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Ein Sequencer im Browser? Das ist qwertySeq() für Google Chrome

Ein Sequencer im Browser? Das ist qwertySeq() für Google Chrome  ·  Quelle: Matt Dowdney, William Chu, Google

Mit Google Chrome könnt ihr mittlerweile eine Menge im Musikbereich anstellen – gerade wegen der MIDI-Fähigkeit. Es gibt TR-909-Emulationen, Launch-Pad ähnliche Sample-Player und eine Menge vollwertiger VST-Synthesizer. Jetzt kommt mit qwertySeq() ein 8-Spur 16-Step Sequencer dazu. Und der hat einige Performance-Features zu bieten. Leider hat der Entwickler am Design gespart. Aber das kann ja noch kommen!

qwertySeq() für den Chrome Browser

Matt Dowdney und William Chu präsentieren uns einen selbst entwickelten Sequencer für den Google Chrome Internetbrowser. Und der hat ganz schön viele integrierte Funktionen an Bord. qwertySeq() heißt das gute Stück. Und dieser läuft richtig gut. Naja – wegen der grafischen Benutzeroberfläche solltet ihr ein Auge zudrücken. Die erinnert eher an die Achtziger, als wir noch mit Treckern gearbeitet haben.

Jede der 16 Steps der 8 Spuren des Sequencers besitzt verschiedene Parameter. Dazu gehören On/Off, Pitch, Velocity, Gate Time, Offset und Tie On/Off. Und das ist wirklich ausreichend, umumfangreiche und vielseitige Sequenzen zu erzeugen. Jeder Parameter lässt sich über Fader verändern. Die Steps sind dem Computer-Keyboard zugeordnet. Ihr steuert diese sozusagen mit den Buchstaben eurer Tastatur.

Gesteuert wird angeschlossenes MIDI-Equipment. Also ganz so wie eine handelsübliche DAW arbeitet. Wer es einfach mag, darf den integrierten Zufallsgenerator bedienen und bekommt prompt eine experimentelle Sequenz geliefert. Das klingt definitiv nach viel Spaß!

Preis und Spezifikationen

qwertySeq() könnt ihr kostenlos auf der Internetseite des Herstellers benutzen. Voraussetzung ist der kostenlose Google Chrome Browser.

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