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teenage-op1 neuer preis

teenage-op1 neuer preis  ·  Quelle: Teenage / Montage

teenage-op1-stock

teenage-op1-stock  ·  Quelle: teenage engineering

Vor Kurzem ist der Teenage Engineering OP-1 wieder aufgetaucht. Aber der Preis war und ist sehr heftig. Also wirklich echt heftig! 

Der OP-1 genießt einen guten Ruf. Er war nie billig oder günstig, sondern durchaus schon eine Überlegung oder zwei nötig, denn die bisher anfallenden 800 Euro sind nicht wenig Geld. Aber jetzt sind es 1.399 Euro. Das war Anlass, nachzuforschen. Wieso ist das so und wie kommt man auf die Idee, den so dermaßen zu überpreisen. Die Antwort ist fast banal: Die Herstellung kostet nun mal jetzt diesen Preis.

Tell me Y?

Wir berichteten über die Beendigung und Ankündigung der Wiederauflage des OP-1, und auch Teenage Engineering mussten sich überlegen, ob sie ihn neu auflegen mit neuen Komponenten. Denn die bis dahin verwendeten waren inzwischen teilweise nicht mehr lieferbar. Jetzt musste man ein anderes Display einbauen, was aber nicht mehr in den ursprünglichen OP-1 passt. Also musste das Gehäuse geändert werden und die Software-Ausgaberoutinen allesamt angepasst werden. Das bedeutet natürlich auch einen Mehraufwand, wenn auch keinen, der zu neuen Features geführt hat. Das wäre zumindest eine Grund, den Preis ein wenig mehr zu rechtfertigen.

Die Währungs- und Umrechnungskurse sind ungünstiger geworden, die Teile sind also auch insgesamt teuerer. Jetzt hatten die Teenager nur noch eine Frage zu beantworten: „Machen wir das oder lassen wir ihn für immer sterben?“

Teenage Engineering haben sich dafür entschieden, koste es was es wolle. Und nun kostet er eben auch mehr als ein System-8. Das Display ist übrigens ein Custom-Display – so was wird speziell für einen Hersteller gebaut, während offene Display-Typen faktisch „überall passen“. So ist dann eine kleine Anzeige in einer Ecke „Techno“, welche in der PO-Taschenrechner-Serie bekanntermaßen falsch geschrieben wurde – entstanden. In einem neuen „Nicht-Custom“-Display muss man diese ganzen Dinge anders aufbauen und vielleicht erinnert es die Hersteller daran, einfach normale Displays zu ordern, auch für die Taschenrechner – sie haben bekanntlich sogar kleine Figuren und andere lustige Elemente verbaut. Die wirkliche Information ist eher klein und könnte auf einem kleineren Display auch funktionieren oder man könnte die Figuren wirklich grafisch umsetzen.

Whatabout…

Dass auch der OP-Z nicht perfekt ist, zeigt das Angebot von „3D Waves“, die vier bunte Knöpfe anbieten, um die Regler des OP-Z besser bewegen zu können. Die bisherigen Schlitze erscheinen nicht ideal.

OP1 3D Waves Knopf

OP1 3D Waves Knopf

Kein Glück und dann kam Pech dazu?

Vielleicht haben sie auch etwas Pech, wie mit der Produktion des kleinen Modular 170 und des Keyboards. Jedenfalls geht es weiter – nicht billig weiter, denn es gibt zu allem günstigere Alternativen. Beim Modular ist es der AE oder Ants oder ähnliche, beim OP-1 ist es schon schwerer, aber Boutique-Synthesizer sind auch klein und für iPads gibt’s auch sehr gute Musik-Software. Und selbst die können es sogar preislich damit aufnehmen – bitter, denn Apple ist wirklich teuer.

Mehr Informationen gibt es dazu nicht, daher spare ich mir ein Video und den Link zu Teenage Engineering hier einfach. Aber wie wär’s mit einem süßen Kätzchen?

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Jan
Gast

Es wäre schon wenn der der neue OP-1 die ungerastereten Dreher des OP-Z hätte.

Jomo
Gast

Naja, mal ehrlich. Was ist in dem Gerät groß drin? Ein kleiner Computer, ein Display, ein paar Schalter. Das teuerste ist wahrscheinlich der gefräste Alurahmen. Ich tippe z.B. ein Digitakt hat einen größeren Herstellungspreis. Ist ja auch ein komischer Zufall, dass der neue Preis genau dem durchschnittspreis auf eBay der letzten Wochen entspricht. Also ob TE sich gedacht hat: ach, wenn die Leute bereit sind für ein gebrauchten OP-1 1.400 auszugeben, dass ja wohl auch für einen Neuen … Ich hatte 6 Jahre lang ein Op-1 und bin ein großer Fan von der Kiste. Man muss halt erstmal die Vorzüge… Read more »

Shoab
Gast

Ja, TE scheint da momentan ein bisschen glücklos zu sein.

Ich hätte mir gewünscht wenn die anstelle des OP-Z (der sich mir immer noch nicht so ganz erschließen will) die Pocket Operator Serie deutlich nach oben erweitert hätten. Etwas mit Gehäuse, Netzteil, mehr Knöpfe für Realtime Performance, Midi Anbindung, all die coolen punch-in Effekte, die simple chaining Funktion und das dann auch alles extern speicherbar. Mit solchen Kisten wäre TE doch eine ernsthafte Konkurrenz zu Voca und Konsorten.

Kobi Kobsen
Gast

Ich denke es ist alles absolut erfunden – also mag sein dass er etwas teurer zu produzieren ist aber die Entwicklung ist lange eingespielt und die Kosten für die Produktion ist doch ein geringer Teil. Hätten sie nix gesagt wäre es nur doof und dreist aber so machen sie ihr fluffige Image kaputt. Das kauft ihnen doch keiner ab. High Quality ist das ja eh nicht – alles Plastik und billig – es ist eher die Innovation als die Hardware für die man zahlt. Ich kann nicht nachvollziehen wie man so einen fatalen Fehler machen kann.

LariFari
Gast

Das mit dem Screen war aber nicht das erste mal, tatsächlich gab es bereits 2 mir bekannte Revisionen. Der Screen der ersten war nicht so scharf und kleiner (!) als sein Nachfolger.