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Sound Devices MixPre II Serie

MixPre II bringt ausreichend neues für einen Neukauf  ·  Quelle: Sound Devices

Wer am Filmset oder mobilem Studio auf sauberes Audio wert legt, kommt wohl auf der Suche nach einem Recorder mindestens einmal an Sound Devices vorbei. Die preiswertere Serie von Mixer, Interface und mittlerweile auch Recorder bekommt ein Update: MixPre II kann das, was sich so viele gewünscht haben.

Sound Devices MixPre II

Optisch ändert sich wenig an den Geräten. Je nach Modell geht es aber intern ziemlich ans Leder. Je kleiner das Gerät ist, desto mehr Funktionen kommen dazu, die man zuvor nur beim großen Modell hatte. Damit sind die drei Modelle von den Funktionen gleich, unterscheiden sich nun nur mehr an der Anzahl der In- und Outputs.

Neu ist bei allen die 32 Bit Float Bittiefe für die Audioaufnahmen, die 192 kHz Samplerate bleibt aber leider als Maximum. Damit wird es trotzdem schwer, das Teil in die ungewollte Verzerrung zu treiben. Außerdem ist der Limiter nun über das Menü erreichbar und kann flexibler eingestellt werden.

Sie können weiterhin als USB-Interface, mobiler Recorder oder auch nur als Vorderband-Mixer eingesetzt werden.

MixPre-3 II

Der kleinste Vertreter der neuen Serie, der MixPre-3 II, hat 5 Inputs, davon 3 über XLR/Klinke mit eigenen Preamps und 2 Outputs. Er wird als 3×2 Mixer angepriesen. Neben der 32 Bit Float Option gibt es neue Hardware im Inneren, um zum 10er aufzuschließen. Mit dabei sind auch ein interner LTC Timecode Generator (mit Output) und die Auto-Copy Funktion, mit der ihr eure Aufnahmen automatisch über USB synchronisieren könnt. Zudem kommt der manchmal Take-rettende Pre-Roll Buffer von 10 Sekunden dazu.

Sound Devices MixPre-6 II

MixPre-6 II

Auch im MixPre-6 II gibt es die überarbeitete Hardware, die nun wohl dem MixPre-10 II entsprechen soll. Am Interface hat sich aber nichts geändert, es bleibt ein 8×4 Mixer/Recorder. Sound Devices hat hier den LTC TC Generator eingebaut, den änderbaren Limiter, Auto-Copy to USB und den Pre-Roll.

MixPre-10 II

Da beim MixPre-10 II die identische Hardware zum Einsatz kommt, hat sich weniger geändert. Natürlich erhalten auch 32 Bit Float und der änderbare Limiter Einzug. Optisch bleibt er gleich. Lediglich am Output gibt es mehr Lautstärke, genau genommen kommt er auf insgesamt +18 dBu am TA3 (Mini XLR).

Preise

Offiziell gibt es noch keine Informationen zum Preis der neuen MixPre II Serie. Es gibt aber erste Händler, die die neuen Modelle schon listen. Beim MixPre-6 II steigt der Preis von 960 Euro auf ca. 1070 Euro. Ich denke, das ist verschmerzbar und wird sich wohl über kurz oder lang anpassen. Vor allem, wenn man weiß, was SD sonst so baut, kann man bei dem Preis wohl nur wenig falsch machen.

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„192 kHz Samplerate bleibt aber leider als Maximum“ Was soll das leider heißen? Was hättest Du gern? Und vor allem – Was willst Du damit aufnehmen?
Im Alltag sehe ich normalerweise 24 Bit 48 kHz.