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Spotify will Adressen von Nutzern des Familienabos überprüfen

Spotify will Adressen von Nutzern des Familienabos überprüfen  ·  Quelle: Gearnews

Spotify hat soeben die Nutzungsbedingungen geändert. Ab sofort behält sich der Streaming-Dienst vor, gelegentlich die Adressen der Kunden nachzufragen. Dabei stehen besonders die „Angehörigen“ eines Familienabos im Fokus. Die sollen laut Nutzungsbedingungen nämlich im selben Haushalt wohnen. Spotify macht jetzt Ernst und will überprüfen, ob das denn auch überall seine Richtigkeit hat. Ganz nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“

Spotify überprüft Adressen

„Gege­benen­falls bitten wir dich von Zeit zu Zeit um die erneute Angabe der Wohn­adresse, um zu veri­fizieren, dass du immer noch für den Premium Family-Dienst nutzungs­berech­tigt bist.“

Mit diesen Worten kündigt Spotify die eventuell zukünftig stattfindenden Abfragen an. Wer ein Unterkonto von einem Familienabo nutzt, muss also mit einer Abfrage der Adresse rechnen. Über Google Maps soll die Eingabe dann wohl laufen. Die Konsequenzen bei nicht identischer Adresse werden dann vermutlich die Kündigung oder eine Einschränkung des entsprechenden Kontos sein. Wer mit der Adressabfrage nicht einverstanden ist, bekommt für knapp einen Monat die Möglichkeit, die neuen Nutzungsbedingungen abzulehnen. Das dürfte einer Kündigung des Vertrages gleichkommen.

Vielleicht ist das alles aber nur heiße Luft. Wie genau die gesammelten Daten von dem Anbieter verwertet werden, ist nämlich nicht bekannt. Anscheinend ist die IP-Adresse nicht aussagekräftig genug, eine Adressabfrage erscheint mir andererseits ein bisschen altmodisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Spotify die einzelnen Adressen so präzise überprüfen kann und will. Vielleicht gehen jetzt auch einige Kunden auf die Barrikaden. Kleine Änderungen können manchmal schließlich große Shit-Stürme zur Folge haben. Spotify sollte das eigentlich wissen. Insofern verstehe ich die neuen Nutzungsbedingungen und die Ankündigung von Abfragen als einen Versuch der „Einschüchterung“. Man kann ja mal schauen, wie die Abonnenten darauf reagieren.

Dass den Streaming-Dienstleistern durch die „großzügige“ Nutzung des Familienabos Geld durch die Lappen geht, ist klar. In der Regel kosten die 15 Euro, ein Einzelabo liegt bei 10 Euro. Bis zu sechs Nutzer können also theoretisch für insgesamt 15 Euro Musik hören, anstatt zusammen 60 Euro zu bezahlen.

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3 Antworten zu “Spotify will eure Adressen überprüfen, wenn ihr ein Familienabo nutzt”

  1. Chris sagt:

    Ich wurde vor längerem aber mal kontrolliert und habe die Adresse gegeben, dann war erstmal Ruhe.

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