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Soundcloud kündigt „Zahltag“ an - endlich bekommen die Musiker auch etwas ab!

Soundcloud kündigt „Zahltag“ an - endlich bekommen die Musiker auch etwas ab!  ·  Quelle: Soundcloud.com

SoundCloud steht schon lange im Kreuzfeuer zwischen den großen Labels und den kleinen Anwendern. Letztere müssen für das Angebot einen Beitrag zahlen und bekommen für eigene Werke wegen den Sicherheitsmaßnahmen der Drahtzieher des Musikbiz oft einen Riegel dazwischen geschoben. Natürlich will die Industrie die Illegalitäten aufdecken und verhindern, trifft dabei aber oft den kleinen Komponisten. Darüber hinaus werden keine Lizenzen für Streaming ausgeschüttet – und genau das soll sich jetzt ändern!

SoundCloud wird sich bald für die Anwender rechnen können, denn nach dem letzten sehr positiven Einnahmeergebnissen der Firma (43% Gewinnsteigerung auf 28 Millionen US-Dollar), sollen die Anwender mit Streaming Lizenz-Ausschüttungen beglückt werden. Das ist doch mal eine gute Nachricht kurz vor Weihnachten.

Eigentlich hatte SoundCloud diese Idee schon vor einiger Zeit umgesetzt, aber nur mit größeren Acts, die sowieso schon bei großen Labels unter Vertag sind und mit der Streaming Plattform zusammenarbeiten. Jetzt wird dieses System langsam auf alle Anwender ausgeweitet. Wie, wann und ob das klappen wird, das erklärt die Firma nicht. Und was ist mit Künstlern, die bei Plattenfirmen unter Vertrag stehen? Wie werden hier die Rechte geklärt? Das steht noch in den Sternen.

Hier ist das offizielle Statement von der SoundCloud Keynote:

„Today marks another milestone for our revenue sharing program. Over the past several months, our team has streamlined and further automated the steps and processes to setup creators in our revenue sharing program – enabling us to invite more people, faster. This means a significant and ongoing increase in the number of independent artists invited to make money from the work they share on SoundCloud.

The SoundCloud Go and advertising launches across a number of countries are powering increases in revenues, which in turn allows us to invite more independent creators to the Premier partner program to share revenue. While the Premier program will continue to be invite only for now, our goal to eventually open the program up to everyone who shares their work on SoundCloud hasn’t changed. If you’re interested in becoming a part of the SoundCloud Premier program, click here to let us know.
We’ve rolled out the new processes to a group of creators today. Over the coming months, we look forward to a more widespread rollout where we’ll invite more and more independent creators from around the world to join.“

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7 Antworten zu “SoundCloud kündigt „Zahltag“ an – endlich bekommen die Musiker auch etwas ab!”

  1. Secret sagt:

    „…aber nur mit größeren Acts, die sowieso schon bei großen Labels unter Vertag sind.“
    Wenn Soundcloud Klicks, Likes und Plays vermünzen will,
    dann können sie sich das sparen.
    Dann werden die eh schon erfolgreichen, noch reicher.
    Und die „Kleinen“ bleiben arm, was sie eh schon sind.

  2. Der Dschona sagt:

    eigentlich möchte ich meine musik weiterhin kostenlos den menschen zur verfügung stellen. das ist schon noch möglich, oder?

  3. Mr.Henky sagt:

    das ja alles schön und gut,aber solange die gema nicht die berechnung über ihre vergabe der tantiemen ändert,kommt genauso wenig bei den künstlern an…das kommt dann eher den platzhirschen zu gute,die dadurch noch mehr bekommen..genauso wie nicht jeder gema mietglied werden kann oder will,denn das is die vorausetzung geld zu generien..da überschreitet bei manchen der mietgliedsbeitrag die erhaltenen tantiemen

  4. Edgar Marton sagt:

    Für mich z.B. Eine völlig falsche Richtung. Die grossen Deals (also bei mir alles über 1.000 Eur) mache ich sowieso nicht über Soundcloud.. das geht nur persönlich. Ich nutze Soundcloud lediglich zum „Anfüttern“ und dazu muss es kostenlos bleiben. Soundcloud ist meine musikalische Visitenkarte und die ist natürlich immer kostenlos. Ich kenne aus meinem Kollegenkreis keinen, der auch nur irgendetwas bei Soundcloud verdient hätte.

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