Waldorf Kyra

Waldorf Kyra  ·  Quelle: Waldorf

Zack – Waldorf überrascht uns alle mit einem neuen Synthesizer auf Basis von FPGAs. Das sind Chips, die jedoch nicht einfach DSPs sind. Auf diesen arbeiten noch wenige Hersteller, aber Waldorf sind nach Exodus die ersten mit einem großen Produkt.

Ja, der Paradigm Synthesizer sollte auch auf FPGAs laufen und das Einzelstück Airbourne AVS04 von Martin Hollinger ebenso. Aber kommen wir nun zu dem, was der Waldorf Kyra können soll. 128 Stimmen, 4.000 Schwingungsformen und 2- bzw. 4-Pol-Filter soll er bieten. Das liest sich ein bisschen wie die Features des Valkyrie. Echt stereo mit FM, Sync und Ringmodulation sind die Oszillatoren ausgelegt, von denen es 10 geben soll. Dazu kommt eine 18-fache Modulationsmatrix. Und im Waldorf Kyra sind bis zu 8 Effekte vorgesehen.

Waldorf Kyra – kennen wir den etwa schon?

Tja und was ist hier passiert? Der Valkyrie IST Kyra – denn Manuel Caballero ist der Entwickler und somit kennen wir die Features und Möglichkeiten. Nur die Optik wird etwas anderes sein als jene, die man uns zeigte. Und alles wird unter Waldorf laufen!

Das Gerät ist sehr hochwertig, wir konnten es schon auf der Musikmesse hören und sehen, es klingt hervorragend. Viele vergleichen das Gerät mit dem Virus, was aber nicht so passend ist. Denn hier sind die Rechentiefe und Qualität um einiges höher und der Ansatz ein vollkommen anderer. Die Qualität der Effekte ist in der Tat sehr hoch, und das Gerät hat einen Multimode und kann deshalb mehrere verschiedene Klänge abspielen, was heute ja schon fast ein besonderes Feature ist.

Der Waldorf Kyra soll 1.899,- Euro kosten und zur NAMM 2019 erhältlich sein oder zumindest dort zuerst gezeigt werden. Hier wird vermutlich primär das Design ein anderes sein. Die vielen Einzelausgänge sind ebenfalls ein Merkmal, das man schon jetzt nennen kann, zusammen mit dem vollständigen Editor für alle Betriebssysteme.

Valkyrie:

exodus-valkyrie

exodus-valkyrie

Infos

gibt’s auf der Waldorf-Website bisher noch nicht.

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Würd ich gern mal hören : )

du kannst die Demos zu Valkyrie hören, es gibt da einige zb auf yt und vom Hersteller selbst

Der Paradigm sollte mit FPAAs laufen. Das ist das analoge Pendant zu FPGAs.
Auf dem Bild sehe ich Potis. Ich werde nie mehr einen Klangerzeuger mit Potis kaufen. Schade.

Kobi Kobsen

Was sollte der dann bei dir haben? Näherungssensoren, Brain-Interface? Oder einfach nur Fader statt Potis? Oder bist du der Encoder-Typ, möglichst digital ohne wirklich reales Gefühl :)

Ich bin der Encoder-Typ. Natürlich möchte ich nicht im Blindflug schrauben. Es gibt einige recht brauchbare Ideen, wie man auch mit Encodern das nötige Feedback bekommen kann. Potis würde ich dann akzeptieren, wenn’s Motorpotis wären, die bei Programmwechsel auf die tatsächliche Position springen. Üblich ist aber, daß ihre Zeiger erst ‚mal in die Irre führen. Dann gibt’s die Lösung, daß man erst ‚mal dreht, bis Potistellung und eingestellter Wert übereinstimmen, oder aber die andere, wo das Gerät bei Drehung sofort reagiert und einen Sprung im Wert erzeugt. Mein Versuch, mit einem Roland 1m warm zu werden ging wegen des Potiansatzes… Read more »