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Royalties Calculator: Das verdienen die Artists durch Streaming wirklich!

Royalties Calculator: Das verdienen die Artists durch Streaming wirklich!  ·  Quelle: BMAT

Die Website Royalties Calculator von dem Entwickler BMAT legt die Streaming-Einnahmen aller Musiker offen. Na ja – nicht ganz. Denn der Algorithmus im Hintergrund berechnet generierte Lizenzeinnahmen anhand der Follower- und Play-Zahlen bei Spotify. Natürlich fehlen hier etliche andere Einnahmen durch Streaming bei anderen Anbietern wie Apple Music, Tidal, Deezer und mehr. Trotzdem könnt ihr hier sehen, wie hoch der Unterschied zwischen euren Projekten und bekannten Acts sein kann. Und: Durch Streaming kann man tatsächlich gut leben (falls man einen Hit landet)!

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Royalties Calculator zeigt euch Spotify-Einnahmen aller Musiker und Musik-Acts

Mit der Website Royalties Calculator möchte der Entwickler BMAT alle Lizenzeinnahmen aller Bands, Musiker, Sänger und „DJs“ aufdecken, die durch Streaming bei Spotify generiert werden. Hier zeigt der Anbieter aber nicht die „echten“ Einnahmen an. Die Internetseite berechnet diese durch Beachtung öffentlichen Spotify-Daten, nämlich Followers/Fans, Popularität und monatliche Zuhörer. Diese Parameter führen im Zusammenhang mit einer „echten“ Studie an Lizenzabrechnungen seit 2019 zu diesen „fiktiven“ Angaben. Die Ergebnisse sind sicherlich weitestgehend korrekt und dienen sicher sehr gut zum Vergleich mit eigenen Einnahmen. Oder eben, um mal zu sehen, was die Großen so mit ihrer Musik einspielen.

Die Benutzung ist denkbar einfach. Ruft die Website auf und gebt im Eingabefeld den Künstlernamen ein, den ihr suchen wollt. Schon während der Eingabe werden euch Vorschläge zum Anklicken bereitgestellt. Direkt im Anschluss zeigt euch das Tool die geschätzten monatlichen und jährlichen Spotify-Einnahmen. Am Ende ist diese Internetseite ein toller Indikator, der zeigt, was mit Streaming möglich ist. Ein weiterer Tipp: Mit diesem Tool könnt ihr als Musiker zusätzlich checken, ob ihr von den Plattenfirmen korrekt abgerechnet werdet.

Zur Auflockerung befindet sich unten auf der Seite ein kleines Spiel, bei dem ihr raten müsst, welcher Artist dieses Jahr oder diesen Monat mehr Plays hatte. Der Entwickler der Internetseite möchte das Angebot in Zukunft erweitern. Hier sollen dann sicherlich noch weitere Streaming-Anbieter sowie TV- und Radio-Einnahmen sichtbar sein. Wir sind mehr als gespannt auf das Update!

Mehr Infos über die Internetseite

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3 Antworten zu “Royalties Calculator: Das verdienen Artists durch Streaming wirklich!”

  1. Rob sagt:

    Super Ansatz, aber insofern ein gutes Stück von der Realität entfernt, als Künstler ja nicht von Spotify DIREKT Geld bekommen. Jede(r) KünstlerIn hat entweder
    – einen independent Vertrieb, der direkt an Spotify anliefert, oder
    – ein Indielabel, dass über einen Indie- oder Majorlabelvertrieb an Spotify anliefert, oder
    – ein Majorlabel mit hauseigenem Vertrieb, der an Spotify anliefert.

    Wie auch immer das Setup aussieht, es sind immer zusätzliche Parteien im Spiel, die sich einen mitunter ganz erklecklichen Anteil der Royalties einverleiben (ja, es gibt Indievertriebe, die 100% auszahlen, aber da sind die Kosten dann woanders versteckt). Dieser Fakt bleibt in dem Calculator jedoch außer acht.

    • Rob sagt:

      Noch was: ein Stream ist nicht gleich ein Stream. Spotify zahlt stark unterschiedlich hohe Royalties je nach Art des Kontos, von dem aus ein Song gespielt wurde. So ist z.B. der Royalty-Unterschied zwischen einem Stream von einem kostenlosen werbefinazierten Account und einem Premiumaccount ganz beträchtlich. Und auch bei den Premiumaccounts gibt es riesige Unterschiede: z.B. wird bei Streams von Studenten- oder Familienabos eine wesentlich geringere Rate ausgezahlt, als bei Streams von Einzel-Premium Accounts. Und bei Streams von Premium-Accounts während der kostenlosen dreimonatign Trialphase wird sogar überhaupt nichts ausgezahlt.

      All diese Unterschiede sind jedoch in keinem Fall erkennbar, wenn neben einem Song oder Künstlerprofil einfach nur die Anzahl von Streams angezeigt wird. Von daher ist die Korrektheit der Angaben dieses Rechners sehr stark anzuzweifeln.

  2. Roger sagt:

    Also ich hab das mal bei mir durchgespielt. Das war aber ganz schön weit daneben. die kamen auf 54$ pro Jahr…hihi… dabei sind es in realität rund 1000.-

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