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Top5 Crowdfunding 2016

Unsere Top 5 von besonders interessanten Crowdfunding-Kampagnen - 2016  ·  Quelle: gearnews

Crowdfunding ist eine tolle Sache: Jemand hat eine Idee, aber kein Geld. Also veröffentlicht er auf einer Seite wie Kickstarter oder Indiegogo seine Idee und private Unterstützer geben Betrag X dazu. Ist durch genügend Unterstützer bzw. Backern der Zielwert erreicht, geht es in Produktion und die Backer bekommen als erste das Produkt. Aber es gibt auch viel Murks auf den Crowdfunding-Portalen, deswegen haben wir mal die vielversprechendsten Kampagnen von 2016 zusammengetragen. Die Reihenfolge ist keine Wertung!

1. Mana Modular 510 – Modulares Mischpult mit 500er Slots

Mana Modular 510 Mixer Console PrototypDarauf haben viele gewartet, ohne es zu wissen. Nicht ohne Grund hat die Idee weltweit in Foren für ordentlich Wellen gesorgt: Ein Mischpult mit 500er Slots und hochwertigen Bauteilen. Verschiedene Kanäle mit eigenen Preamps einfärben und nicht auf die Hersteller hoffen und deren Lösungen unter „Zwang“ annehmen – fühlt sich richtig an. Gab es zwar in der Vergangenheit so ähnlich, aber eben nicht genauso.

Die Idee stammt aus Krakau (Polen) und wurde über Kickstarter erfolgreich „gebacked“. Leider ist sie mit knapp 3000 Euro alles andere als ein No-Brainer, wer aber eh schon auf 500er Hardware sitzt und diese gern in ein Mischpult packen möchte – gern geschehen. ;)

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2. Basslet – Subwoofer fürs Handgelenk

basslet

Nicht nur als Bassist finde ich diese Idee ziemlich cool, sondern auch als Musikkonsument. Auch DJs und Gamer sollen sich angesprochen fühlen. Es sieht aus wie eine Armbanduhr, zeigt aber keine Zeit an, sondern es vibriert, sobald bestimmte Frequenzen ertönen. Es soll den Bass fühlbar machen und wenn man den Herstellervideos glaubt, dann soll das nicht nur am Handgelenk passieren, sondern auf den Körper ausstrahlen.

Die Idee fanden außer mit auch noch ein Haufen anderer Menschen ziemlich unterstützenswert und haben die Kickstarter-Kampagne erfolgreich unterstützt. Mal sehen, wann ich die ersten Menschen damit in der Stadt rumlaufen sehe. Auf jeden Fall gesünder für die Ohren, wenn man dadurch die Bässe leiser drehen kann und auch für die Umgebung, die nicht mithören muss, auch wenn sie es gar nicht möchte.

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3. Isolate – Gehörschutz aus Titan

Flare Audio Isolate Kickstarter Front

Ein Gehörschutz soll die Ohren vor zu lauten Geräuschen schützen. In der Regel dämpfen sie die Lautstärke um 10 bis 35 dB – Isolate besteht aus einer Titanlegierung und soll Klänge komplett vom Trommelfell fernhalten. Konzerte werden dann gefahrlos nur noch von den Knochen im Gehör wahrgenommen werden.

Die Kampagne auf Kickstarter hat reißenden Absatz gefunden und wurde mit mehr als 600% gebacked. Respekt!

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4. The Pio One – Controller Tastatur mit OLED-Tasten

The Pio One Controller Keyboard Pro Tools

Hier gibt es bisher nur die Ankündigung, aber wenn das wahr wird, was der Entwickler verspricht, dann erwartet uns hier eine Tastatur mit OLED-Display Tasten, die für Computerspiele erdacht wurde, aber auch hervorragend als Controller für die DAW oder NLE einsetzbar und konfigurierbar ist. Neben den Display-Tasten ist oberhalb noch ein echter Bildschirm eingelassen. Die Idee ist nicht ganz neu, aber die bisherigen konnten sich irgendwie nicht richtig durchsetzen. Auch hier muss der Preis stimmen, damit es nicht nur ein Prestige-Objekt wird. Die anderen Lösungen verursachen Kosten im vierstelligen Bereich, kein Wunder, dass sie die breite Masse nie erreicht haben. Sobald die Kickstarter-Kampagne an den Start geht, werden wir sicher   darüber berichten.

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5. Nura – der individuellste Kopfhörer

Nura Kickstarter Kopfhoerer

Der Kopfhörer misst dein Gehör aus. Bei der ersten Nutzung sendet Nura Töne ans Gehör und misst, wie diese reflektiert werden und erstellt anhand dessen ein ganz persönliches Hörprofil. Der Kopfhörer selbst ist ein Mix aus Over-Ear und In-Ear, auf die die Frequenzen sinnvoll verteilt werden sollen.

Nura wollten für ihren gleichnamigen Kopfhörer 100.000 Euro, es sind über 1,8 Millionen zusammen gekommen, also das Achtzehnfache. Wow. Das hat eingeschlagen. Mal sehen, ob das neue Trends in Sachen Kopfhörerdesign setzt. Nachteil: Durch den verbauten In-Ear setzt man nicht mehr so gern fremde Kopfhörer auf.

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