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Optisch bleibt sich Aguilar auch bei dem "1971" Fuzz treu. Wie auch immer das klingen mag.  ·  Quelle: aguilaramp.com

Kürzlich hatten die Bass-Spezialisten von Aguilar erst das Chorussaurus vorgestellt und schon folgt das nächste Pedal: das Fuzzistor. Bei der Namensgebung kann man den Entwicklern aus New York City wahrlich keinen Vorwurf machen. Auch der Werbespruch „Don’t resistor the Fuzzistor“ hat sofort einen Platz in meinem Herzen erobert.

Optisch ist das Pedal ganz klar ein Aguilar. Das dunkel-orangene Gehäuse ist wie bei den anderen Pedalen auch mit zwei Alu-Winkelplatten und mit vier Weichgummi-Potis und einem Fußschalter ausgestattet. In- und Output sind an der Stirn verbaut, dazwischen befindet sich der Stromanschluss.

Die Potis sind nicht ungewöhnlich: Volume, Tone (laut Promo-Text ein Tilt-EQ, der wie ein Shelf-Filter funktioniert) Blend (Wet/Dry) und natürlich eins für den Fuzz. Ich persönlich hätte mir eine optisch passendere rote oder gelbe LED gewünscht, aber Aguilar verbaut nur blaue.

Bisher sind weder Soundsamples noch ein Video vorhanden. Ich hoffe, das wird schnellstmöglich nachgereicht, sodass man wenigstens einen ersten Eindruck bekommen kann. Laut Herstellerbeschreibung soll es wie 1971 klingen. Mit dem 70er Jahre Basssound verbinde ich eigentlich überhaupt nichts Gutes, wenn ich an Basssound denke. Eigentlich müsste das auf das Fuzz Face bezogen sein, ich kann es aber nicht genau sagen, da das eigentlich schon ein paar Jahre eher herauskam. Aber in dem Zeitraum hatte es eine Blütezeit durch Mr. Gilmour, auch wenn es schon viel eher durch Hendrix berühmt wurde – aber beide waren Gitarristen. Ist ja auch egal, kurz und knapp: Es klingt vintage. Ob das einem gefällt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Ich mag am Bass ja eher einen modernen Zerrsound – aber da es ein Fuzz ist, wird es wenigstens einmal angetestet.

Marktstart ist ASAP, vielleicht sind einzelne Modelle sogar schon vor der NAMM bei den Händlern. In den USA kostet das Aguilar Fuzzistor 159 USD und ist somit das bisher günstigste Pedal. Mehr Infos gibt’s auf der Produktseite.

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