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Aston Microphones Element

Aston Microphones Element  ·  Quelle: Aston Microphones

Für dieses Mikrofon hat Aston Microphones ganz schön viel Aufwand betrieben. Zunächst wurde für einige Zeit geforscht und entwickelt, dann wurde in einem mehrstufigen Verfahren zu öffentlichen Tests aufgerufen. Ihr könnt hier noch mal darüber nachlesen. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen und das finale Design des Mikros steht. In ein paar Wochen soll das Aston Element erhältlich sein, ihr könnt es ab sofort vorbestellen!

Aston Element

18 Monate Arbeit sind insgesamt in dieses Mikrofon geflossen, dabei hat der Hersteller auf ein paar Innovationen gesetzt. Dazu gehört die Ridyon-Kapseltechnologie, die nicht nur für hochwertigen Klang, sondern auch für einen günstigen Preis sorgt. Außerdem bietet Element eine spezielle Schwinghalterung und ein besonderes Gehäusedesign. Der Popschutz ist hier magnetisch befestigt, das LED-Logo leuchtet, wenn die Phantomspeisung aktiv ist.

Aber mal der Reihe nach: Das neuartige Design der 38 mm Mikrofonkapsel verspricht, die Vorzüge der drei etablierten Mikrofontypen zu verbinden. Die von einer 48V-Phantomspeisung unterstützte Tauchspulenmembran zeichnet sich durch eine Empfindlichkeit und Klangqualität aus, die an ein Kondensatormikrofon erinnern. Bass und Richtcharakteristik entsprechen eher einem dynamischen Mikrofon, der natürliche Klang ist an Bändchenmikrofone angelehnt.

Aston Microphones Element

Aston Microphones Element

Die oft bemängelten Schwächen von Tauchspulenmikrofonen wie eine schwächere Erfassung hoher Frequenzen oder „dröhnende“ Mitten sollen bei diesem speziellen Typen nicht auftreten und in dieser Preisklasse klanglich sogar Mikros mit Kondensator überlegen sein.

Die Membran der Kapsel bewegt sich laut den Entwicklen freier als die bei anderen Mikrofonen und verarbeitet im Ergebnis höhere Schalldruckpegel. Außerdem sollen tiefe Ftequenzen dadurch besser erfassen, speziell die unteren Mitten. Ein weiteres Highlight ist die interne 360 Grad Isolation, die Schutz vor Stößen aus allen Richtungen gewährleistet. Der Korb dient als Diffusor für eintretende Audiosignale.

Das Schaltungsdesign ermöglicht es dem Aston Microphones Element, ungefähr das 150-Fache der maximalen Leistung der Mikrofonkapsel zu verarbeiten. Wie laut es auch zugehen mag – die Schaltkreise des Element sollen laut Aussagen des Herstellers damit zurechtkommen.

Features

  • Aktives Class-A-Studiomikrofon mit Nierencharakteristik (Side-fire)
  • Eigens von Aston Microphones entwickelte Ridyon-Kapseltechnologie
  • Aktive Tauchspulen-Technologie mit extrem schnellem Einschwingverhalten und erweitertem Bassfrequenzbereich
  • Hintergrundbeleuchtetes Logo zeigt die aktivierte 48 V Phantomspeisung an
  • Mikrofoncharakteristik in mehreren öffentlichen Abstimmungsdurchgängen mit einem Panel von Benutzern aus aller Welt optimiert
  • Proprietärer Erschütterungsabsorber und Popschutzfilter im Lieferumfang enthalten
Aston Microphones Element

Aston Microphones Element

Zum Frequenzgang macht der Hersteller keine genauen Angaben, betont aber, dass besonders Gesangs- und Gitarrenaufnahmen von der Klangcharakteristik profitieren. Dies ist ganz klar ein Mikrofon für das Heimstudio. Die drei Monate umfassende Testphase hatte jedenfalls einen großen Einfluss auf den Klang. Bei den Votings war es besonders wichtig, dass dieses Mikro als Sieger der Blindtests hervorgeht. Rein subjektiv hat sich das Aston Element gegen auch teurere Mitbewerber durchgesetzt. Insofern sollten gerade die Voter mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wie andere über die klanglichen Qualitäten entscheiden, zeigt sich spätestens zur Veröffentlichung.

Verfügbarkeit und Preis

Die Veröffentlichung ist für September 2020 anvisiert. Der Preis liegt bei 179 Euro. Ihr könnt bereits vorbestellen, auch bei Thomann ist das Mikro im Programm*.

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