von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Anukari

Anukari  ·  Quelle: Anukari

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Anukari ist ein neuartiger Software-Synthesizer, bei dem die Sounds durch die Simulation frei kombinierbarer Massen und Federn entstehen. Baut euch ein beliebiges Konstrukt und versetzt es per MIDI-Controller in Schwingungen!

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Anukari: Sounds aus Kugeln und Federn

Es passiert ja nicht so oft, dass ein Synthesizer-Entwickler mit etwas wirklich Neuem um die Ecke kommt. So etwas wie Anukari habe ich zumindest in dieser Form aber noch nicht gesehen. Umso spannender finde ich das Konzept für den neuen Software-Synthesizer und Effekt, das der Entwickler Evan Mezeske jetzt vorgestellt hat.

Noch ist kein Erscheinungsdatum für Anukari bekannt, aber in einem Video können wir uns bereits ein Bild vom Konzept und Sound des neuen Synthesizers machen. Die Idee: Massekörper in Form von Kugeln werden an Federn aufgehängt und miteinander verbunden und dann in Schwingungen versetzt. Das reicht von einfachen Aufbauten mit nur einer Kugel und zwei Federn bis hin zu hochkomplexen Konstrukten.

Anukari

Anukari erzeugt Klänge durch Simulation von Massekörpern und Federn · Quelle: Anukari

Die Masse und Dämpfung der einzelnen Körper ist einstellbar, ebenso wie die Länge und Festigkeit der Federn. Wird das Konstrukt durch MIDI-Noten zum Schwingen angeregt, entstehen neuartige Klänge, die von perkussiv bis sphärisch reichen. Auch wenn der Editor noch etwas grafischen Feinschliff gebrauchen könnte, gefällt mir sehr gut, dass man die Schwingungen und die Beziehungen der Körper und Federn zueinander auch visuell nachvollziehen kann.

Einzigartiger Effektprozessor

Das ist aber noch nicht alles. Anukari lässt sich nämlich nicht nur durch MIDI-Noten zum Klingen bringen, sondern auch mit einem Audio-Eingangssignal. Das Plugin hat einen Sidechain-Eingang, über den man beliebige Audiospuren hindurch schicken kann. So wird Anukari zu einem einzigartigen Effektprozessor, der sich bestens für ausgefallene Sounddesign-Experimente eignen dürfte.

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Laut dem Entwickler erfordert das physische Modell von Anukari einiges an Prozessorleistung. Deshalb wurde es so entwickelt, dass es nicht auf der CPU, sondern – ähnlich wie bei GPU Audio – auf der Grafikkarte läuft. So sollen sich bis zu 750 Massekörper simulieren lassen, ohne dass die CPU dadurch belastet wird. Die genauen Systemanforderungen sind noch nicht bekannt, aber Anukari soll für macOS und Windows als AU-, VST3- und AAX-Plugin erscheinen.

Preis und Verfügbarkeit

Bislang nennt der Entwickler kein konkretes Erscheinungsdarum für Anukari. Derzeit befindet sich der Software-Synthesizer noch in der Entwicklung und es sollen noch weitere Funktionen integriert werden. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Mehr Infos zu Anukari

Video

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