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Ab sofort könnt ihr mit Soundcloud Geld verdienen!

Ab sofort könnt ihr mit Soundcloud Geld verdienen!  ·  Quelle: SoundCloud / gearnews, marcus

Als Antwort auf die Ansage des Streaming-Giganten Spotify will jetzt auch SoundCloud den Nutzern Tantiemen für ihre hochgeladenen Musikstücke auszahlen. Das Geld wird durch Werbung eingespielt und anteilig den Musik-Urheber entlohnen. Dazu schreibt die Firma, dass sie mindestens so viel auszahlen, wie ihre Mitbewerber, sehr wahrscheinlich sogar einiges mehr. Wir sind gespannt!

SoundCloud zahlt Lizenzen an Nutzer aus

Ab sofort bekommt ihr für eure Musik-Uploads bei SoundCloud Geld pro abgespieltem Song. Und das monatlich. Das klingt doch gut. Naja, sogar sehr gut! Es sei denn, ihr seid nicht qualifiziert. Aber das kann man ja nachholen. Die Bedingungen hierfür haben wir unten zusammengefasst. Das wäre wieder ein wichtiger Move der Firma, denn vor Kurzem munkelte man noch von Insolvenz.

Das Gute an SoundCloud ist die große Community, die eure Titel abspielt, liked, an Freunde repostet und kommentiert. Das nennt sich Mund-zu-Mund-Propaganda und hat schon einige Welthits hervorgebracht. Und so könnte man mit Musik auch wieder richtig reich werden. Oder nicht? Die Einnahmen werden durch Werbeeinblendungen vor dem Abspielen des Songs erzielt. Das sollten die Fans in Kauf nehmen. Aber das sind wir mittlerweile von allen Social Media Plattformen gewohnt.

Ob das ein weitere Schachzug gegen diese Ankündigung von Spotify ist? Das könnte sein. Denn sobald Spotify das Vorhaben international anbietet (im Moment nur in den USA möglich), wäre das sicherlich der Untergang von SoundCloud.

Eine weitere Idee und großer Schritt wäre die Fusion von SoundCloud und BandCamp. SoundCloud bekäme eine Menge freier Musiktitel, Komponisten würden entlohnt und BandCamp wäre endlich so richtig und vor allem gut mit einer Community-Funktion ausgestattet. Was denkt ihr?

Preis und Spezifikationen

Um an dem Monetarisierungs-Programm teilnehmen zu können, müsst ihr SoundCloud Pro oder Pro Unlimited Abonnenten sein. Nur Original-Musik kann berücksichtigt werden. Das heißt, die Musik, die hochgeladen wird, muss frei von Rechten Dritter sein, darf kein Urheberrecht verletzen und darf nicht an ein Musik-Label verdealt sein. Dazu müsst ihr 18 Jahre oder älter sein. Eine weitere Hürde ist, dass ihr mindestens 5000 Plays im letzten Monat überschritten haben müsst und Werbung in euren Ländern aktiviert ist (Deutschland ist inbegriffen).

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Gast

Tja, es wäre wohl zu schön, wenn alle was davon hätten.
Meine Plays gehen gegen 0 und einen Pro Account vorfinanzieren kann ich auch nicht.
Würde ja auch nichts bringen, wenn es keine Plays gibt.
So werden nur die belohnt, die schon erfolgreich sind.


Gast

man könnte seine Musik auch locker auf Bandcamp hochladen und dort direkt monetarisieren. Leider wird die Plattform immer noch sehr wenig beachtet in den Medien. Keine Ahnung warum, aber das Konsumvolk ist sich Soundcloud eher gewöhnt als alternative Plattformen. Vielleicht liegt es daran, dass Leute auch nicht mehr aktiv nach neuer Musik suchen, (zumindest die 8015 Musik Konsumenten) sondern lieber allem folgen was glänzt und schillert; und genau diese Maskerade kann man sich eben locker zusammenbauen mit Instafame und Soundcloud.


Webmaster

Ich finde es mit Bandcamp auch extrem schade. Es hieß mal irgendwo, dass die Plattform nix wurde, weil erst zu spät und dann zu wenig auf Social Krams gesetzt wurde. Das, was die Leute wollen. Im „Rockbereich“ ist die Plattform auf jeden Fall recht verbreitet bei den kleineren Bands. Und ich/wir haben da auch immer unsere Songs/Alben. Aber kaufen tut da keiner, eher bei Gigs oder über iTunes.

Mal sehen, ob Spotify sich besser anstellt, denn Social gibt es da auch nicht. Wohl aber eine breite Zuhörerschaft.