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U-He Hive 2.0 ist da - sexier, modulare Modulationen, Sequencer und mehr

U-He Hive 2.0 ist da - sexier, modulare Modulationen, Sequencer und mehr  ·  Quelle: U-He

Die Berliner Software-Schmiede U-He vreöffentlicht mit Hive 2.0 die zweite Version ihres beliebten virtuellen Synthesizers. Vor einiger Zeit erst erschien ein großes Update. Damit zog auch ein neues Feature ein, mit dem ihr eigene Wavetables in den Klangerzeuger importieren könnt. Der Neue wird nochmals mit vielen Neuerungen erweitert, bleibt aber abwärtskompatibel. Sehr löblich!

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Hive 2.0 bekommt viel mehr Ausstattung

Kurz nach der Veröffentlichung des wichtigen 1.2 Updates gab die Plug-in-Firma von Urs Heckmann mit Hive 2.0 eine komplett neue Version des Synthesizers bekannt. Und dieses Update hat es tatsächlich in sich! Ein neues grafisches Interface, neue Modulationsquellen, NKS Support und vieles mehr. Die Firma U-He ist schließlich bekannt für diese Überraschungen.

Dazu ist das Update nach Aussagen des Entwicklers absolut abwärtskompatibel, so dass ihr getrost mit Version 1.2 an euren Musikprojekten bis zum endgültigen Updaten weiterarbeiten könnt. So soll das auch sein!

Mit 2000 mitgelieferten Presets könnt ihr euch eigentlich die kommenden Wochen Urlaub nehmen, um die verschiedenen Gesichter des Klangerzeugers zu erforschen. Dieser ist sehr vielseitig, was man schon an dem grafischen Benutzerinterface sehen kann. Übersichtliche Gestaltung sorgt für eine einfache Bedienung des VSTi. Per Drag-and-drop könnt ihr einfach alles miteinander verschalten. Das freut den Sounddesigner in uns.

Die komplette Modulations-Spielwiese wurde mit West Coast inspirierten Function Generators ausgestattet. Darunter sind Hüllkurvengeneratoren, LFOs, Gates, Slew Limiter und vieles mehr. Sie dienen unter anderem dem Shape Sequencer, um einfach noch mehr Bewegung in den Klang zu bringen. Eine tolles Plus ist der Solo Button für jeden Oszillator und Filter. Somit könnt ihr soundtechnisch in jeden Klang „herein zoomen“ und so den Sound exakter formen. Für das Auge gibt es nun ein Oszilloskop, um die Modulationen besser beobachten zu können. Sehr schön! Insgesamt ein wirklich gelungenes Update, dass absolut den Preis wert ist.

Preis und Spezifikationen

U-He Hive 2.0 bekommt ihr ab sofort auf der Internetseite des Herstellers zu einem Preis von 149 Euro. Hier bei thomann.de gibt es den Synth zur Zeit für 145 Euro (Affiliate). Der Upgrade-Preis für Besitzer der Vorversion beträgt 20 Euro. Hier solltet ihr euch das Upgrade-PDF genauestens durchlesen, da ansonsten keine Gewähr für einen funktionierenden Ablauf gewährt wird. Die Grace Period hat am 20. Januar 2019 begonnen. Alle Käufer des VSTi nach diesem Datum erhalten natürlich ein kostenloses Update. Das Plug-in läuft auf Mac OSX 10.7 oder höher, Windows 7 oder höher und Linux als AU, VST, VST3 und AAX in 32 oder 64 Bit. Der Synthesizer ist NKS kompatibel. Eine Demoversion sowie ein PDF-Benutzerhandbuch gibt es ebenso auf der Website als Download.

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8 Antworten zu “U-He Hive 2.0 ist da – sexier, modulare Modulationen, Sequencer und mehr”

  1. Mick sagt:

    …leider schwach U-he, wo ist Zebra 3.0!? :-(

    • Markus sagt:

      Ich denke für Zebra 3.0 gibt es keinen Markt mehr, dafür gibt es inzwischen genug Konkurrenz wie HALion, Falcon, Avenger, Synthmaster. Natürlich doof für die Leute die sehnsüchtig darauf warten.

      • shocknob sagt:

        Das sehe ich anders: Gerade WEIL die Konkurrnenz nicht schläft, wäre es höchste Zeit für Zebra 3. Bei den Wavetables ist noch Luft nach oben und Granular-Synthese könnte man auch locker integrieren. Oder erweiterte Modularität, siehe Massive X und Bitwig 3. Da geht noch Einiges und für mich persönlich ist Hive der uninteressanteste Synth von U-he. Ist natürlich Geschmacksache, aber ein Zebra 3 wäre schon amgebracht.

        • Daniel sagt:

          Aus wirtschaftlicher Sicht macht es für U-he wohl ehr Sinn Hive weiterzuentwickeln, als für ein paar Nerds das Zebra. :-) Denke dennoch das irgendwann Zebra 3 erscheinen wird…..

  2. miratone sagt:

    Es wird Zeit das U-he zugibt, das er für Zebra keinen Plan mehr hat, und Zebra 2.0 und Hz Käufer veräppelt wurden.

    • Frank sagt:

      So ein Blödsinn. Jeder weiß, dass man sich auf urs verlassen kann und die Dinge halt nur etwas länger dauern. Dafür sind die plugins mit das beste vom Markt überhaupt. Und der support ist großartig. Updatepreise, wenn man überhaupt mal was bezahlen muss sind auch sehr gut.

    • Daniel sagt:

      Veräppelt wegen was?! Zebra 2.8 und HZ sind voll funktionsfähig und brauchbar, habe beide erst dieses Jahr gekauft und es nicht bereut….

    • renga sagt:

      Zitat von Urs aus dem Sequencer Forum:

      „Ich muss das wahrscheinlich so alle zwei Wochen mal klarstellen. Als wir den Zebra3-Info-Thread auf KVR (inzwischen wegen Elends geschlossen) gepostet hatten, hatten bereits etliche Leute an uns geschrieben, dass sie mit dem Kauf auf Zebra3 warten wollen. Uns ist also der Umsatz eingebrochen, weil sich irgendwo irgendwelche Gerüchte verbreitet hatten, obwohl da überhaupt nichts dran war. Wir hatten ja zu der Zeit gerade noch mit Kinderkrankheiten von Diva zu kämpfen.

      Der Thread selber sagte „es wird nichts in nächster Zeit geben, selbst der kleinste Anfang ist noch mindesten ein Jahr entfernt. Und überhaupt, es wird grundsätzlich besser/günstiger sein, erst Zebra2 – ggf. mit TDZ – zu kaufen, als auf Zebra3 zu warten.“ – reine Notwehr.

      Viele Leute sehen das als Ankündigung, dass Zebra3 nun bald kommen wird. Ich habe immer wieder, nochmals, nochmals, nochmals darauf hingewiesen, dass dies eine Fehlinterpretation ist. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das noch muss, und ob es jemals zu irgendwem durchgedrungen ist.

      Aber ja, wir arbeiten dran. Seit einigen Jahren sogar schon. Wavetable Import! Neue Stimmenverwaltung! Neu ModMatrix mit MultiCore! Neu Filtermodelle, fast wie Diva aber nur ein Bruchteil der CPU! Neuer Presetbrowser mit Tags! Neuer Oszillator mit diversen Unison-Modi und trotzdem schneller! Neue Effekte! – Kommt bekannt vor? – Yep, das sind alles Sachen, die wir für Zebra3 entwickelt haben, die dann in Repro, Hive und Colour Copy Einzug gefunden haben.

      Inzwischen muss man zum Überleben eben alljährlich ein neues Plug-In auf den Markt schmeißen. Wenn wir die ganze Zeit nur an Zebra3 gearbeitet hätten, gäbe es u-he heute nicht mehr. Wäre Repro-1 genug gewesen („Waaaas? Eine Monosynth? Heutzutage?“), und hätten wir nicht auch noch Repro-5 machen müssen (gut 1 Jahr Mehrarbeit), um das Projekt zu retten, hätte es inzwischen möglicherweise erste Screenshots von Z3 gegeben.“

      Quelle: https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/u-he-hive-2-softsynth.96545/page-3

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