von Dirk Behrens | 5,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Audient EVO 16

Audient EVO 16  ·  Quelle: Audient

Audient EVO 16

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Audient EVO 16

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Über optional erhältliche Rack-Ohren passt Audient EVO 16 auch in das 19 Zoll Rack

Über optional erhältliche Rack-Ohren passt Audient EVO 16 auch in das 19 Zoll Rack  ·  Quelle: Audient

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Vor ein paar Tagen hatte Audient bereits mit einem Video angekündigt, dass eine Neuheit ansteht. EVO 16 – so heißt das jetzt veröffentlichte Audiointerface – setzt auf acht EVO Mic-Preamps inklusive zwei JFET-Eingänge plus weitere digitale Ins/Outs. Dazu kommt das sich automatisch regulierende Smartgain-Feature und das sogenannte EVO Motion UI Kontroll-System. Das USB-Interface bringt viele Funktionen auf den Tisch oder in das Rack – der Preis animiert zusätzlich zum Kauf.

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Audient EVO 16

Insgesamt spricht Audient von 24 Ein- und Ausgängen – schauen wir mal, wie die sich aufteilen. Zunächst gibt es auf der analogen Seite acht EVO Mic Preamps, die zwei an der Front sitzenden XLR/Klinke Kombibuchsen eignen sich zusätzlich JFET Instrumenten-Eingänge. Dazu kommen zwei Kopfhöreranschlüsse (ebenfalls an der Front) und acht Line-Ausgänge (Klinke). Das ergänzt der Hersteller digital mit jeweils zwei optischen Ein- und Ausgängen.

Über USB 2.0 wird das EVO 16 angeschlossen, quasi als Bonus gibt es außerdem einen Wordclock-Anschluss.

48 V Phantomspeisung steht natürlich auch zur Verfügung und wird mit einem Button aktiviert. Die Preamps liefern übrigens bis zu 58 dB Gain, die mit einer Auflösung von 24 Bit und bis zu 96 kHz arbeitenden Wandler versprechen zudem einen Dynamikumfang von 121 dB.

Audient EVO 16

Audient EVO 16

Recording „einfach machen“

Hinter Multi-Channel-Smartgain steckt eine Funktion, die auf allen acht analogen Eingängen gleichzeitig die Einstellungen für Gain automatisch reguliert. „Make recording easy“ lautet der Slogan für dieses Interface und in der Praxis ist das bestimmt auch sehr komfortabel, wenn dir die Pegeleinstellungen automatisch abgenommen werden.

Ein farbiges High-Resolution-Display (LCD) gehört zu der Ausstattung, die Audient Motion UI nennt. Darunter versteht der Hersteller, dass du auf dem Display alle wichtigen Informationen abliest, darunter den Status der einzelnen Kanäle oder die Pegel. Über einen zentral positionierten Regler erfolgt die primäre Bedienung, es gibt aber auch einen frei belegbaren Funktions-Button.

Die mit macOS und Windows kompatible EVO Mixer Software verfügt über diverse Optionen für die Zuweisung der Ein- und Ausgänge und bietet Monitoring mit niedriger Latenz. Loopback verhindert Feedbacks beim Einbinden von Anrufen oder Gaming-Audio und macht so das Streamer- und Podcaster-Leben einfacher.

Das wirklich elegant aussehende Gehäuse aus Stahl ist auf der Unterseite mit Gummifüßen bestückt und sorgt so für einen rutsch- und kratzfesten festen Halt auf Oberflächen – alternativ ist der Einbau in das 19 Zoll Rack möglich, dafür sind allerdings optional erhältliche Rack-Ohren erforderlich.

Audient EVO 16

Audient EVO 16

Spezifikation und Preis

Im zweiten Quartal  soll Audient EVO 16 kommen, der Preis liegt bei 459 Euro. Das klingt sehr attraktiv. Du kannst bereits jetzt bei Thomann vorbestellen*.

EVO 16

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(7)

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Bildquellen:
  • Audient EVO 16: Audient
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5 Antworten zu “Audient EVO 16 USB-Interface will Recording einfach machen”

    Wolfgang sagt:
    0

    19″ fähig, aber ich sehe weder vorne noch hinten einen Netzschalter. USB 2.0 mit USB-C Anschluss haut einen auch nicht vom Sockel. Das Display erinnert an das Motu M4. Bliebe noch die Frage offen, ob es Audient endlich gelungen ist, für dieses Interface einen stabilen Treiber mit niedriger Latenz mitzuliefern.

      Sascha sagt:
      1

      ob für das EVO weiß ich nicht, aber die Treiber für die iD Serie sind absolut stabil, noch nie einen Absturz gehabt, wenn das gemeint ist, sollte dann für die EVO Serie auch möglich sein

      pendolino sagt:
      0

      der grosse Knopf ist ein Multifunktions Element, dort ist quasi auch der Power Button verborgen

      Ari Ahrendt sagt:
      0

      „USB 2.0 mit USB-C Anschluss haut einen auch nicht vom Sockel. “ Was soll einen da vom Sockel hauen? Dieser Anschluss ist nun mal aktuell und mit den allermeisten Kabeln kompatible, die es eben zZ gibt. Also der Anschluss ist doch völlig korrekt.

    Julle sagt:
    0

    Meine Gier steigt an, ich nehm schon mal den nächsten Kredit auf!

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