Audio Damage Grind - Zerstörung mit Charakter

Audio Damage Grind - Zerstörung mit Charakter  ·  Quelle: Audio Damage

Nach langer Auszeit legt die Firma Audio Damage mit etlichen großen Updates ihrer hauseigenen Plug-ins, Ankündigungen neuer Eurorack Module sowie dem neuen virtuellen Effekt Grind nach. Grind ist ein Distortion-Effekt, der nicht nur auf einfache Weise euren Sound anzerrt. Audio Damage geht hier noch einen Schritt weiter und integriert neben mehreren Filter-Modellen auch mehrere Saturations-Algorithmen für einen virtuellen, aber „echten“ Röhrenklang. Mit Grind der Software- und Hardwareschmiede Audio Damage scheint man den Sound so richtig in die Zange nehmen zu können. Von subtilem Röhrensound bis hin zu absoluter Zerstörung ist alles möglich. Es soll laut Hersteller das Schweizer Messer für Sounddesigner sein. Die grafische Benutzeroberfläche spricht auf jeden Falls dafür! Denn das Audio Damage typische GUI ist aufgeräumt und extrem übersichtlich. Ein Oszilloskop in der Mitte des Plug-ins zeigt euch sogar das fertige Produkt als Wellenform an. Sehr schön! Als einstellbare Funktionen gibt es einen Eingangsregler, ein zuschaltbares und regelbares Gate, fünfzehn zumischbare Wavetables, um den Sound intensiver zu formen, Window (für weitere tonale Formungen), elf verschiedene Filter-Modelle, darunter Vintage Digitale bis hin zu MS20-typische, mit Cutoff und Resonanz, elf Distortion- und Saturation-Algorithmen, einen LFO mit auswählbarer Schwingungsform, Frequenz und Skew Faktor, einen Dry/Wet-Regler und die Ausgangslautstärke. Also ist alles möglich rund um Klangfärbung.

Preis und Spezifikationen

Audio Damage Grind kostet auf der Website des Herstellers 49 US-Dollar. Das Plug-in läuft auf Mac OS 10.8 oder höher und Windows 8 oder höher als AU, VST, VST3 und AAX in 32 oder 64 Bit. Auf der Internetseite findet ihr ebenso ein PDF-Handbuch für Grind. Leider gibt es keinen Hinweis auf eine Demoversion zum Antesten. Für den leichteren Einstieg werden einige Presets mitgeliefert.

Mehr Infos

Sounds

Listen to the album „AD035 Grind Audio Demos“ by Audio Damage.