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Pantala Labs Vega

Pantala Labs Vega  ·  Quelle: Pantala Labs

Pantala Labs Vega ist ein neuer Sequencer im Eurorack-Format, der nach stochastischen Prinzipien funktioniert. Durch direkten und wahrscheinlichkeitsgesteuerten Zugriff auf Noten und viele regelbare Parameter lässt Vega sehr variantenreiche Sequenzen entstehen. Vega ist ein Open-Source-Projekt zum Selberbauen.

Pantala Labs Vega

Von Pantala Labs aus Brasilien sind wir ungewöhnliche Module gewohnt; zum Beispiel zeigte der Entwickler mit Carcellata auch schon einmal einen Sequencer auf Basis zellulärer Algorithmen. Die Entwicklung von Vega konnte man während der letzten Monate auf Instagram mitverfolgen. Jetzt ist die Entwicklung abgeschlossen und es gibt die ersten Eindrücke.

Vega ist ein stochastischer Sequencer, basiert also auf dem Prinzip der Wahrscheinlichkeit. Für die ringförmig angeordneten 12 Noten einer Oktave gibt es jeweils ein Poti, einen Taster und eine LED. Durch wahrscheinlichkeitsbasierte Steuerung von Noten, Holds und Akzenten entstehen immer neue, variantenreiche Tonfolgen. Dabei stehen verschiedene Algorithmen zur Verfügung, darunter Stochastic Bubbles, GOL und Markov.

Neben dem Grundton (Root) und der Tonleiter (Scale) sind die Parameter Legato, Transposition, Portamento, Envelope Shape, Loop In, Loop Size, Center Octave, Note Size, All/different notes und Randomness einstellbar.

Neben den Sync- und Reset-Inputs bietet Vega zwei CV-Eingänge, die sich jeweils auf eines von acht Zielen routen lassen. Somit lässt sich die Pattern-Erzeugung innerhalb des Euroracks auch dynamisch beeinflussen und automatisieren. Ausgangsseitig bietet das Outputs für Pitch CV, Dynamic Envelope, Clock und Trigger. Auch ein MIDI-Ausgang ist vorhanden.

Preis und Verfügbarkeit

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es Pantala Labs Vega nicht fertig zu kaufen. Wer den stochastischen Sequencer in sein Rack schrauben möchte, muss deshalb selbst aktiv werden. Vega ist ein Open-Source-Projekt, das unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 veröffentlicht wird. Auf der GitHub-Seite des Entwicklers habt ihr Zugang zu den technischen Unterlagen für den Bau, darunter Gerber-Dateien zur Platinenherstellung, Schaltpläne und das Frontplatten-Layout. Auch der Arduino-Quellcode ist bei GitHub hinterlegt.

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