Der Umfang ist alternativlos auf iOS  ·  Quelle: modstep.net

iOS wird mit voranschreitender Zeit wirklich immer interessanter für Musiker – zumindest diejenigen, die im Gegensatz zu mir gern mit der Touch-Umgebung Lieder schreiben. Seit geraumer Zeit gibt es sehr anständige Gitarren- und Bassamp Simulationen fürs iPad, nach und nach werden auch die DAWs immer umfangreicher. Jetzt AppBC legt mit Modstep den Grundstein für anständige eine MIDI Umgebung.

Die App ist ziemlich umfangreich. Neben dem MIDI-Sequencer mit eingebauten Step-Sequencer und Piano Roll (MIDI-Arranger, den man aus den DAWs kennt) hat man zusätzlich die Freiheit von unendlich vielen Spuren. Zumindest so unendlich bis die CPU-Leistung verbraucht ist. 128 MIDI CCs können pro Track moduliert werden und der eingebaute Drum Sampler und Synthesizer können mit Standardeffekten wie Reverb, Delay und Filtern ebenfalls moduliert und verändert werden. Für spätere Sessions lassen sich auch Templates anlegen.

Die App kommuniziert innerhalb der iOS-Umgebung via Inter App Audio (IAA) und bringt dafür auch einen eigenen Mixer mit. Außerhalb kann man via hauseigener App Studiomux (ehemals unterteilt in MIDImux und Audiomux) auch mit OSX oder Windows kommunizieren. Damit lässt sich dann auch der „eingebaute“ Trigger-Out nutzen.

Jetzt fehlt nur noch Support für AudioBus und Audio Unit. Aber so gut es auch alles klingt, würde ich (!) mir diese App kaufen, würde ich trotz des Umfangs und der Möglichkeiten durch IAA nach kurzer Zeit wieder das iPad in die Ecke legen. Ich fühle mich damit einfach nicht wohl.

Ihr braucht mindestens iOS8 und 19,99 USD für den iTunes Store.

Mehr Infos: AppBC Modstep