von Julian Schmauch | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Spatial Labs Light Field macht durch Licht jede Oberfläche zur DAW

Spatial Labs Light Field macht durch Licht jede Oberfläche zur DAW  ·  Quelle: Spatial Labs / YouTube

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Spatial Labs Light Field holt mit Licht das Produzieren im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch. Denn das Device wirft Lichtbilder von Controllern wie einem MPC oder einer Maschine auf Oberflächen. Und diese kannst du dort dann spielen, als wären sie echt! Sieht so die Zukunft der Musikproduktion aus?

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Spatial Labs Light Field erzeugt mit Licht auf jeder (hellen) Oberfläche Controller und Synths

Kommen wir in das Post-DAW-Zeitalter? Ist in-the-box einfach schon alles erfunden worden und bei MIDI-Controllern herrscht Stillstand? Denn das Video zu Spatial Labs Light Field zeigt ein vollkommen neuen Ansatz zum Musikproduzieren. So scheint Device eine Mischung aus Beamer, MPC und Synth und DAW zu sein. Und das bedeutet, dass jede Oberfläche in eurer Wohnung zum Beats bauen und Sounddesign herhalten kann!

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Tatsächlich aber nicht dafür, mit dort Sounds aufzunehmen, indem man beispielsweise auf den Tisch klopft. Spatial Labs Light Field verspricht viel mehr ein neues, interaktives Musikproduzieren. Denn hier wird beispielsweise eine der MPC oder Maschine ähnliche Beatmaschine auf eine helle Oberfläche projiziert. Und auf diesem Bild kannst du dann spielen! Das Light Field erkennt das Drücken der Pads und scheint im Video fast latenzfrei Sounds zu triggern.

Mit Light Field kommen „Holographic VSTs“

Im Video zeigt CEO Iddris Sandu eine der MPC-Serie sehr ähnliche Drum-Machine. Im auf den Tisch projizierten Menü scheint es außerdem noch einen Synth und ein Audiointerface zu geben. Die Rede ist hier von „Holographic VSTs“. Auch hier scheint man sich an populären Devices zu orientieren. So ähnelt der Synth sehr einem Teenage Engineerung OP-1 und das Audiointerface einem Universal Audio Apollo Twin MK II.

Der Synth in Spatial Labs Light Field erinnert sehr an den OP-1

Der Synth in Spatial Labs Light Field erinnert sehr an den OP-1

Wer so auf der Trendwelle surft, darf natürlich nicht auf AI verzichten. Und tatsächlich ist ein Stem Separator, AI Sequencer genannt, integriert. Und dieser trennt Vocals und Instrumental von importierten Songs. Zudem gibt es die Möglichkeit, direkt über das Light Field in ein KI-erzeugtes Instrumental eigene Vocals aufzunehmen, ähnlich wie man des von Hit’n’Mix RipX kennt.

Dazu gibt es einen Pitchbend- und einen Lowpass-Effekt für den ganzen Track. Auch kann man direkt aus den importierten Tracks Samples erzeugen und sie mit der Drum-Machine ganz im MPC-Style triggern.

Preis und Verfügbarkeit

Wann das Spatial Labs Light Field auf dem Markt kommt und zu welchem Preis, ist noch unbekannt. Allerdings konnte die Firma Anfang des Jahres  eine Investitionsrunde von 10 Millionen Dollar abschließen, unter anderem mit Marcy Venture Partners, von US-Rapper Jay-Z gegründet. Hier scheint es also einiges an Kapital und Vorschusslorbeeren zu geben.

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Was meint ihr? Hat so eine durch Licht gesteuerte Art zu produzieren eine Zukunft? Welche Probleme würde Light Field lösen und welche neuen Probleme könnten auftreten? Schreibt es uns in den Kommentaren!

Infos über Spatial Labs Light Field

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Bildquellen:
  • Der Synth in Spatial Labs Light Field erinnert sehr an den OP-1: Spatial Labs / YouTube
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6 Antworten zu “Spatial Labs Light Field macht durch Licht jede Oberfläche zur DAW”

    So Isses sagt:
    0

    „Denn das Device wirft Lichtbilder von Controllern wie einem MPC oder einer Maschine auf Oberflächen.“
    Was soll man mit dem Lichtbild einer MPC, wenn man keine hat?
    Und wenn man eine hat, braucht man kein Lichtbild.

    Jonas sagt:
    0

    Na ich bin mal gespannt wie die die Verdeckung der Finger wegbekommen. Wenn’s über ne Kamera läuft wird beim Pad spielen die eine Hand die andere öfters verdecken. Vielleicht kommt dann die ki ins Spiel und ergänzt die richtigen Noten… Ok ernsthaft das wirkt jetzt schon nach einem Produkt was keinen Nutzen hat. Aber immer wieder ein wenig neidisch wie schnell sich Startup in Amerika finanzieren können.

    T.W.G sagt:
    0

    Gab es schon vor ca. 6 Jahren(!) von Sony:

    Sonx Xperia Touch Projector

    Beispielvideo:
    https://youtu.be/pNPH14cCsOQ

      Michael sagt:
      0

      Genau, Ich hatte auch mal ein Laserkeyboard. Man sollte auf die Handhaltung im Video achten. Es ist nicht möglich die Hand auf den Tisch zu legen. Nette Idee aber nicht praktisch.

    TBS sagt:
    0

    Diese Art des Produzierens könnte eine logischer Zwischenschritt in der Musikproduktion sein, so was ähnliches gibt es auch als Tastatur.

    Wenn das Interface jetzt noch die Möglichkeit hätte es mit verschiedenen Anschlüssen auszustatten, dann könnte es auch ja auch so eine Standalone MPC sein, mit allen Vorzügen nur ein bisschen kompakter.

    Das einzige was hier schlecht ist, ist der eingebaute Lautsprecher aber um ein paar Beats einzuklopfen und erste Songideen zu erstellen völlig ausreichend.

    Jetzt kommt es nur noch auf den Preis an ob dieser dann zu den anderen Produkten konkurrenzfähig ist.

    Mal abwarten…

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