von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
GRP A1

GRP A1  ·  Quelle: GRP

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GRP aus Italien sind bekannt für sehr aufwendige analoge Synthesizer. Die auch eher großen analogen Synthesizer der Firma sind für einen schönen warmen Sound bekannt. Jetzt zeigen sie unerwartet einen neuen kleinen Synthesizer mit dem Namen A1.

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GRP A1

In letzter Zeit hat GRP eher Module, den großen klassischen Sequencer R24 oder Vocoder der analogen und besonderen Art gebaut. GRP sind definitiv ein so genannter Boutique-Hersteller, denn sie sind speziell und eher anspruchsvoll, auch beim Preis. Der A1 erinnert dagegen eher an Doepfers Dark Energy Serie.

Mit dazu gehört MIDI und damit einfachere Versorgung für Anschlagdynamik und Pitchbend. Der kleinste GRP bietet einen VCO mit Pulsbreitenmodulation durch einen der zwei eingebauten LFOs. Außerdem ist eine Tonhöhenmodulation durch eine der beiden LFOs möglich. Als Grundwellenformen dienen die erwartbaren Sägezahn, Rechteck und Dreieck.

Außerdem ist ein Suboszillator sowie ein Rauschgenerator verbaut. Das Filter ist ein 18 dB / Oktave Tiefpassfilter mit Verzerrungsstufe und Keytracking. Auch das Filter ist über die oben erwähnten beiden LFOs wahlweise steuerbar. Dazu gehört eine ADSR-Hüllkurve, die gleichzeitig für die Lautstärke und damit dem VCA zuständig ist.

Wie bei Roland Synthesizer kann eine Gate-Hüllkurve für die Lautstärke gesetzt oder aber ein dauerhafter Ton abgegeben werden: der „Drone-Mode“. Die Hüllkurve bietet einen dreistufigen Geschwindigkeitswahlschalter. Die beiden LFOs sind jeweils mit sechs Wellenformen ausgestattet. Ungewöhnlich in dieser Größe ist die Symmetrieeinstellbarkeit von Sägezahn und Rechteck, was zu steigendem und fallendem Sägezahn oder wahlweise Dreieck führt.

Die Umschaltung ist somit nur zwischen dem Dreieck/Sägezahn und dem Pulswellenbereich zu tätigen. Eine sehr clevere Idee, die sehr wenig Platzbedarf hat. Der erste der beiden LFOs enthält offenbar noch einen Sample&Hold-Bereich. Dieser hat eine dritte Schalterstellung und liefert den berühmten getakteten Zufall. Auch bei den beiden LFOs gibt es einen dreistufigen Geschwindigkeitsumschalter, was sehr schnelle und langsame Modulationen ermöglicht.

Eine kleine Patch-Sektion gibt Zugang auf den VCO, die LFOs und die LFOs. Die Pulsbreite kann von außen gesteuert werden. Das gilt auch für das Filter und die Lautstärke und das obligate CV-Gate-Paar. Außerdem kann ein externes Audiosignal eingeführt werden.

Zum Preis und dem genauen Verkaufstag ist noch nicht viel zu erfahren.

Mehr über GRP und den A1

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  • Zur Website von GRP geht es aktuell nicht, es gibt nur eine Art Notbetrieb hier.

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