototypen zumindest eine Menge Features an, darunter auch eine Filterumschaltung und Drive.

Interessant ist die Hüllkurve, die mit allen typischen Parametern am Gerät einstellbar ist. Der TapezoidGenerator ist eine Art loopbare Hüllkurve. Sie kann als LFO oder Hüllkurve arbeiten und wird durch die Tastatur ausgelöst. Sie hat Ein- und Ausklangzeiten und jeweils Pauseeinstellungen für die Ein- und Ausphasen der Hüllkurve. Die Magie steckt bei dieser Hüllkurve einfach in diesem Aufbau.

Als Zusatz und in Ermangelung eines weiteren VCOs für FM, gibt es einen LFO mit vermutlich freien Wellenformen, die auf der Tastatur zu sehen sind. Die typischen Sounds des EMS sind natürlich die FM-Klänge zwischen mindestens zwei VCOs. Sollte der LFO diese erreichen, könnte es sein, dass diese hier auch möglich sind. Sie werden jedoch nicht genau so sein, denn dazu ist das Gerät dann etwas zu reduziert.

Trotzdem ist es ein interessantes Angebot um einer der letzten noch nicht günstig geklonten Synths in „kleiner Form“ zu erwerben. Eine eigene Version von Pink Floyds „on the run“ wird man aber wohl herstellen können.

Tech-Talk

Der VCO liefert Sägezahn und Rechteck mit einstellbarer Symmetrie und offenbar auch gleichzeitig nutzbar (wie in einem der VCOs der drei des Originals). Man hat auch den AKS Namen genutzt, da der portale Synthi A mit Tastatur KS zusammengesetzt die Bezeichnung AKS trug.

Mehr über Behringer und den AKS Mini

Behringer AKS Mini

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5 Antworten zu “Behringer AKS Mini erweitert die Serie um ein EMS Inspirat™”

    Manfred Knauthe sagt:
    0

    Oh, eine Behringer Ankündigung, wie überaus interessant……ich glaube ich kriege einen Riesenschreck, wenn von dem ganzen Zeug tatsächlich mal was im Laden steht….

    5thof5 sagt:
    0

    Oh Wunder, würde Monty Python rufen. Ein AKS auf einer Briefmarke. Gut das Herr Zinovieff das nicht mehr erleben muss.

    Marco sagt:
    0

    Das ist schon der Wahnsinn was da auf uns zurollt! Behringer ist genial. Der kleine macht mich jetzt nicht so richtig an, aber wie ich schon mal gesagt habe, die Spielzeug Serie interessiert mich auch nicht. Man muss das Zeug einfach mal zwischen den Fingern haben und sich dann inspirieren lassen. Aber bei mir quillt auch schon die Bude, deshalb kommt mir auch nichts mehr so einfach rein. Denn zuviel ist zuviel und macht dann auch irgendwann unkreativ!

    Ted sagt:
    0

    Hey, hey, hey, I don’t care anymore.
    Frei nach Felix Flaucher.

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