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Zoom H4n Pro vs H4n Front Handheld Recorder Vergleich

Links: H4n Pro, Rechts: H4n(SP)  ·  Quelle: Zoom / Thomann

Wer sich mit einem Handy- bzw. Handheld-Recorder beschäftigt, kommt an Zoom eigentlich nicht vorbei. Die H-Serie erfreut sich schon sehr lange großer Beliebtheit und das H4n ist für nicht wenige das Objekt der Wahl, wenn es um Fieldrecordings, Gesangsmemos oder Demoaufnahmen geht. Nun haben die Japaner eine neue Version angekündigt und dem „H4n“ ein „Pro“ in den Namen gehängt. Es ist aber eher ein H4 MK III bzw. H4n MK II.

Was hat Zoom am H4n Pro verändert?

Es gibt zwei Änderungen, die sofort ins Auge fallen. Zum einen ist es das blau und nicht mehr gelb/orange beleuchtete (immer noch recht grob aufgelöste) LC-Display. Die andere Veränderung ist das „rubberized“ Gehäuse (vermutlich eine weiche Gummioberfläche) mit mehr Schwarz als Silber, sichtbaren Schrauben und neuen Knöpfen. Die Wahl der Quelle ist nun weniger prominent an die Seite gewandert und ist nun nicht mehr ein hintergrundbeleuchteter Knopf, sondern ein Knopf mit daneben liegender LED. Der einzige runde Button ist der für die Aufnahme, alle anderen wurden durch das Facelift eckig.

Aber auch intern hat sich ein wenig verändert. Die eingebauten Kondensator-Mikros (oben) sollen noch klarer und definierter sein und bis zu 140 dB SPL (Schalldruck) vertragen, bevor die Membran zerrt und/oder Schaden nimmt. Das ist eine beachtliche Lautstärke. Auch die Preamps sind neu im H4n Pro, sie wurden aus den Geschwistergeräten H5 und H6 übernommen und rauschen bei -120 dBu.

Ebenfalls extrem sinnvolle Neuerung: Die XLR-Inputs an der Unterseite sind ENDLICH verriegelbar.

Ich hoffe auch, dass Zoom die Effektsektion verbessert hat. Die empfand ich beim H4n als ziemlich bescheiden. Abseits vom H4n Pro: Als zuletzt das H4 zum H4n wurde, kam kurz darauf auf das Update H2 zum H2n – vielleicht steht da auch bald ein Update an.

Preis und Verfügbarkeit:

Eine UVP wurde von Zoom noch nicht mitgeteilt. Ich habe mich kurz im „Kreise eventuell wissender Menschen“ umgehört: Es soll Ende Juni für 249 Euro beim Händler des Vertrauens liegen. Damit würde es preislich 30 Euro über dem aktuellen H4nSP – zumindest bei Thomann – liegen. Rauscharme Mikros und Preamps sind zwar immer ein gutes Argument, aber ich sehe den Sinn an der Preiserhöhung noch nicht, außer „weil neu“. Die eventuellen Mehrkosten halten sich für Zoom wahrscheinlich in Cent-Grenzen – kann mich aber auch täuschen.

Mehr Infos zum Zoom H4n Pro:

Produktseite bei Zoom Japan
Produktseite bei Zoom Nord Amerika

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