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Neben dem Mixer hat man auch Zugriff auf Effektparameter  ·  Quelle: presonus.com

Presonus hatte Studio One 3 sehr imposant in einem Livestream vorgestellt – wir berichteten live. Gut einen Monat danach erscheint die angekündigte iPad App zur Fernsteuerung. Sie kann etwas mehr als ich erwartet hatte.

Die App kommuniziert mit Studio One über WLAN im gleichen Netzwerk, es lassen sich sogar mehrere iPads gleichzeitig mit einer DAW-Instanz nutzen. Der Funktionsumfang gleicht in etwa den iPad Apps von Apple für Logic X und Steinberg für Cubase 8. Man erhält in erster Linie Zugriff auf den Mixer mit Lautstärke- und Panorama-Fader und wichtige Mix-Funktionen wie Mute, Solo, Record-Arm und Input-Monitor.

Es sind außerdem weiter nützliche Funktionen wie die Zeitleiste nebst Abspielposition und Arranger-Track. Es können gleichzeitig acht Mixer-Tracks plus ein Master angezeigt werden. Oben drüber befindet sich aber eine weiter Leiste, die die Lautstärke von bis zu 32 Tracks anzeigt. Damit sollte die Übersicht gut gewahrt sein. Wie im Mixer von Studio One lassen sich verschiedene Parts des Mixers anzeigen bzw. ausblenden, beispielsweise die Inputs, Outputs, Channels, Cue-Mix, Sends, Inserts und Fader.

Die Besonderheit von Studio One Remote ist aber für mich, dass man auch die Effektparameter verändern kann. Und zwar nicht nur von den mitgebrachten, sondern von allen VST bzw. AU Plugins. Es lassen sich auch für die Effekte Macros definieren, um schneller Zugriff auf die wichtigsten Parameter zu bekommen.

Das Beste ist natürlich, Studio One Remote ist kostenlos. Man kann sie im Apple App Store herunterladen. Als Voraussetzung ist iOS 8 und Studio One 3 nötig.

Mehr Infos: Presonus Studio One Remote

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