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Offiziell: Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?

Offiziell: Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?  ·  Quelle: Waldorf

Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?

Waldorf Iridium - passt auf jeden Tisch  ·  Quelle: Waldorf

Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?

Waldorf Iridium - ein Quantum in klein  ·  Quelle: Waldorf

Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?

Waldorf Iridium - die Anschlüsse  ·  Quelle: Waldorf

Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?

Waldorf Iridium - ein kleiner Quantum Synthesizer für den Tisch?  ·  Quelle: Waldorf

Die Hard- und Software-Schmiede Waldorf präsentiert uns, wie erwartet, mit Iridium einen neuen Desktop-Synthesizer. Wie unschwer zu erkennen ist, erinnert die Aufmachung dem großen Flaggschiff Klangerzeuger Quantum. Display, Regler, Buttons und die einzelnen Sektionen sind komprimiert auf einer Tischvariante platziert worden. Das klingt doch nach einer wirklich interessanten und coolen Überraschung im Sommerloch!

Iridium Desktop Synthesizer

Wow! Das sind doch wirklich tolle News. Waldorf veröffentlicht mit Iridium eine Desktop-Version des großen Quantum Synthesizers. Das Design des Keyboards ist auf eine Tischversion geschrumpft worden und erinnert deswegen auch ein wenig an den Waldorf Kyra Synthesizer. Das heißt auch, dass die Hardware Rack-kompatibel ist. Zuerst fällt das identische Display ins Auge. Und das ist ebenso touch-fähig und enthält dieselben Funktionsfelder wie der große Bruder. Daneben sitzen die zwei Dreierreihen an Drehreglern. Oben in der Mitte thronen der große Hauptdrehregler und einige Menü-Buttons, die ähnliche Funktionen bedienen wie beim großen Vorbild.

Iridium ist ein 16-stimmiger polyphoner Hybrid Synthesizer.  Und das bedeutet doppelte Klangkraft des Quantum! Die Klangerzeugung erfolgt durch drei Oszillatoren. Über die drei Oszillatorsektionen mit den bekannten fünf Syntheseformen Wavetable, Waveform, Particle (und Granular Sampler), Resonator und Kernel (mit 6 Operatoren) könnt ihr den Klang designen. Weiter geht es mit dem Mixer, drei digitalen Stereo-Filtern (inklusive Digital Former), den sechs Hüllkurvengeneratoren, sechs LFOs (inklusive Komplex LFO), einem Master-Effekt-Rack mit 5 Slots und dem Lautstärkeregler mit Masterkompressor. Im Vergleich mit dem Großen mangelt es hier an analogen Filtern – schade!

Um Bewegung in den Klang zu bringen, könnt ihr die Modulationsmatrix mit 40 Slots frei programmieren. Eure Presets und Samples lassen sich in dem integrierten Speicher (2 GB) oder via USB sowie SD-Karte ablegen (bis zu 7000 Presets). Anschlussseitig stehen in etwa die gleichen Ein- und Ausgänge zur Verfügung, die wir auch vom Quantum kennen. Nur die AUX-Ins fehlen in der Desktop-Version. Also scheint Iridium tatsächlich ein kleiner Quantum zu sein.

Eine Neuerung ist aber trotzdem noch integriert worden. Was an dem Großen fehlt, hat Waldorf hier nachgebessert. Denn ein CV-Patchfeld mit acht Anschlüssen für CV Clock In/Out, Start In, Gate In und vier CV Eingängen sorgt für eine bessere Integration in ein modernes Studio-Setup. Stark! Neu sind auch die 16 Triggerpads in einer 4 x 4 Matrix. Hiermit könnt ihr Noten, Chords, Arpeggios und Sequenzen für den internen Sequencer (bis zu 32 Schritte) eintriggern. Das erinnert ein wenig an den ASM Hydrasynth. Iridium ist übrigens komplett kompatibel zu allen Quantum Patches.

Preise und Daten

Waldorf Iridium bekommt ihr hier bei Thomann.de (Affiliate) zu einem Preis von 2299 Euro. Der Synthesizer wiegt 5,7 kg und hat eine Abmessung von 440 x 305 x 85 mm. Rack-Parts für den Einbau in ein 19 Zoll Rack sollen später angeboten werden.

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7 Antworten zu “Offiziell: Waldorf Iridium – der kleine Quantum Synthesizer ist ab sofort erhältlich!”

  1. …und weiterhin diese haptisch fürchterbaren Potikappen. War schon genug Grund sich weder Blofeld noch Pulse 2 zuzulegen.

    • Wieder zuviele pogepiesackte Waldorfnerds hier. Steinigt mich ruhig, ich halte weder wegen deren Design- noch Preispolitik viel davon.

      Waldorf war noch nie bekannt dafuer Synths zu bauen die optisch gut altern, denn mindestens den MWs sieht man die 1990er an, und zwar nicht auf besonders schoene Weise.

      (Wer auf die Idee kommt Nextel zu verwenden ist eh nicht ganz klar im Kopf.*)

      Pulse als 2HU zu konstruieren, wo es 1HU unter Verwendung eines Data Entry-Rads normaler Groesse, gekippter Platine und entsprechend reduziert gedruckter Mod-Matrix-Beschreibung voll getan haette.

      Der Hartmann kann halt nur 50/50. Seine Designs fuer Moog sind m.E. ebenfalls mindestens diskussionswuerdig.

      * https://waldorfmusic.com/en/forum/micro-wave-series-en/1284-microwave-xt-desktop-paint-question

  2. Tomstone sagt:

    Hi!
    Ich bin ja dafür bekannt, fast alles zu kommentieren und in den Kakao zu ziehen. Aber(hört,hört oder lest, lest)ich habe mir das zweite Video mit den Sounds zu Ende angehört. Ja, bis zum Ende! Schaff ich sonst nie.
    Und hatte das Gefühl mal endlich was wirklich interessantes zu hören. Wenn da das Preisschild nicht wäre. Leider keine Chance.
    Okay, da hat Waldorf natürlich die Leckersten Sachen gemischt, aber das ist mir lieber als das notorisch gleich klingende Zwitschern von Eurogag Synths und ähnlichem. In der Mensa gab es jetzt doch wieder Kakao.
    Na, dann fröhliches tunken und musizieren. Und hört es Euch an.;)
    Bleibt gesund!

    gruß
    Tom

  3. Habe den Quantum und überlege, den Iridium auch zu kaufen.
    Bin ich ein Waldorf Nerd ? Mir kackegal, ob das jemand so sieht.
    Hässlich, hübsch gut, schlecht, alles subjektiv und nicht neu.
    Muss ein Synth analog sein, oder digital, oder hybrid ?
    Echt ? Solche Fragen stellt man sich ? Ich nicht.
    Klingt ein Synth für mich gut, wird er für mich interessant. Klingt er für mich nicht gut, ist er aber vielleicht für andere interessant. Wo ist das Problem , ausser in den Köpfen der Leute ? Denn ausserhalb der Köpfe bin ich bisher nie einem Problem begegnet.
    Huhuhuaaaarrrraaaahahahahaaaa

    Hab mich wild umgedreht und meinen Mantel über die Schulter geschlagen.
    Und jetzt ab in die Sakristei, den Quantum anschmeissen.

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