von Julian Schmauch | 1,0 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Wird Polaroid der Spotify-Killer mit kostenlosem Streaming-Dienst?

Polaroid P3  ·  Quelle: Polaroid

Wird Polaroid der Spotify-Killer mit kostenlosem Streaming-Dienst?

Polaroid P4  ·  Quelle: Polaroid

Wird Polaroid der Spotify-Killer mit kostenlosem Streaming-Dienst?

Klein genug für's Handgelenk: P2  ·  Quelle: Polaroid

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Polaroid Music ist ein neuer Musik-Streaming-Dienst. Von der Firma der legendären Instant-Bilder zum Schütteln kommt ein Streaming-Dienst, der direkt auf die ebenfalls neuen vier Bluetooth-Speaker zugeschnitten ist. Mit zugehöriger App streamt man Songs auf die Lautsprecher. Auch auf der Website könnt ihr in die fünf Kanäle jeder Zeit kostenlos reinhören. 

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Polaroid Music: Kostenloser Streaming-Service mit fünf Stationen

Wird Polaroid der Spotify-Killer mit kostenlosem Streaming-Dienst?

Polaroid Radio Webseite

Polaroid wird Spotify-Konkurrent! Eine Schlagzeile, die man so in 2022 nicht erwartet hätte. Der Hersteller der legendären Sofortbildkameras hat einen Streaming-Dienst namens Polaroid Radio gestartet. Hier gibt es fünf Stationen, die sich jeweils vom Genre her und den Kuratoren unterscheiden: Itchy Teeth, Polychrome, Iris, Royal Pine und Radio Heatwave. Die Playlist von Itchy Teeth wird von Eric Morris (aka Laura Lisbon, YouTuber und Tik Tok Star) kuratiert und dreht sich um alle Spielarten von Indie Pop. Bei Polychrome laufen Tracks aus House, Garage und Techno. Und die Playlisten dieser Station werden von der all-female DJ Crew ‚Girls Don’t Sync“ und Josh T, einer Schlüsselfigur der Londoner Clubszene, kuratiert.

LoFi Hip Hop, Neo-Soul und Afropop laufen bei der von DJ Hannah Faith kuratierten Station Iris. Dazu gibt es bei Royal Pine Schätze aus Folk, Rock, Reggae und Dream Pop, ausgewählt von der US-Radiomoderatorin Bianca Lewis. Und bei Radio Heatwave laufen Songs mit Sommer-Feeling aus Dance Hall, Latin Pop und Reggaeton. Hier kommt die Auswahl der Songs ABOE Collective und von der Radiomoderatorin Rache Grace Almeida.

Hören könnt ihr die fünf Stationen kostenlos und bisher ohne Werbeunterbrechung auf der Website von Polaroid. Außerdem gibt es Apps für iOS und Android.

Music Player: Stylische Bluetooth-Boxen mit Retro Flair

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P4, P3, P2 und P1

Diese Apps nutzt man auch, um die vier neuen Bluetooth Speaker von Polaroid zu bespielen. Der Hersteller hat vom winzigen Hosentaschenformat mit Karabiner bis zur amtlichen 60-Watt-Box vier Größen neu im Programm. Das kleinste Format, das Polaroid P1, ist ganze 10x10x4 Zentimeter groß, wird per Bluetooth 5.3 angesteuert, ist nach IPX5 geschützt gegen Staub- und Wassereinwirkung und läuft ganze 10 Stunden mit einer Akkuladung. Als einzige der vier Lautsprecher kann die Kompaktbox nicht mit Polaroid Radio verbunden werden. Das P1 kommt in den vier Farben gelb, rot, blau und schwarz und kostet 59,99 Euro.

Die anderen drei Bluetooth-Boxen kommen im schicken Retro-Küchenradio-Stil, sind alle nicht wasserfest und können mit besagter App und dem Polaroid-Radio genutzt werden. Auch werden P2, P3 und P4 per Bluetooth 5.0 angesteuert. Im P2 sind 20-Watt-Lausprecher verbaut, ein Karabiner und ein kleiner Gurt zur Befestigung am Handgelenk liegt bei und die Box ist mit 700 Gramm leicht genug für Ausflüge in den Park. Fünf Farben gibt es: grau, gelb, rot, blau und schwarz. Und der Bluetooth-Lautsprecher kostet 129,99 Euro.

Beim nächstgrößeren P3 sind bereits 35-Watt-Lautsprecher verbaut. Dazu hält der 4000 mAh Akku laut Hersteller bis zu 15 Stunden. Wie alle anderen Lautsprecher der Serie kann man sich bis zu zehn Meter vom Lautsprecher entfernen, bis die Verbindung abreißt. Dazu kann dieser, wie auch alle anderen Polaroid Music Player mit einem zweiten gleicher Bauart für echten Stereoklang verbunden werden. Der P3 ist wie der P2 in den Farben grau, gelb, rot, blau und schwarz erhältlich und kostet 189,99 Euro.

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Polaroid P4

Im größten P4 werkelt ein 60-Watt-Lautsprecher. Und mit knapp 2,7 Kilogramm Gewicht und 34 Zentimeter Länge findet der P4 zwar nicht unbedingt in jedem Fahrradkorb Platz. Aber er fällt eben auch nicht bei jedem Lüftchen bei der Gartenparty um. Wie sein kleiner Bruder P3 hält beim P4 der Akku bis zu 15 Stunden. Mit einem speziellen PD-Adapter ist der Bluetooth-Lautsprecher dann in gut 3,5 Stunden (ohne Adapter 7) wieder aufgeladen. Den P4 gibt es in gelb und in schwarz und er kostet 289,99 Euro.

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Bildquellen:
  • Polaroid Radio Webseite: Polaroid
  • P4, P3, P2 und P1: Polaroid
  • Klein genug für's Handgelenk: P2: Polaroid
  • Je zwei Polaroid Music Player können kombiniert werden.: Polaroid
  • Polaroid P4: Polaroid
Wird Polaroid der Spotify-Killer mit kostenlosem Streaming-Dienst?

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9 Antworten zu “Wird Polaroid Music der Spotify-Killer mit kostenlosem Streaming-Dienst?”

    Edgar Marton sagt:
    0

    Link „Alles über Polaroid“ funktioniert nicht und die im Text verlinkte Webseite ist jedenfalls auf einem aktuellen Tablett nicht darstellbar. Offensichtlich geht das alles nur über die App .

      Julian Schmauch sagt:
      0

      Hallo Edgar, danke für den Hinweis! Die „Alles über Polaroid“-Verlinkung sollte nun funktionieren.

      Auf Chrome auf dem iPhone wird mir die Webseite von Polaroid Radio angezeigt. Dort kannst du dann nach links oder rechts wischen und durch die Stationen wechseln. Das ist bei dir auf dem Tablet nicht zu sehen?

      Viele Grüße!

        Edgar Marton sagt:
        1

        Hallo Julian, weisse Seite mit Text „Turn the phone over to use the app“…. funktioniert im Android Browser nur hochkant. Desktop PC (Linux, Win10) problemlos. Beides Chrome.

    Ratlos sagt:
    -1

    „Instant-Bilder zum Schütteln“
    ???

      Julian Schmauch sagt:
      2

      Hallo!

      Noch nie ein Polaroid-Bild zum schneller farbig werden geschüttelt oder gewedelt? Auch wenn bekannt ist, dass das wenig bringt, hat es doch für viele zum klassischen Polaroid dazu gehört.

    The Real Truth sagt:
    -1

    Wenn Firmen plötzlich mit einem neuen Produkt herauskommen, welches so gar nichts mit ihrer eigentlichen Kernkompetenz zu tun, ist das selten (bis nie) von Erfolg gekrönt.

    WOK sagt:
    3

    Was bitte hat ein Internet-Radio mit fünf Stationen mit Spotify zu tun? Und wovon sollen Musiker eigentlich in Zukunft leben, wenn ihre Musik kostenlos gestreamt wird?

      pendolino sagt:
      0

      Rein gar nichts – das soll ja nur die Leute dazu bringen sich die App zu holen. Mit den erhobenen Daten die man damit dann generiert kann man weiter Marketing und Produktentwicklung machen. Ich hab nämlich genau das gleiche gedacht wie du ;-)

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