von Julian Schmauch | 4,1 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
iPad mit macOS und neue Apple Macbooks im November - ein Leak?

iPad mit macOS und neue Apple Macbooks im November - ein Leak?  ·  Quelle:

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Die Gerüchteküche brodelt! Nachdem frisch das iPad Pro mit M2 CPU raus ist, verrät ein Leaker nun, dass Apple wohl plant, sein Desktop-Betriebssystem auf das Tablet zu bringen. Wann das iPad mit macOS kommt, ist aber noch offen. Dazu sollen die Profi-Laptops Macbook Pro mit 14-Zoll und 16-Zoll im November mit M2 Pro und M2 Max CPUs aufgefrischt werden. Kommt das Update vor Black Friday?

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Leak: Kommt bald das iPad mit macOS?

Gerade stellte Apple das iPad Pro mit M2 CPU und das iPad der zehnten Generation (mit USB-C und A14 CPU) vor. Bei beiden läuft iPadOS 15, bald soll nun iPadOS 16 erscheinen, unter anderem mit Stage Manager. Diese Funktion erlaubt das Anschließen externer Bildschirme und eine bessere Fensterverwaltung. Also fast wie im großen macOS. Die Verzögerung des Releases von iPadOS 16 hat viele verwundert, Apple scheint Probleme bei der Fertigstellung zu haben.

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Warum also nicht den Spieß umdrehen und statt einem aufgebohrten iOS ein abgespecktes macOS auf die Tablets bringen? Genau das will Leaker Majin Bu in Erfahrung gebracht haben (via MacTechNews). So soll Apple unter dem Codenamen „Mendocino“ macOS 14 entwickeln. Und das Update könnte schon zur WWDC 2023, Apples alljährlicher Entwicklermesse, vorgestellt werden. Laut Bu scheint allerdings nur das iPad Pro die macOS-Version zu bekommen, die kleineren iPad-Modelle vorerst nicht.

Macbook Pro im November: M2 Pro und M2 Max kommen!

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Wird die nächste Generation Macbook Pro genauso aussehen?

Marc Gurman, Journalist bei Bloomberg und einer dem am besten informierten Apple Leaker, sagte nicht nur voraus, dass das neue iPad Pro ohne Event am 18. Oktober 2022 im Apple Store landen würde. Auch ist sich Gurman laut seiner Quellen sicher, dass Apple ähnlich unspektakulär im November die beiden Laptop-Modelle Macbook Pro mit 14-Zoll und Macbook Pro mit 16-Zoll mit M2 Pro und M2 Max auffrischen wird.

Außer dem CPU-Upgrade soll sich wenig an den Modellen ändern. Beide kommen mit Apples ebenfalls für November geplanten Update auf macOS 13 „Ventura“. Der Fokus der Verbesserungen von M2 Pro und M2 Max soll bei den GPU-Kernen und der Grafikleistung liegen. Wer also bereits bei einem Modell mit M1 Pro oder M1 Max zugeschlagen hat, kann hier beruhigt eine Generation abwarten. Noch spielt die Anzahl der GPU-Kerne in der Welt von Pro Audio keine Rolle.

Mac Mini mit M2 und Davinci Resolve für iPad als Vorreiter für Logic Pro?

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Design Mockup des Mac Mini vom YouTuber Jon Prosser

Auch den Mac Mini mit M2 erwähnt Bloomberg, nennt hier aber keinen konkreten Zeitpunkt eines möglichen Releases. Hier gibt es seit Jahren Gerüchte, dass Apple an einem Redesign arbeitet. Ob es den Mac Mini mit M2, M2 Pro oder M2 Max noch dieses Jahr geben wird, ist bisher nicht bekannt. 

iPad mit macOS und neue Apple Macbooks im November - ein Leak?

Davinci Resolve for iPad

Blackmagic Design hat seine populäre Videoschnitt-Suite Davinci Resolve in der iPad-Version vorgestellt. Als eine der ersten Apps aus dem professionellen Bereich kommt Davinci Resolve als Tablet-optimierte Version. Auch nutzt die Software das volle Leistungspotential der neuen M2 CPUs aus.

Spannend für die Welt der Musikproduktion ist das insofern, dass damit die Tür für eine mobile Version von Logic Pro oder Final Cut, wonach die Community seit Jahren dürstet, weit aufgestoßen wird. Die mobile Version von Davinci Resolve ist bald in der Basisversion bis zum Jahresende kostenlos im App Store erhältlich. Das Upgrade auf die große Studioversion kostet 375 Euro.

Infos über Apple, Blackmagic Design und das iPad mit macOS

Videos über das iPad mit macOS und andere Apple Leaks

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Bildquellen:
  • Wird die nächste Generation Macbook Pro genauso aussehen?: Apple
  • Design Mockup des Mac Mini vom YouTuber Jon Prosser: 9to5mac / Jon Prosser
  • Davinci Resolve for iPad: Blackmagic Design
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Eine Antwort zu “iPad mit macOS und neue Apple Macbooks im November – ein Leak?”

    Gero sagt:
    5

    Das Argument mit DaVinci Resolve verstehe ich nicht. Professionelle Anwendungen von Drittanbietern wie Photoshop, Pixelmator, professionelle CAD-Anwendungen und Speziallösungen für die Industrie gibt es schon lange und sie haben keinen Einfluss auf die Entscheidungen, die Apple trifft.

    Die Tatsache, dass es Apples Pro-Applications nicht fürs iPad gibt, hängt erst einmal mit produktpolitischen Entscheidungen zusammen und dann basieren sie technisch auf Apples Pro Application Framework, das nur auf Desktopumgebungen mit Maus und Tastatur hin entwickelt wurde. Kein Touch-Support absehbar. Dieses Framework wird ausschließlich von Apple genutzt, in sofern hat DaVinci Resolve damit nichts zu tun.

    Und selbst wenn Apple Logic aufs iPad portieren will, ALLE Interaktionen müssten für Touch neu designed werden. Einfachstes Beispiel MIDI-Events. Mit der Maus fährst du an die Position im Grid und per Click and Hold der Maustaste verschiebst du das Kästchen. Am rechten Rand Click and Hold erlaubt dir, das Event zu kürzen oder zu verlängern. Das funktioniert mit Touch nicht. Das selbe trifft auf jede Interaktion zu. Ganz zu schweigen von den Funktionen in Menüs, alles, was mit Fenstern zu tun hat, usw.

    Und beispielsweise im Mixer willst du doch bestimmt per Multitouch mehrere Fader gleichzeitig bewegen. Im Moment hat aber in Logic immer ein Kanal den Fokus. Das muss umdesigned werden. Und zwar auf eine Weise, dass Automation und externe Controller wie Mackie Control weiter funktionieren. Das ist alles nicht trivial. Und hat alles nix mit DaVinci zu tun.

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