von Dirk Behrens | 1,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Acustica Audio Sounda

Acustica Audio Sounda  ·  Quelle: Acustica Audio

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Acustica Audio Sounda ist das „Artist“-Plugin der Fire-Serie und entstand in der Zusammenarbeit mit zwei Top-Produzenten in Italien. Don Joe und Salvatore Addeo stehen für dieses One-Knob-Tool Pate. Mit nur einer Bewegung am Drehregler zauberst du den Sound von modernem Pop, EDM, Trap, Hip-Hop und heutiger elektronischer Musik auf deine Spuren.

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Acustica Audio Sounda

In der auf den Namen Fire getauften Serie hat Acustica Audio bereits einige Plugins veröffentlicht. Mit Filtern ging es los, danach folgten ein Clipper, ein Tilt-EQ und ein Panning-Tool. Mit Sounda gibt es nun das erste Artist-Plugin in der Serie. Die italienischen Producer Don Joe und Salvatore Addeo haben hier ihren Beitrag geleistet und ihre jahrelange Erfahrung fließt das One-Knob-Tool hinein.

Du musst also nur einen „Drehknopf“ bewegen und schon zauberst du modernen Sound auf deine Spuren. Die wählst du zusätzlich aus – so stehen für Kick, Snare, Vocals und Bass entsprechende Presets bereit. Ein bisschen mehr Punch für die Kick und Snare? Kein Problem, einfach nur am Regler drehen! Etwas mehr Detail im Bassbereich? Regler drehen! Eine Prise „Luft“ für die Vocals? Nichts leichter als das! Acustica Audio sagt, dass auch andere Instrumente von diesem Plugin profitieren können. Der große Drehregler funktioniert übrigens wie ein Mix-Regler für das Verhältnis zwischen trockenem und bearbeiteten Signal.

Zwei virtuelle Fader sitzen links und rechts am Interface. Auf der linken Seite regulierst du die eingehende Lautstärke, rechts wird die Ausgangslautstärke gesteuert. Das Input-Signal durchläuft zunächst eine EQ-Sektion und danach einen Clipper. Je nach ausgewähltem Preset nimmt das Plugin entsprechende Einstellungen an deren Parametern vor. Beim ersten Blick auf das Interface kannst du sehr schnell den Force-Regler übersehen. Damit stellst du eine zusätzliche Verstärkung ein, die zwischen der EQ-Stufe und dem Clipping-Modul sitzt.

Ein Clipper profitiert immer von Oversampling. Das nimmt sich Acustica Audio zu Herzen und bietet bis zu 32-faches Oversampling. Sehr gut! Das Interface lässt sich in der Größe skalieren. Wer nach einem schnellen Weg zu vielleicht überzeugenden Ergebnissen sucht, sollte dem Plugin eine Chance geben und die Demoversion über Aquarius installieren. Weitere Infos hier.

Spezifikation und Preis

Acustica Audio Sounda läuft als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.14 oder neuer – nativer Support für Apple Silicon) sowie Windows 10 (oder neuer – nur 64 Bit). Ein PDF-Benutzerhandbuch findest du auf der Produktseite als Download. Eine für 30 Tage funktionierende kostenlose Demoversion gibt es auch. Für die Installation und Lizenzierung ist die Aquarius-Software des Herstellers zuständig.

Der Preis beträgt 69,90 Euro.

Weitere Infos über Acustica Audio Sounda

Acustica Audio Sounda

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6 Antworten zu “Acustica Audio Sounda: Mit nur einem Dreh zum Sound moderner Produktionen”

    Stephan sagt:
    0

    Mein Gott, wie albern. Hoffentlich glaubt es niemand…

    peter sagt:
    0

    Ich weiß, das ist eine Produktvorstellung (eigentlich ja eine klare Produktempfehlung) und kein Test, aber ich fände es schon gut, wenn hier ein bisschen kritischer mit solchen Produkten umgegangen würde. Statt dessen: „Kein Problem“ oder „nichts leichter als das“.
    Hauptsache Kontent?

      Dirk Behrens sagt:
      1

      Also eine Produktempfehlung ist das nicht, ich muss aber auch nicht alles schlechtreden. „Regler drehen!“ und „nichts leichter als das“ ist eigentlich etwas ironisch gemeint. Und ich denke auch, dass wir hier ein Publikum haben, das durchaus in der Lage ist, zwischen den Zeilen zu lesen.
      Zum Schluss habe ich ja geschrieben „Wer nach einem schnellen Weg zu vielleicht überzeugenden Ergebnissen sucht, sollte dem Plugin eine Chance geben und die Demoversion über Aquarius installieren.“
      Und das ist genau das, was ich grundsätzlich zu den meisten Plugins sage. Probiert es selbst aus, bildet euch eure eigene Meinung. Ich selbst bin kein Fan von One-Knob-Plugins – wenn Leute damit aber zu guten Ergebnissen kommen ist das völlig legitim.

    The Real Truth sagt:
    0

    „Mit nur einem Dreh zum Sound moderner Produktionen“
    Heutzutage kann jeder noch so unbegabte Vollhorst (sorry Horst) mit den richtigen (KI-)Tools einen gut klingenden Track „produzieren“.

      Ette sagt:
      0

      Ich denke das ist Quatsch. Man erkennt innerhalb von Sekunden, ob jemand sein Handwerk versteht oder nicht. Ich kenne kein KI-Plugin, dass gute Songs oder brauchbare Melodien rausschläudert. Noch kenne ich kein Plugin, dass einen (schlecht produzierten) Song gut klingen lässt. Natürlich kann man sich zum Beispiel ein Ableton Template runterladen und rendern, aber man hat dann auch nichts produziert, wenn man ehrlich zu sich selbst ist.

        So Isses sagt:
        0

        „Natürlich kann man … aber man hat dann auch nichts produziert“
        Es gibt für alle Bereiche hervorragend klingende Libraries mit hervorragend klingenden Presets. Für Akkorde/Melodien/Sequenzen gibt’s (KI)-Tools, auch für’s Mastering. Fertig ist mein produzierter Track.

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