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Dieses kleine Teil löst minderwertige Soundkarten ab  ·  Quelle: http://www.apogeedigital.com/products/groove

Hat länger gedauert als ich dachte. Immerhin wurde das Apogee Groove vor gut vier Monaten auf der NAMM angekündigt. In der Regel sind die Hersteller da schneller, macht aber nichts. Schließlich sollte generell lieber ein fertiges Produkt eingeführt werden statt eines öffentlichen Betatests, was ich bei der Software mehr und mehr breit macht.

Viel geändert hat sich im Vergleich zur damaligen Ankündigung nicht. Das Groove wird über ein USB2-Kabel angeschlossen und mit Strom versorgt und kann von Mac und PC als Ausgabegerät verwendet werden. Es löst mit bis zu 24 Bit und 192 kHz auf. Die Besonderheit sind die vier DAC (Digital Audio Converter) pro Kanal, die eine besonders störfreie Umwandlung ermöglichen sollen.

Auf der Oberseite befinden sich zwei Knöpfe: Lauter und Leiser. Dazwischen zeigen drei mehrfarbige LEDs den aktuellen Pegel an. Es sind aber mehr als nur drei Lautstärkeschritte möglich. Der Korpus ist aus zwei Teilen Aluminium zusammengeschraubt, schwarz lackiert und matt gebürstet. Der Kopfhörerausgang ist als Mini-Klinke ausgeführt. Finde ich persönlich ziemlich schade, weil ich den einen oder anderen Kopfhörer kenne und besitze, der dazu einen Adapter braucht. Generell sollte man hierbei aber nur sehr gute Kopfhörer verwenden, denn ohne bekommt man den Unterschied vermutlich kaum mit. Apogee selbst empfiehlt Sennheiser Modelle zwischen 500 und 1600 USD.

Der Apogee Groove soll für 295 USD in den Handel kommen. Wie auf der NAMM angekündigt wird es auch zwei 30th Anniversary Modelle in Gold und Silber geben – jeweils für 595 USD. Das würde ich mir für eine andere Farbe zwei Mal überlegen. Ab Juni werden die ersten Modelle an die Händler ausgeliefert.

Mehr Informationen: Apogee Groove

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