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Native Instruments Maschine Mikro MK3

Native Instruments Maschine Mikro MK3  ·  Quelle: Native Instruments

Native Instruments Maschine Mikro MK3

Native Instruments Maschine Mikro MK3  ·  Quelle: Native Instruments

Es ist mal wieder soweit und Native Instruments präsentieren uns ihre neuen beziehungsweise mit frischem Update versehenden Produkte. Mit dabei ist die neue Maschine Mikro MK3. Die auffälligsten Veränderungen zum Vorgängermodell sind der neue Touch-Strip, hier klangvoll „Dual-Touch Smart Strip“ genannt, die scheinbar größeren Pads und das deutlich kleinere Display. Aber auch der Preis ist kleiner geworden, denn das Einsteigermodell kostet jetzt nur noch 249 Euro — dafür mussten allerdings ein paar fühere Zugaben Federn lassen!

Native Instruments Maschine Mikro MK3

Den Dual-Touch Smart Strip kennen wir schon von der Maschine MK3 und wie es aussieht, kann man den auch genauso benutzen. Der berührungsempfindliche Streifen dient zum Pitchen, Modulieren, FX-Performen oder auch zum Einspielen von Noten. Dazu gleitet man mit einem Finger über den schwarzen Streifen. Dieses kleine Upgrade ist eine feine Sache für Workflow und Performance und macht die kleine Kiste um einiges attraktiver.

Das Display ist geschrumpft, war aber bei der Mikro per se nie so wichtig wie bei den größeren Modellen, wo die integrierte Anzeige ja wesentlich bedeutsamer für den Workflow ist. Das kann man verschmerzen, wie ich finde, besonders wenn man den günstigeren Preis in Betracht zieht.

Nach wie vor müssen wir uns bei der Maschine Mikro MK3 mit einem einzigen Encoder zufrieden geben, der hier wie bei dem Vorgänger ein Push-Encoder ist und nach wie vor für die wesentliche Navigation und das Steuern von diversen Parametern dient.

Native Instruments Maschine Mikro MK3

Der neue Dual-Touch Smart Strip bei der Maschine Mikro MK3

 

Native Instruments Maschine Mikro MK3

Neue Pads für die Maschine Mikro MK3

Die Pads wirken größer und scheinen ebenfalls an den „größeren Bruder“ angelehnt zu sein. Das trifft auch auf die Beschriftung für die zusätzlichen Funktionen der Pads zu, vorher war die ja über den Pads, jetzt ist die Beschriftung darauf. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist das praktischer. Weiterhin können die Pads auf vier Arten zum Einspielen benutzt werden. Beats werden im Pad-Modus eingehämmert, Melodien spielt man im Keyboard Modus, Akkorde im Chord-Modus und im Step-Modus programmiert man einzelne Schritte in den Sequenzer.

Die Software ist die gleiche wie bei allen anderen Modellen der Maschine und beinhaltet 25 Effekte, wie zum Beispiel Filter, EQ, Delay. NKS-Instrumente werden natürlich integriert. Die Maschine-Software läuft entweder Stand-alone oder als VST-, AU- und AAX-Plug-in in allen gängigen DAWs. Soweit also nichts Neues.

Große Enttäuschung: Komplete Select — immerhin knapp 25 GB mit Instrumenten und Effekten ist nicht mehr dabei! Massive (die alte Version), Monark und Reaktor Prism sind nach wie vor im Lieferumfang enthalten, der Rest fehlt und muss per Upgrade dazu gekauft werden.

Und auch die beigelegten Sounds sind von 8 GB auf auf die „Maschine Factory Selection“ mit 1,6 GB Samples zusammengeschrumpft. Als kleinen Bonus gibt es jetzt einen Gutschein für Native Instruments neue, endlich in Europa verfügbare Webseite Sounds.com — immerhin.

Maschine Mikro MK3 läuft mit Windows 10 (aktuellste Version, 64-bit) und macOS 10.12 oder 10.13.

Der Preis ist mit 249 Euro knapp 50 Euro günstiger als bei der „alten“ Maschine Mikro, dafür ist die beigelegte Software und die Sample-Library deutlich geschrumpft. Das Display ist auch kleiner, aber die Pads sind besser und der neue Touch-Strip bereichert die Maschine Mikro MK3.

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