Geschätzte Lesezeit: 1 Minute
Mutable Stages

Mutable Stages  ·  Quelle: Muffwiggler

Es ist eigentlich nur ein Bild aufgetaucht, nämlich mit dem leicht überdeckten Namen „…ages“ und ein paar Elementen, die man sehen kann. Ein Eurorack-Modul ist es auf jeden Fall und das Design und Layout sind eindeutig das von Mutable Instruments. Mutable Stages?

Was man sicher sagen kann, ist die Anwesenheit von 6 Potis. Darunter befinden sich 6 LEDs, die mindestens 2 Farben annehmen können. Man sieht zwar auch EQ-High als Beschriftungselement, was aber eher zu einem anderen Modul passt.

Mutable Stages – was ist das?

Unter den Potis findet man die Begriffe Shape und Time, was ziemlich gut folgende Möglichkeiten wahrscheinlich macht:

Mit den 6 Postis lassen sich 6 Zeiten und Pegel einstellen. Damit würde ein Gebilde entstehen, das ADSR-Hüllkurven in der Komplexität deutlich übersteigt. Genauer gesagt, kann man von 6 Zeiten und 6 Pegeln fast ausgehen, was 12 Parameter und 6 Segmente für eine selbstgebaute Hüllkurve klarmacht. Die grünen LEDs könnten die Release- oder Sustain-Bereiche bezeichnen, die orange die Attack-Bereiche.

Eine solche Hüllkurve könnte Dinge tun, die man von Casios CZ- und VZ-Serie, der Micro/Wave-Serie von Waldorf oder auch dem Morpheus bzw. dem entsprechenden Hüllkurvenmodul von E-mu bzw. Rossum Electro her kennt. Da kein Display zu sehen ist, wird die Bedienung wohl eher über LEDs und Potis umgesetzt. Die Hüllkurve wird sicher auch Loop-Optionen haben und somit auch als komplexe LFO-Schwingung arbeiten können. Das könnte rein theoretisch auch in den Audiobereich hineingehen oder gar als Oszillator-Schwingung, die man zeichnen kann. Das ist zumindest mit den in Euromodulen verbauten Mini-Prozessoren machbar.

Vermutlich wird man davon (Stages?) auch bald hören. Nach Plaits, dem Nachfolger des Braids, scheint man also nicht nur zu renovieren, sondern auch neue Module zu entwickeln.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: